Metten in alten Ansichten

Metten in alten Ansichten

Auteur
:   Wilfried Lukas
Gemeente
:   Metten
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6272-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Metten in alten Ansichten'

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11 Geschäfte in der Egger Straße, Metten

An der Ecke hatte der Kolonialwarenhändler Georg Stockinger seinen Laden desöfteren verpachtet. Auf der Postkarte ist es Alexander Heigl mit der Schnitt- und Spezereiwarenhandlung von Alois Heigl. Hier war fast alles erhältlich.

Nach rechts schloß sich die Eisenwarenhandlung von Schrniedemeister Siegfried Huber an. Neben Haushaltswaren gab es auch noch Zement und Gips. Die Wohnungen waren jeweils im ersten Stock zu finden.

Nicht mehr auf dem Bild folgte als nächstes Geschäft die Lebensmittel- und Mehlhandlung Georg Ebner, dann das schmale Wohnhaus vonAlexander Heigl, Versicherungskaufmann, und im Eckhaus die Metzgerei ]oseph Burmberger.

12 Schmiede Xaver Lohmer in Metten

Das Schmiede- und Wohnhaus des Schmiedemeisters Xaver Lohmer steht seit 1851 an der Donaustraße 7. Eine Hofbeschlagbrücke ist vorgebaut. Hier wurden Pferdehufe und Ochsenklauen nach den erforderlichen Vorarbeiten mit Eisen beschlagen (zum Teil alle Vierteljahre). Auch Wagenräder, Pflüge und Eggen wurden instand gesetzt, nicht zu vergessen die Schlitten.

In der linken Haushälfte war unten und im ersten Stock die Wohnung eingerichtet. Rechts schloß sich an die Hufbeschlagbrücke die Werkstatt an. Dahinter sieht man die Stallung. Links ist noch der Holzschuppen erkennbar. 1951 wurde im Wohnhaus statt der Schmiede ein Haushalts- und Eisenwarengeschäft eingerichtet.

13 Anwesen des Schmiedemeisters Xaver Lohmer in Metten (vom Mettenbach)

Vorn ist noch ein Stück des Mettenbaches zu sehen, der unreguliert durch das Anwesen floß. Zeitweise war derVordergrund bis zu 1,50 Meter überschwemmt. Rechts wächst ein alter Apfelbaum. Daneben ist der Saugalgen zum SchweinescWachten an den Backofen gelehnt, der bis 1948 alle vierzehn Tage benützt wurde. Davor stehen einige Gerätschaften, wie Waschkessel und Waschbank.

Im Holzschuppen mit Schrot (Balkon) waren unten das Grûnfutter und oben das Brennholz untergebracht. Gerade wird Wä-

sche getrocknet. Links im Stall wurden Rinder, Schweine und Hühner gehalten.

Vom Wohnhaus ist nur der Giebel mit dem Speicherfenster zu sehen und ein Teil des Daches mit zwei verschiedenen Kaminen: einer als Hauskamin, der andere für die Schmiede (der zweite Schmiedekamin ist durch den Hauskamin verdeckt).

14 Pfingstmarkt in Metten auf dem Marktplatz

Jedes jahr zu Pfingsten war Montag, Dienstag und Mittwoch jahrrnarkt. Gehandelt wurden vor allem Textilien, Spielzeug und Geschirr. Es gab Met, Eis und Roßwurst. Karussell und Schiffsschaukel boten der Jugend Spaß. Die Buden standen so dicht, daß der Durchgangsverkehr sich mühsam durchquälen mußte. Rechts Kastanien, links eine linde spendeten bei Bedarf Schatten. Das Gasthaus Grabmeier beherbergte unten rechts das Gastzimmer, links die Pferdestallung. daneben die Metzgerei Kufner. Im ersten Stock rechts lud der große und hohe Saal zu Veranstaltungen ein.links warteten Fremdenzimmer, über zwei Stockwerke verteilt, auf Gäste.

Ganz links war der Kraus-Wirt, bei dem es nur Weißbier gab. Daneben war die Post untergebracht. Oben wohnten der Postexpediteur und der Hausherr, die Wirtsleute.

1 S Marktplatz Metten

Mit Blick zum Kloster stand rechts am Marktplatz das SchnittWeiß-Woll- und Kurzwaren-Geschäftshaus Georg Kain. Davor bietet ein kleiner Brunnen frisches Wasser. Dahinter erstreckt sich der pfarrhof Unten waren zeitweise das Pfarrbüro, die Pfarrbücherei und die Druckerei untergebracht, oben die Klosterbuchbinderei.

Links wachsen die Kastanienbäume des Postgartensund werfen in der Sommerhitze einen dankbar empfundenen Schatten.

In der Bildmitte ist das Kriegerdenkmal des Ersten Weltkrieges erkennbar. Den Bildabschluß überragen dieTürme von St. Michael.

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