Mühlen im Kreis Steinfurt in alten Ansichten

Mühlen im Kreis Steinfurt in alten Ansichten

Auteur
:   Dipl.Ing. Herman Ketteler
Gemeente
:   Steinfurt, Mühlen im Kreis
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4856-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mühlen im Kreis Steinfurt in alten Ansichten'

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69. Steinfurt: Insgesamt fünf Windmühlen konnten bisher für das heutige Stadtgebiet von Steinfurt nachgewiesen werden. Ob zudem früher im Bagno eine Windkraftanlage gestanden hat, bedarf noch der Überprüfung. Die Fürstliche Wind- und Roßmühle war 1856 abgebrannt und nicht wieder aufgebaut worden. 1859 wurde die Hollicher Mühle errichtet. Die Rotmannsche Mühle - ebenfalls in Burgsteinfurt folgte 1860. In Borghorst stand bereits seit 1810 die Oskampsche Windmühle - ein Turmholländer. Die jüngste Steinfurter Windmühle - einen Holzholländer - ließ der Altenberger Müller Bernhard Schnückler 1882 an der Winkelstiege in Borghorst errichten. Wegen mangelnden Ertrages wieder außer Betrieb gesetzt, wurde der Achtkant im Jahre 1922 abgebrochen.

70. Teckienburg: Nach einer um 1950 vom Stadtarchivangelegten 'Führung durch Tecklenburg' ist der heutige Bismarckturm aus den Resten der ehemaligen Gräflichen Windmühle auf dem sogenannten Windmühlenberg entstanden. Das Alter dieser Mühle ist noch unbekannt. Flügel und Kappe wurden 1908 vom Blitz zerstört. Der Turmholländer brannte bis auf den verbliebenen Stumpf aus. Bereits 1909 entschlossen sich die Tecklenburger, ihn zu einem Aussichtsturm umzugestalten und gleichzeitig in Erinnerung an der ersten Kanzler des Deutschen Reiches Bismarckturm zu nennen.

71. Teckienburg: Die Errichtung des Ledder Turmholländers geht auf das Baugesuch des Schreinermeisters Heinrich Künnemeyer und des Colonen Moritz Hannigbrinck vom 25. November 1864 zurück. Sie ließen eine kombinierte Mahl- und Sägemühle errichten. Die beiden ungewöhnlichen Öffnungen in der Stützmauer des Walles waren für den Betrieb des Gatters bestimmt. Obwohl die Mühle um 1900 noch in Betrieb war, zeigt das Foto von 1910 bereits eine wüstgefallene Windmühle. Als Ursache könnte ein Brand vermutet werden. Mit den Namen August Hannigbrinck sind auch eine Kornbranntwein-Brennerei und das Schwefelbad Ledde verbunden, das 1882 feierlich eröffnet und nach kurzer Blüte 1908 an den Georgsmarienhütten- Verein verkauft wurde.

72. Westerkappeln: Der Bestand der heutigen Mühle Gortemöller ist mindestens seit 1560 belegt. Die Wassermühle gehörte früher zum Gut Velpe. Wohl ursprünglich als Getreidemühle eingerichtet, wurde ihr später ein Sägewerk angegliedert. Erst Anfang der 1960er Jahre hatte der damalige Eigentümer Albert Gortemöller die Umstellung auf Elektroversorgung in Auftrag gegeben. Ende der 1980er Jahre hat sein Sohn wiederum die Wasserkraft - zumindest zum Antrieb der Mahlgänge - reaktiviert. Die Velper Mühle ist damit eine der ersten wieder im Originalzustand betriebenen Wassermühlen des Kreises Steinfurt.

73. Westerkappeln: Auf dem Foto des Jahres 1923 ist der Rest der ehemaligen Seester Windmühle zu sehen. Der Turmholländer wurde im Jahre 1885 zum Betrieb einer Sägemühle errichtet. Die Windkraft diente auch zum Antrieb zweier Mahlgänge. Schon bald wurde sie durch Dampfkraft ersetzt, die wiederum später durch einen Dieselmotor abgelöst wurde. Als der Sägemüller Prigge meyer die Mühle im Jahre 1928 übernahm, war von der ehemaligen Windkraftanlage nur noch der Mühlenstumpf übriggeblieben. 1938 wurde auch er abgebrochen. Die Steine fanden Verwendung beim Bau eines neuen Sägewerkes.

74. Wettringen: Die an der Wettringer Aa gelegene Wassermühle Termühlen gehörte ursprünglich zum Kloster Langenhorst. 1311 wird die Getreidemühle im Zusammenhang mit dem Stift erstmals erwähnt. Für das 14. Jahrhundert ist sie zeitweilig als Doppelmühlenanlage nachgewiesen. Nach einem Hochwasserschaden im Jahre 1960 wurde sie stillgelegt. Zwei Jahre später erfolgte die Regulierung des Wasserlaufs. Die Aa wurde weiter nach Westen verlegt. Seitdem steht die Mühle - weit vom Wasser entfernt - in einem Wiesengelände und verfällt.

Gruß aus Wettrlngen i. Westf.

Wassermühle

75. Wettringen: Die vermutlich älteste Wassermühle Wettringens wurde 1256 erstmals erwähnt. Sie gehörte zum Stift Metelen. Das Mühlenrecht war bis ins 18. Jahrhundert dem Schulte Renger übertragen. Nachdem die Eheleute Woltering 'Rengerings Mühle' erworben hatten, errichteten sie im Jahre 1848 ein neues Mühlengebäude. Im Jahre 1884 nochmals modernisiert, wurde die Lohnmüllerei nach dem Ersten Weltkrieg eingestellt. Danach mahlte der Besitzer nur noch für den eigenen Bedarf, bis das Gebäude im Zuge der Vechteregulierung im Jahre 1956 gegen Entschädigung abgebrochen wurde.

76. Wettringen: Im Jahre 1902 errichteten Clemens Pelster gt. VoBbörger und Bernhard Hüntemann eine Dampfmühle an der Meteler Straße. Bereits 1908 ging sie in Besitz von Gerhard Gerdes über, der bis 1905 zusammen mit seinem Bruder Heinrich die Rheiner Windmühle auf dem Thieberg betrieben hatte. Während Heinrich die Rheiner Windmühle auf dem Stadtberg übernahm, übte Gerhard nunmehr seinen Beruf mit Dampfkraft aus. Hauptzweig des Betriebes war wohl die Sägemühle. Nach mehrfachem Umbau mußte sie 1974 der Ortskernsanierung weichen und wurde abgebrochen.

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