Mühlen und Müller der Müllerinnung Grevesmühlen

Mühlen und Müller der Müllerinnung Grevesmühlen

Auteur
:   Eckart Redersborg
Gemeente
:   Grevesmühlen, Mühlen und Müller der Müllerinnung
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5891-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mühlen und Müller der Müllerinnung Grevesmühlen'

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18. Jede Mühle war mit einer eigenen Landwirtschaft verbunden. vielfach auch mit einer Bäckerei oder mit einer Gastwirtschaft. Das Foto aus den zwanziger Jahren zeigt Beschäftigte der Mühle Ahrens bei der Getreideernte, unter anderen (von der Mitte nach rechts) August Dubbe (in der Landwirtschaft tätig), Friedrich Koch (Pungenfahrer), Pa ui Meyer (Müllergeselle) und als Aushilfskräfte Kar! Kowalewski sowie drei Frauen.

19. ImJahre 1878ließ Müllermeister RudolfWiechmann eine Windmühle oberhalb des Badstüberbruchs erbauen, die als ein Wahrzeichen Grevesrnühlens erhalten blieb. Es handelt sich dabei um eine typische Galerie-Holländermühle, die zunächst ausschließlich mit Wind, ab 1917 mit einem Dieselmotor und später mit einem Elektromotor arbeitete. Bereits 1907 war die Mühle an seinen Sohn Otto Wiechmann übergegangen, der in der Mühle bis 1952 arbeitete. Von 1954 bis 1970 nutzte Müllermeister Max Schenk (Bad Kleinen) diese Mühle, zuletzt nur noch für Schrot. Danach verfiel dieses Wahrzeichen Grevesmühlens zusehend. Mitte der achtziger Jahre wurde die Mühle seitens der Stadt Grevesmühlen zu einem Mühlenrestaurant ausgebaut und als solches zwischen Juni 1988 und Ende Oktober 1993 von Harald Grützmacher und seiner Frau bewirtschaftet. Seitdern ist das Mühlengebäude wieder ungenutzt.

6ro er Vo elsang.

20. Müllermeister Rudolf Wiechrnann (1852 bis 1909) bzw. sein Sohn OHo Wiechmann (1881 bis 1953) und deren Familien bewohnten das schöne Bürgerhaus Großer Vogelsang 4. In diesem Hause befand sich bis Anfang der dreißiger Jahre eine Bäckerei. Im Giebel des Hauses sind die Aufzüge für Mehlsäcke erkennbar. Das niedrige Nachbarhaus mit einer Einfahrt diente als 'Gesellenhaus', Dort wohnten Beschäftigte der Wiechmannschen Betriebe.

21. Müllermeister Ernst Wiechmann (1861 bis 1907), ein Bruder von Rudolf Wiechrnann, ließ 1889 auf der westlichen Seite des Vielbecker Sees eine sehr schöne Bockwindmühle errichten, die ursprünglich in Stove bei Wismar gestanden hatte. Sie war dort demontiert und in mehreren Wagenladungen nach Grevesmühlen gebracht worden. Nachdem Ernst Wiechmann am 22. Januar 1907 bei einern Sturz vom Pungenwagen starb, führte Heinrich Ahrens diese Mühle weiter: sie brannte aber bereits in der Nacht vom 2. zum 3. Oktober 1907 nieder.

22. Die Wiechmannsche Bockwindmühle war mit einem landwirtschaftlichen Betrieb und mit einer Gastwirtschaft verbunden. Diese Gastwirtschaft 'Vielbeck ' galt seit Ende der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts als ein beliebtes Ausflugsziel der Grevesmühlener. Nach dem Niederbrennen der Mühle blieb das Restaurant 'Vielbeck' trotz ständig wechselnder Besitzer noch etwa 25 Jahre erhalten. Seitdem dient es nur noch als Wohnhaus.

23. Seit Jahrhunderten befand sich die Wassermühle Rüting im herzoglichen Besitz, Die Stepenitz war dort zu einern Mühlenteich aufgestaut. Zum Mühlenkomplex gehörten das Wohnhaus und die darin befindlichen mühlentechnischen Einrichtungen, ein großer Speicher und landwirtschaftlich genutzte Gebäude, die noch vorhanden sind.

24. Ende des vergangenen Jahrhunderts hatte Mullermeister Anton Oltmann (vgl. Bild 4) die Wassermühle Rüting gepachtet. Sein Nachfolger wurde 1905 Müllerrneister Ernst Hackmack. 1931 kaufte Müllermeister Walter Groth die Rütinger Mühle; das Bild zeigt ihn mit einem Kahn auf dem Mühlenteicb. Er nutzte diesen Teich auch für die Fischzucht. 1963 mußte Walter Groth den Betrieb seiner Mühle einstellen.

25. Jahrhundertelang trieb das Wasser der Stepenitz eine Wassermühle in Mühlcn-Eichsen. Naturgemäß liegt sie im Tal, auf einem unmittelbar benachbarten Hügel erhebt sich die Kirche des Dorfes. Ernst von Leers, um die Jahrhundertwende der Besitzer des Gutes, wohnte im Schloß, das im Hintergrund sichtbar ist. 1899 hatte er das noch vorhandene Mühlengebäude als Wassermühle erbauen lassen. Es trägt die Inschriften 'E. v. L.' und '1899'.

26. Die Wassennühle Mühlen-Eichsen bewirtschaftete vor 1895 ein Müllermeister Daniels. Einer seiner Gesellen war Ludwig Kühl. Als der Müllerrneister starb, heiratete Ludwig Kühl die Witwe. Beide erwarben aber 1899 die Windmühle in Kirch-Mummendorf (vgl. Bilder 27 bis 29). Seit Anfang der zwanziger Jahre wirkte in Mühlen-Eichsen Müllermeister Ludwig Darnrnann, dessen Sohn Wilhelrn Dammann die Mühle noch bis in die fünfziger Jahre nutzte. Weitere Müller waren dann Arthur Buchholz und Walter Lüth. Seit Anfang der siebziger Jahre gehörte sie zur LPG Mühlen-Eichsen, die sie bis Mitte der achtziger Jahre betrieb. Die wassertechnischen Anlagen sind inzwischen verfallen.

27. Die Windmühle in Kirch-Mummendorf entstand verrnutlich in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. 1885 war 1. Grüschow der Besitzer, er fungierte jahrelang als Schriftführer der Müllerinnung Grevesmühlen. 1899 erwarb Müllerrneister Ludwig Kühl diese schöne Erdholländermühle. Vor der Mühle steht der Müllergeselle Otto Daniels, ein Stiefsohn von Ludwig Kühl. Das Foto stammt aus dem Jahre 1914.

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