Michelstadt in alten Ansichten Band 1

Michelstadt in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Ludwig Magsam und Wilhelm Hartmann
Gemeente
:   Michelstadt
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2586-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Michelstadt in alten Ansichten Band 1'

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19. Hier steht der Schmied Hübner an seiner Esse; sie ist aufgemauert. In der großen Sandsteindeckplatte ist das eigentliche Feuerloch, in dem die Luft des Blasebalgs die Kohle zum Brennen und das Eisen zum Glühen bringt, Der Blasebalg wird durch Handzug an der Kette betätigt. Eine bunte Vielfalt von Werkzeugen, Hufeisen und Geräten befinden sich zwischen Amboß und Esse in Reichweite des Arbeitsplatzes.

20. Diese Wohnhäuser in der Häfnergasse wurden 1970 abgebrochen, da die vorhandene Bausubstanz nicht erhaltungswürdig war. Im Rahmen der A1stadtsanierung wurden an dieser Stelle neue Häuser gebaut, die ihren Bewohnern alle neuzeitlichen Einrichtungen bieten.

21. Am 'Schwiegermütterbrunnen' vorbei durch die Große Gasse führte jahrhundertelang der Verkehr zum Marktplatz und zur Braunstraße. Heute beginnt dort die Fußgängerzone, und der Besucher kann unbelästigt vom Fahrzeugverkehr diese alte Gasse Miche1stadts durchwandern. Von den Häusern, die auf dieser Aufnahme von 1915 zu sehen sind, hat nur die alte Hof-Apotheke ihr Gesicht unverändert bewahrt. Die 'Goldene Krone' hat noch ihr schönes Wirtshausschild. Der 'Schwiegerrnütterbrunnen' ist der eigentliche erste Marktbrunnen. Er stand bis 1575 auf dem Marktplatz und mußte damals dem größeren Marktbrurmen hierher weichen. 1979 ist er erneuert worden. Die alten, brüchig gewordenen Originalsteine werden im Lapidarium des Odenwaldmuseums aufbewahrt.

22. Eine geschlossene Straßenfront hatte um 1900 an dieser Stelle die Obere Pfarrgasse. Hier sieht man, noch ganz geschindelt, das heutige Haus Ertl. Robert Bäuerle betrieb hier im Erdgeschoß eine Drogerie. Im Rahmen der Stadtsanierung wurde der Hof hinter dem Haus abgebrochen. Wo auf dem Bild das eiserne Tor zu sehen ist, beginnt heute die Gasse am Bienentor. Sie führt durch die Stadtmauer. In dem Haus hat heute 'Farbenhaus König' sein Geschäft, Auch das Haus, das ganz rechts zu sehen ist, steht nicht mehr.

23. Die Mauerstraße vor der Synagoge um 1900. Innerhalb der einengenden Schutzmauern des Städtchens wurde jede kleine Fläche genutzt. So entstanden in den Häuserwinkeln Holz-, Hasen-, und Hühnerställe, Vielfach saß das Brennholz für den Winter fein aufgesetzt unter dem vorspringenden Obergeschoß. Der durch die ringförmige Stadtmauer bedingten Krümmung der Mauerstraße folgt hier der mit Eisenplatten abgedeckte Abwasserkanal. Die Gaslaterne beleuchtete den Platz vor der Synagoge.

24. In der Mauerstraße stand um die Jahrhundertwende das Haus eines Spenglers. Hier wird stolz eine Dachgaubenverkleidung gezeigt, die aus Blech kunstvoll gearbeitet ist. Solche Gebilde aus sandsteinfarben gestrichenem Blech zieren auch das Dach des Gräflichen Schlosses und das Marstallgebäude am Marktplatz in Erbach. Das Haus wurde im Rahmen der Altstadtsanierung abgebrochen. An seiner Stelle steht heute ein neues Fachwerkhaus, das Gasthaus 'Zum Bienentor' .

MICHELSTAOT,

PARTIE AUS DER HAUPT$TRASSE.

25. Diese Postkarte aus dem Jahre 1908 zeigt die damalige 'Hauptstraße' vor dem Gasthaus 'Grüner Baum'. Die Häusergruppe gehört zur 'unteren' Vorstadt. Rechts im Vordergrund steht heute das Kaufhaus Henschel und Ropertz. Völlig umgebaut ist daneben das Haus Diflo. Das niedrige Haus Burger neben der Stadtmauer steht nicht mehr. Dagegen sind die Gebäude auf der linken Seite nur in den Fassaden geändert. Der Junge mit der Schülermütze der damaligen Realschule in der Bildmitte ist Georg Fritzsching aus Steinbach.

26. Das 'Hotel Friedrich' gehörte zu den bekarmtesten Häusern des Mümlingtales, In seinen Räumen fanden die herausragendsten Veranstaltungen gesellschaftlicher Art statt. Das Haus entstand um 1810; geschaffen hat es der bekannte Baumeister Friedr. Gerhard Wahl, der 1798 vor den Franzosen aus Zweibrücken in den Odenwald geflüchtet war. Als Baudirektor des Grafenhauses baute er unter anderem das 'Neue Palais Fürstenau'.

27. Das 1827 im klassizistischen Stil erbaute Wohnhaus befindet sich seit 1982 irn Besitz der Familie Egly, deren Vorfahren nach dem Dreißigjährigen Krieg aus der Schweiz nach Ober-Mossau kamen. In diesem Haus war über viele Jahre eine 'Töchterschule' untergebracht.

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GRABDENK:lvfAL v.on _L:>.1fred MaurS Vater auf dem Friedhof z'u Mic."J.elsta.dt Errichtet 1848

Al,.FRED MAUl.

Ehrenvorsltzen<1erder neurscnen 1Umerschaft u des 'rurnvere.ns MlcheH1adt trn ocerrsz-oen 13.Apr.1828 zu Mic."lelstadt t.o. - Gest.1.2. Okt 1907 zu KarIsruhe l.B.

ALFRED MAUL'S GEBURTSHAUS zuM'ichelstadt ir:n Odenv..rald.

28. Alfred Maul's Geburtshaus in der Bahnhofstraße 1828. Eine Gedenkplatte aus Marmor über der Türe des Hauses erinnert an die Verdienste von Alfred Maul um die Einführung des Turnens im Odenwald. Er war Ehrenvorsitzender der Deutschen Turnerschaft und des Turnvereins Michelstadt, Durch den Turngau Odenwald wurde seiner Verdienste am Tage der hundertsten Wiederkehr seines Geburtstages am 13. April 1928 gedacht. In diesem Haus ist auch der Ehrenbûrger der Stadt Michelstadt, der Künstler des Holzschnittes, Fritz Kredel geboren.

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