Mettingen in alten Ansichten

Mettingen in alten Ansichten

Auteur
:   G. Fuhrmann
Gemeente
:   Mettingen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1720-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mettingen in alten Ansichten'

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9. Friedrichsplatz, der Marktplatz in den ersten Jahren des neuen Jahrhunderts. Unter den jungen Linden das 1902 errichtete Michaelsdenkmal. Der Umbau des Wehmeyerschen Hauses paßt sehr gut ins Dorfbild. Das Schneidersche Haus ist zweistöckig geworden und hat ein flaches Dach bekommen. Die Petro1eumlampe ist durch eine elektrische Lampe wohl die erste in unserem Dorf - ersetzt worden. Die Mädchen mit ihren langen Rüschenschürzen in Holzschuhen ziehen einen 'Kuddelwagen'.

10. Imposant und majestätisch steht die katholische Kirche vor uns, aus dem warmtönigen Sandstein heimatlicher Brüche in den Jahren 1890-1894 erbaut. Sie scheint die in ihrer Nähe stehenden Häuser fast zu erdrücken. Kühn überragt der Schornstein der Anfang 1900 vergrößerten Langemeyerschen Brennerei die wenigen Fachwerkhäuser. Wie bescheiden dagegen die von niedrigen Bäumen urngebene evangelische Kirche. Höchstens drei bis vier der hier zu erkennenden Fachwerkhäuser stehen heute noch.

11. Mettingen (Westf.) 1/9.99 6-7 N (so der Poststempel), Es ist die klassische Aufnahme unseres Dorfes: der langgestreckte Teich mit der Insel. Die Schule links im Bilde ist durch einen Aufbau im Mitte1trakt vergrößert worden. Anschließend das Kittken und Wielagen Haus mit Schmiede. Wuchtig überragt die neue Kirche die einstöckigen Häuser. Am Teich die lüttke Mühle, davor die Müllerwohnung und das Haus des Kappenmakers Gronheid. Fast könnte man sagen, diese Ansicht hat sich, abgesehen von einigen kleinen Veränderungen, gehalten, bis die Sanierungswelle unser Dorf heimsuchte.

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12. Eine etwa aus der Vogelschau genommene Ansicht. Im Vordergrund das Haus des Uhrmachermeisters J eltrup. Zwischen den Kastanienbäumen blinzelt der ünnerste Diek. Dahinter das Haus Wielage sowie die Wichterschule. Am Waldesrand vor dem KöllbachQuellen-Gebiet ein einzelnes Haus: die Lehrerwohnung. Rechts die Graute-JungesSchoole. Darüber der stilvolle Giebel des Geschäftes Leo Schneider. Weite Felder dahinter; der Köllesch mit Roggen- und Kartoffelfeldern. Als Abschluß die Höhe des Schniederberges.

13. Wie durch ein Schlüsselloch gesehen erscheint unser Dorf: unwirklich die Kirche mit dem roten Dach. Rechts 'et Rövenhüsken', vor Schneiders Flachdachhaus fehlt noch die Platane.

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14. 'Achtern Diek' nennen die Anwohner dieser Straße ihren Fastabend, denn hinter zwei Teichen lagen die Häuser. Links auf der Karte Bäcker Bosse; das nächste Fachwerkhaus bewohnte damals der Schornsteinfegermeister Siegmund. Der etwas vorspringende Giebel ist von dem Anbau an Malermeister Teekens Haus, den Haken Bändken bewohnte. Wielage mit der alten Schmiede rechts im Bilde, davor das Kittken mit Spritzenhaus. Groß im Vordergrund die lüttke Schule, Mittelklasse und Graute-Wichter-Schoole, Wer erinnert sich nicht noch der großen Schwengelpumpe, des Durststillers in den Pausen?

15. Der neuere Teil 'Achtern Diek' - kaum eine Veränderung zu heute. Nur einige Bäume fehlen. Der Straßenname ist des öfteren schon aus politischen Gründen - gewechselt worden. Jetzt trägt die Straße den Namen 'Kardinal-von-Galen-Straße' .

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16. 'Hillekoren' umfliegen gern den zweiundsiebzig Meter über dem Meeresspiegelliegenden zweiundsiebzig Meter hohen Turm der neugotischen St. Agatha-Kirche. Davor die klassizistische Fassade der Rektoratschule, die 1862 als Nachfolgerin der alten Lateinschule von den Schulfreunden wieder neu ins Leben gerufen wurde.

1960 wurde die Schule abgebrochen zur die Erweiterung des Parkplatzes, den man wenige Jahre später an der entgegengesetzten Seite für den Hochhäuserbau verkleinerte.

METTINGEN (Westfalen).

17. Vom Norden, vom Krankenhaus aus, unser Dorf. Nur wenige Aufnahmen von dieser Seite existieren aus dieser Zeit. Das Bild dürfte im Jahre 1910 aufgenommen worden sein. Links im Bild vor der evangelischen Kirche: Kniepen Schüren, Bedenbeekers Haus mit der Tischlerei, davor - durch die Bäume verdeckt - ein kleines Haus. In diesem wohnte Beckmanns Marie genannt 'Neiske Mia', ein lebendes Heimatgeschichtsbuch, die auch uns 'wat wieken' konnte und geheimnisvolle Träume in der Muordenstied hatte. Die Langemeyersche Fabrik hat ihren letzten größeren Umbau beendet. Ganz klein daneben die Meyeringsche Schmieen mit Wohnhaus von Brunen Threse. Ganz rechts Papen Timmerarens Bäckerei. Die Straße wurde im Volksmund 'Kasernenstraße' genannt. Später erhielt sie nach dem ersten Ehrenbürger Mettingens, Clemens Brenninkmeyer, den Namen 'Clemensstraße' .

18. 'Wer auf Gott vertraut, der hatt wohl gebaut' ... Anno 1775, so lesen wir im alten Torbogen. Ein kunstsinniger Meister hat um 1900 das einstöckige Wehmeyersche Fachwerkhaus geschmackvoll umgebaut und erweitert. Vergangenheit und Gegenwart sind hier ideal durch biedere dörfliche Architektur vereint. Das einfache Bürgerhaus von einst, das stattliche Geschäftshaus von heute. Noch jetzt ein Blickfang über dem mit nüchternen Waschbetonplatten belegten Kirchplatz.

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