Mettingen in alten Ansichten

Mettingen in alten Ansichten

Auteur
:   G. Fuhrmann
Gemeente
:   Mettingen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1720-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mettingen in alten Ansichten'

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49. In 1.600 Nachfeierabendstunden erarbeitete der TV im Jahre 1932 eine großangelegte Badeanstalt. Verschiedene Mettinger Firmen unterstützten tatkräftig das Vorhaben. Die klaren Wasser der sieben Wellen speisten die Anlage, einstmals die oberen Teiche der Papiermühle. Jahrelang beaufsichtigte Opa Misch das stark besuchte schöngelegene Freibad.

Mettingen, Köilbachtal -s-

50. Bis zum Ausgang des 'Meiliets' weit hinter der 'Kiärkensteenkuhle' geht das Quellgebiet des Köllbachs. Die Hauptquelle lag am Ende dieser langgestreckten Talgrundwiese. Hier war der tropenbunte Eisvogel heimisch. Wiese und die rotbunten Kühe gehörten dem Köllhof, einem Urhof unseres Dorfes. Die Personen, die auch 'rnit aufs Bild' wollten, sind nicht zu erkennen. Die Wasser, die das Wasserrad im Vordergrund treiben, 'heben Steine bis zum Turme stärker als die stärksten Riesen .. .' Ein patenter Baumeister nutzte so die Wasserkraft beim Bau der St. Agatha-Kirche.

Forellenzucht "Köllbachtal", Mettingen

51. Ein findiger Kopf kam im Jahre 1907 auf die Idee, im Köllbachgelände eine Forellenzucht anzulegen. Durch Ausheben und Aufwallen des Erdbodens entstanden nach und nach terrassenförmig sechzehn größere und ebenso viele kleinere Teiche, teils hintereinander, teils nebeneinander. Ein florierendes Unternehmen. Als aber durch den Bergbau die Bäche immer weniger Wasser führten, mußte nach Jahren der Betrieb eingestellt werden.

Papiermahle bei Mettingen

52. 'Sieben Wellen' in der Bauerschaft Muckhorst speisten mehrere Teiche, die zwei Mühlen betrieben. Im vorigen Jahrhundert dienten sie der Papiermacherei. Der Mühlenbesitzer Feldmann stellte ein gutes Kanzleipapier her. Als Wasserzeichen verwendete er die Initialen seines Namens sowie das alte Mettinger Wappen: ein auf dem Kopf stehender Anker mit drei Herzen.

53. 'Wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen' lag in einem friedvollen Liet die Oelgemüölen. Unbekannt ihr Alter. Ein wechselvolles Dasein sowohl der Besitzer als auch der Tätigkeit. Zuerst die Ölmühle, dann ein Hammerwerk zur Herstellung von Sensen und Spaten, die seinerzeit gerne von den Hollandgängern gekauft wurden. Danach eine Knochenmühle. Zuletzt eine Schrotmühle und nebenan eine Einrichtung für eine Bandund Kreissäge. Wegen Wassermangels mußte der Betrieb eingestellt werden. Schnell verfiel die Mühle. Noch lange Zeit sah man die Ruinen in diesem idyllischen Tal liegen.

54. Auf der Höhe der Ölmühltalwand auf einem waldumhegten Platz wurde 1922 von einer Tüöttenfamilie ein Forsthaus erbaut. Dieses bewohnte der Förster Edmund Löns, ein Bruder des Heide-Dichters Hermann Löns. Die Heidewachtelzucht des Försters war weit und breit bekannt.

55. Ein Zeuge der Heimatverbundenheit der Tüötten ist der Marienhof. Die formschöne Villa, wohl die schönste und größte Mettingens, wurde 1931 auf einem Teil des ehernaligen Köllhofs in einem großzügig angelegten Park erbaut. Es ist schon zur Tradition geworden, hier jedes Jahr das haushohe Osterfeuer unter gewaltiger Anteilnahme der Mitbürger bei festlichem Gesang der Osterlieder und des Heimatliedes abzubrennen.

Mettingen Westfälischer Bauernhof, erbaut im Jahre 1644

56. Du glaubst zu träumen - wie eine Welt aus vergangenen Tagen liegt die alte Siedlung Wiehe vor dir: der Brenninckhof, über de Niendürn im Spruchbalken, kaum zu entziffern, die Jahreszahl 1644. So schrieb ein begeisterter Wandersmann.

57. Auf der anderen Straßenseite die Heuerhäuser. Das ist wie ein Stück aus 'Annettens' Welt. Hart an der Straße liegt das älteste Heuerhaus. Unterhalb des Walms, unter den kleinen Fenstern, der riesige Boushaken. Vor der Kiegendür ist noch Platz für ein Gärtchen, vom Holzgitter umgeben, mit Nagelbluomen un Güllaken. An der Wetterseite bis fast zu Boden reichender Schleppwalm über die schräggestellte Giebelwand mit Einschnitt im Dach für den Erntewagen.

58. Winterliche Stille am 'Brenninckhof to Wede'. Es scheint, als hätten die Heuerhäuser ihre schneebedeckten Mützen noch tiefer ins Gesicht gezogen. Wohlbehütet vor Kälte und Hunger Menschen und Tiere unter einem Dach.

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