Michelstadt in alten Ansichten Band 1

Michelstadt in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Ludwig Magsam und Wilhelm Hartmann
Gemeente
:   Michelstadt
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2586-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Michelstadt in alten Ansichten Band 1'

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Michelstadt.

Marktplatz.

9. Der Marktplatz mit seinem schönen Brunnen bietet 1904 ein friedliches Bild. Das Brennholz sitzt im Trockenen unter dem Fachwerkvorbau. Von den interessiert schauenden Marktplatzbuben könnten einige heute noch leben. Treffpunkt der Jugend war der Brunnen wohl immer schon.

10. Mit Fahnen und Girlanden geschmückt sind die Häuser auf der Südseite des Marktplatzes. Michelstadt feierte so ein Sängerfest im Jahre 1914 kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Die Hauptstraße führte über die Große Gasse und über den Marktplatz. Fast alle Gebäude waren damals noch geschindelt.

11. Zu Pfingsten schmücken die Bewohner der Stadt schon seit vielen Jahren ihre schönen Laufbrunnen. Aus diesem Brunnenfest wurde durch die Beleuchtung des historischen Rathauses das Licht- und Brunnenfest. Dabei wurden auf Holzleisten aufgeschraubte farbige Glühbirnen den Holzkonstruktionen des Gebäudes angepaßt und auf den Balken befestigt. In abendlichen Feierstunden mit Chorgesang und Musik wurde die Beleuchtung eingeschaltet, Später erfolgte die Beleuchtung nicht nur mit Glühbirnen, sondern mit verschiedenfarbigem Scheinwerferlicht. Aufnahme um 1925.

12. Partie an der Kirche mit Bliek auf das Glockenspiel von 1912. Das Haus ganz rechts steht noch mit der Giebelseite zur Braunstraße. Unten ist ein kleiner Kaufladen an der Ecke zur Oberen Pfarrgasse. Am Nachbarhaus, der damaligen Gastwirtschaft 'Sonne' (Zunftherberge), hängt das handgeschmiedete Wirtshausschild. Der obere Teil des Giebels ist noch verschindelt. Das Glockenspiel im Türmchen auf der Kirche ist von Georg Friedrich Braun gestiftet. Es fiel später dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer. Die Wiederbeschaffung des Glockenspiels durch die Vereinigung zur Förderung Michelstadts erfolgte 1958.

13. Sein Gesicht sehr verändert hat der Kirchenplatz. Hier sehen wir ihn noch mit dem Geländer aus Gußeisen und den alten Kastanien als Schattenspender, Der Brunnen wurde nicht verändert, aber näher an das Rathaus gerückt. Das älteste Michelstadter Schulhaus ist das Gebäude auf dem Bild links. Heute ist es umgebaut und enthält ebenerdig ein Elfenbeingeschäft und in den oberen Stockwerken ein Elfenbeinmuseum. Unverändert ist rechts der Straße der ehernalige 'Preußische Hof', das spätere Odenwaldmuseum.

14. Nach dem Zweiten Weltkrieg richtete Stadtarchivar Philipp Buxbaum im 'Preußischen Hof' das Odenwaldrnuseum ein. Alle Gegenstände in der Odenwalder Bauernküche mit dem offenen Herd sind Stiftungen Michelstädter Bürger. Das Haus stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist das älteste Fachwerkwohnhaus in Michelstadt. 1984 wird das Museum, das vorher im Rathaus und davor im Amtshaus der Kellerei untergebracht war, wieder in die Kellerei und zwar in den Speicherbau verlegt.

15. Dieses 1916 zur Nagelung bestimmte Opferbild wurde als Ölgemälde von dem Michelstädter Künstler Professor Albert Hartmann geschaffen. Für jeden eingeschlagenen Nagel wurde ein bestimmter Betrag zwischen drei und zwanzig Mark gespendet. Das Bild mit den Nägeln befindet sich im Odenwaldmuseum.

Den tepteren Helden in groBer Zeit çewiarnet von eer dankbaren Stadt tticnetstedt.

16. Das Bild zeigt das Wohnhaus mit Schmiede des 'Turrnschmiedes' Rexroth vor dem Diebsturm, dessen Haube 1798 entfernt und 1972 erst wieder neu errichtet wurde. Die 'Häfnergasse' erhielt ihren Namen von der dort über mehrere Jahrhunderte ansässigen Häfner-Familie Walther.

17. Das 'Oberamtmann-Pfreundt-Haus' im Besitz der Familie Allmann ist um 1475 erbaut und damit eines der ältesten Häuser der Stadt. 1685 schenkte Georg Ludwig Graf zu Erbach das Anwesen seinem Oberamtmann Adolf Friedrich Pfreundt für seine Verdienste um die Grafschaft Erbach, Um 1780 kaufte der Rotgerberm eist er Friedrich August Braun das Pfreundt'sche Eigentum, das sich seit dieser Zeit im Familienbesitz befindet.

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-1 18. Die Michelstädter Schmiede Rexroth war in dem Haus 'Untere Pfarrgasse 9'. Das Gebäude ist im Rahmen der Altstadtsanierung abgebrochen worden. Dort befindet sich heute der Durchgang durch die Stadtmauer zu dem Damm. Die Schmiede hatte ein Vordach, unter dem der Handwerker einen Teil seiner Arbeiten erledigte. Das Beschlagen der Pferde, das Richten von Pflügen und das Aufziehen von Radreifen fand in Freien statt, weil die eigentliche Werkstatt dazu zu klein war.

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