Michelstadt in alten Ansichten Band 1

Michelstadt in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Ludwig Magsam und Wilhelm Hartmann
Gemeente
:   Michelstadt
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2586-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Michelstadt in alten Ansichten Band 1'

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Besitzer: Aug. (1Ü!!er .

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29. Das Hotel 'Fürstenauer Hof' stand an der Gabelung der heutigen Bahnhofstraßej Frankfurter Straße. Dieses Hotel wurde 1808 gebaut und 1964 abgebrochen. Im 16., 17. und zu Beginn des 18. Jahrhunderts stand an diesem Ort das 'Gutleuthaus'. in welchem mittellose Personen Aufnahme fanden.

30. Die Frankfurter Straße war einmal eine schöne Allee. Sie führte nach Norden aus der Stadt hinaus bevor es die Umgehungsstraße gab. Das Foto zeigt Kinder der Familien Speyer, Merker, Reeg, Schweitzer und Schaab. Die Aufnahme entstand etwa um 1906.

31. Das Gebäude, in dem seit 1975 die Stadtverwaltung ihren Sitz hat, wurde 1849 von dem Artz Dr. Carl Friedrich Scharfenberg als Kaltwasser-Heilanstalt gebaut. Die Heilbehandlung des ersten Ehrenbürgers der Stadt Michelstadt erfreute sich großer Beliebtheit. 1925 erwarb die Stadt Warms das Anwesen und richtete ein Kurhaus ein, das nur kurze Zeit bestand. Danach waren verschiedene Schulen für die Landwirtschaft in dem Haus untergebracht. Deswegen wird das heutige Stadthaus im Volksmund oft als 'KurHaus' oder 'Bauernschule' bezeichnet.

32. Diese Aufnahme stammt aus dem Jahr 1907. DI. Scharfenberg - mit Bart -, der Sohn des Gründers und Leiters der Ka1twasserheilanstalt, war hier auf der Auerhahnjagd mit seinem Jagdfreund Arzt aus Michelstadt. An die Zeit, als es in der Michelstädter Gemarkung noch Auerhähne gab, erinnert noch der 'Auerhahnweg' im Stadtwald. Die Auerhahnfeder auf dem Hut ist der Stolz des erfolgreichen Jägers.

33. Das heutige Stadthaus war während des Ersten und Zweiten Weltkrieges ReserveLazarett. In der Zeit von 1914-1918 pflegten die auf dem Bild gezeigten Michelstädter Frauen Herta Fild, Emma und Sophia GIt und Änne Schuchmann als Schwestern die verwundeten Soldaten.

34. Die Ecke an der SchulstraßejWaldstraße hat ihr Gesicht im Laufe der letzten 30 Jahre sehr verändert. Der Laufbrunnen aus dem Jahr 1836 wurde an die Grundschule in der Waldstraße versetzt. Das Wieghäuschen rechts ist verschwunden, und an den Häusern wurden viele Umbauten vorgenommen.

35. Das Bild zeigt die Familie des Wagners August Störner bei der Arbeit. Das Haus mit der Wagnerei wurde 1958 abgebrochen; an seiner Stelle entstand der Bäckerladen der Familie Breimer.

36. In dem Wohnhaus der Familie Morgenstern in der Waldstraße befand sich über viele Jahrzehnte eine bekannte Apfelweinwirtschaft. In der im Hinterbau befindlichen Kelter herrschte bis vor wenigen Jahren im Herbst Hochbetrieb. Alteren Einwohnern ist der an diesem Haus aufgehängte 'Rernschuh' bekannt, der zum Bremsen der Pferdewagen am 'Kisselberg' benutzt wurde.

M!CHELSTADT (Hessen). Kriegerdenkma! mil Braunstraêe.

37. Lindenplatz und Braunstraße im Jahre 1910. Auf dem Platz steht noch das Kriegerdenkmal von 1870/71, das jetzt seinen Platz auf dem Friedhof links neben dem vorderen Eingang hat. An der Stelle des Kriegerdenkmals befindet sich nun zwischen den vier Linden der 'Viehmarktsbrunnen'. Die vier Häuser auf der rechten Straßenseite sind in den Jahren 1760-1790 erbaut. Da das Fachwerk nicht aller Häuser als Sichtfachwerk ausgeführt war, tragen die Frontseiten mancher Häuser eine Verschindelung.

38. Das Haus Bäckerei Glenz (heute Orth), an der oberen Braunstraße Nr. 24 gelegen, drückt, trotz der vielen Personen auf dem Bild, Geborgenheit und Ruhe aus. Es ist eines der 'großen Häuser', die um 1780-1800 erbaut wurden. Der Treppenaufgang mit seinem schönen handwerklichen Geländer in Schmiedeeisen wirkt auch jetzt noch auf den Betrachter. Die ganze Schaufensteranlage besteht aus einem einfachen, vor dem Fenster vorgehängten Schaukasten (2. linkes Fenster im Erdgeschoß). Die beiden Weinstöcke links und rechts am Haus runden den Eindruck eines gewissen Wohlstandes ab. Durch eine Modernisierung der Straßenfront unter Wegnahme der originellen schönen Schindel und der Klappläden und die artfremde Eternitverkleidung hat das Bürgerhaus viel von seiner einstigen Schönheit verloren.

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