Michelstadt in alten Ansichten Band 1

Michelstadt in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Ludwig Magsam und Wilhelm Hartmann
Gemeente
:   Michelstadt
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2586-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Michelstadt in alten Ansichten Band 1'

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69. Ein großes Ereignis war für Michelstadt die Fahrt des Luftschiffes Graf Zeppelin am 4. August 1930 über die Stadt. Mit einer eigenen Postkarte wurde der Tag gewürdigt. Der Michelstädter Poststempel trägt die Urnschrift: 'Luftkurort Michelstadt (Odenwald) Stadion' und wirbt für das Städtchen mit einem Bild des Rathauses.

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70. Die Einhardsbasilika um 1900. Diese von Professor Albert Hartmann aufgenommene Fotografie zeigt den Zustand dieses alten Bauwerkes um die Jahrhundertwende. Holzschuppen, Gartenzäune und ein verwilderter Obstgarten verunstalteten das ehrwürdige Gebäude, das jahrhundertelang als Scheune genutzt wurde. Erst den Bemühungen der Einhard Arbeitsgemeinschaft sind Freilegung, Säuberung der Umgebung und Restaurierung des bedeutsamen Baudenkmals aus der Karolingerzeit zu verdanken.

71. Dieses Bild zeigt den Männergesangverein Steinbach um die Jahrhundertwende. Gerne ließen sich die Vereine damals bei ihren Jubiläen vor dem romantischen Renaissancebogen des Schlosses Fürstenau fotografieren. Bei den Bildern durften Fahne und Ehrenpreise nicht fehlen. Die große Zahl der Sänger beweist, welche Bedeutung Gesangvereine damals für das gesellschaftliche Leben hatten.

72. So sah das Haus Schloßstrasse 25 in Steinbach im Jahre 1911 aus. Eine damals sehr verbreitete Stellsteineinfriedung trennte den Vorgarten von der Straße. Vor dem Haus steht der damalige Eigentümer Louis Schlosser mit Tochter und Enkelin. Die Werkstatt befand sich hinter dem Wohnhaus in dem dort erhaltenen Kleinbau. Der Hausgarten grenzte an die Südseite der Basilika. Viele flache Schußnarben in den meist durch ihre Farbe auffälligen Steinen der Basilika stammen vom Einschießen der Waffen des Büchsenmachers.

73. Diese besonders originelle Postkarte wurde 1897 von dem Michelstädter Maler Professor Albert Hartmann gezeichnet. Die Wirtschaft Walther 'Zum Anker' in Stockheim ist vor einigen Jahren abgebrochen worden. Der unbekannte Absender schrieb am 27. Mai 1897 das Gedicht: Es sangen die Frûhlingsstimmen im Wald/ Rosige Maid: ',blühe!/ Blilhel Die Sorgen kommen bald/ und der Kummer frühe!/ Blühe für Einen in herrlicher Pracht.] wie die Rose im Hag.] Hoff' - auch auf die finstere Nacht/ folgt leicht ein sonniger Tag.

74. Oben: Der Luftkurort Vielbrunn ist einer der sieben Stadtteile, die mit der Gebietsreform 1972 zur Kernstadt kamen. Die früher selbständige Gemeinde gehörte bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts zum Amt Lützelbach in der Herrschaft Breuberg. Aus kleinen Anfängen entwickelte sie sich zu einem bedeutenden Höhenluftkurort. Die Karte von 1910 zeigt den Ortskern mit Kirche.

Unten: Auch Steinbuch gehört heute zur Stadt Michelstadt. Es war jahrhundertelang ein von bäuerlichem Leben geprägtes Hubendorf. Später bot die Nachbarschaft zu Michelstadt in der beginnenden Industriezeit vielen Männern einen Arbeitsplatz. Diese Postkarte von Steinbuch stammt aus der Zeit der Jahrhundertwende. Unschwer ist zu erkennen, wie das Dorf inzwischen gewachsen ist und sich verändert hat. Damals wurden als besonders bemerkenswerte Gebäude das alte Schulhaus und die Gastwirtschaft 'Zur Linde' angesehen und zur Werbung für das Dorf benutzt.

75. Nahe der hessisch-bayrischen Landesgrenze liegt im tiefen Talgrund die zum Stadtteil Würzberg gehörige Hainstermühle. über viele Jahrhunderte wurde in dieset Mühle das in Würzberg angebaute Getreide gemahlen. Von 1707 bis 1832 waren Mitglieder der Familie Grimm als Erbbestandsmü1ler hier tätig. Der letzte 'Hainstermü1ler' Leonhard Hess war ein bekannter und beliebter Heimatforscher. Die Mühle kam 1966 in den Besitz der Gemeinde Würzberg und durch die Gebietsreform 1972 zur Stadt Michelstadt.

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76. Das Jagdschloß Eulbach liegt auf dem östlichen Odenwald-Höhenzug in herrlichen Wäldern. Eberhard, der Enkel des Grafen Franz 1., erbaute 1846 das Jagdschlößchen. Das Gebäude und der dabeiliegende 'Englische Garten', ein Park mit alten schönen Baumgruppen, römischen Bauwerken und einern Tierpark, ziehen jährlich viele Besucher an. Das Bild aus dem Jahr 1903 zeigt das bis heute unveränderte Jagdschloß Eulbach.

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