Michelstadt in alten Ansichten Band 1

Michelstadt in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Ludwig Magsam und Wilhelm Hartmann
Gemeente
:   Michelstadt
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2586-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Michelstadt in alten Ansichten Band 1'

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59. 'Sängerfest' im Jahre 1914 in Michelstadt. Der Odenwälder Sängerbund hielt vom 27. bis 29. Juni 1914 sein zweites Bundessängerfest in Michelstadt ab. Diese 'Offizielle Festpostkarte' erinnert an das für diese Stadt und das ganze Mümlingtal bedeutende Ereignis. Wenige Tage später brach der Ersten Weltkrieg aus, und für zehn Jahre blieb das gesamte kulturelle Leben unterbrochen.

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60. Auch diese Spielgruppe ließ sich im Hof des Hauses 'Schmerkers Garten' fotografieren. Im Saal des Gasthauses finden schon seit fast 100 Jahren die Veranstaltungen der Michelstädter Vereine statt. Diese Karte wurde 1910 als Gruß vom Konzertabend des Gesangvereins 'Liederkranz' Michelstadt an Fräulein Auguste Eekart nach Darmstadt geschickt, Das Michelstädter Nachtwächterhorn, das der Polizeidiener in der obersten Reihe trägt, befindet sich heute im Odenwaldmuseum.

61. Zum Programm der Vereinsfeste um die Jahrhundertwende gehörte stets das Stellen von 'Lebenden Bildern'. Dieses Bild illustriert den Vers aus Schillers 'Glocke': 'Er zählt die Häupter seiner Lieben .. .' Mitgewirkt haben Lehrer Schaab und die Kinder der Familie Königs, die damals die Rathaus-Drogerie betrieb.

62. Im Hof des Gasthauses 'Schmerkers Garten'. In den Jahren zwischen 1900 bis 1930 gab es in Michelstadt mehrere Vereine, die bei ihren Jahresfeiern Theater spielten. Meist waren es Heirnatstücke, viele in Mundart. Hier wurde das Stück 'Die gehaalte G'schwister' von der Heimatdichterin Greta Bickelhaupt aufgeführt. Die Gruppe in Odenwälder Tracht und alten Uniformen ist aufgenommen vor dem Gartenhäuschen und der Kegelbahn, die damals noch irn Hof des Gasthauses standen. Veranstalter war der Gesangverein 'Sängerlust'.

63. Diese Jagdgruppe aus dem Jahre 1910 vereinigt Michelstädter Jäger und Treiber. Der zweite von links ist der Bürgermeister Hieronymus. In der Mitte neben ihm steht der Leiter der damaligen Kaltwasserheilanstalt Dr. Scharfenberg.

64. Auf diesern Bild wurde der Bierbrauer und Dreihasenwirt Jakob Lang 1901 mit seiner Belegschaft am Felsenkeller an der Mossauer Straße festgehalten. Die 1677 gegründete Brauerei hat während des Ersten Weltkrieges ihre Tätigkeit eingestellt.

65. Wie in jedem Jahr, so schmückten auch 1907 die Bewohner der Oberen Pfarrgasse und der Mauerstraße ihren 'Kronenbrunnen' . Das hinter dem Brunnen stehende Haus wurde um 1690 von dem Sattlermeister und Ratsherrn Hans Jost erbaut. Dessen Schwiegersohn, Matthäus Benjamin Fahlmer, war von 1701 bis 1711 Stadtschultheiß in Michelstadt und von 1707 bis 1727 gräflicher Hammerherr des 'Unteren Hammers'. Er und seine Familie besaßen das Haus von 1701 bis 1746. 1982 ist das Anwesen durch Kauf an die Familie Joehen Mühlhäuser übergegangen, die mit der Instandsetzung des Wohnhauses begonnen hat,

66. Im Jahre 1913 gab es in Michelstadt noch einen 'Feldschütz'. Es war damals Joh. Jakob Eckert - in der Mitte mit Apfelbrecher. Dabei stehen links der Schwiegersohn Armin Hoffmann mit Braut Auguste Charlotte Eckert. Rechts stehen in der damals üblichen langen gestreiften Schürze mit verziertem Brustteil Käthe Schubert und der Bruder des Feldschützen, der 'Waldschütz' Eckert.

"V ienstmann Falkenstein" Michelstadt i/Odenwald,

Der Meister Karl Falkenstein

Ein Michelstädter Bürger

Der ladet uns die Koffer ein, Bekannt als grosser Würger. Denn wo es was Z~ schaffen gibt Ist Karlchen am Platze

Bedient die Damen und die Herrn Ob Bubiköpf, ob Glatze,

Mit Schiss gibt er sich nicht mehr ab Das riecht zu sehr nach Käse

Und wenn die Buben ihn anschrei'n Dann wird er richtig böse

Er gibt den Jungen einen Tritt Mit seinen grossen Patschen

Wenn sie dann noch nicht stille sind Tut er'n einen latschon.

Ja wo es was zu schleppen gibt· Da macht er sein Provittehen Und wenn es einer nötig hat Fährt er ihn auch ins Kittchen

Ein Dienstmann ist er comme il faut Wie man ihn nicht mehr findet Drum aei 1m gaazen Odenwald

Sein Ruhm auch laut verkündet.

67. 'Dienstmann Falkenstein' von Michelstadt um 1925. Er versah den Gepäckträgerdienst am Bahnhof und war als Michelstädter Original weit im Odenwald bekannt. Viele Postkarten wurden mit seinem Bild und Gedichten über ihn gedruckt. Der Ehrenbürger der Stadt, Fritz Kredel, hat ihm in seinem Büchlein 'Odenwälder Geschichten', eine Erzählung gewidmet. Darin wird ihm von honorigen Michelstädter Spaßvögeln im angeblichen Auftrag von Abd el Krim ein Orden verliehen,

68. Veranstaltung auf dem Marktplatz 1927. Der Hessen-Darmstädter Volksfest-Verein in New York berührte auf seiner Deutschlandreise im Sommer 1927 auch Michelstadt. Auf dem fahnengeschmückten Marktplatz vor dem Rathaus erfolgte die Begrüßung der Gäste aus den USA durch die Stadtverwaltung am 10. Juli 1927.

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