Mirow in alten Ansichten

Mirow in alten Ansichten

Auteur
:   Hans-Werner Hardow
Gemeente
:   Mirow
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5426-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Mirow in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

19. Dies ist ein Bliek in den im ersten Stockwerk gelegenen Festsaal. Erwähnenswert sind die im Barockstil mit farbigen Pilastern und Füllungen geschmückten Wände. Es gibt hier auch einige aufHolz gemalte Wandbekleidungen mit Rokokomalereien.

20. Ein Bliek von der Liebesinsel auf das Schloß. Die hübsche Brücke entstand im Zusammenhang mit der Gestaltung der Insel und der Errichtung des Denkmals. Bei der Beisetzung des letzten Großherzogs im Jahre 1918 hatten die Pferde - nach Augenzeugenberichten - noch Schwerstarbeit zu leisten, um den Leichenwagen auf die Insel zu ziehen.

21. Das Kavalier- und Küchengebäude liegt gegenüber vom Schloß. Es ist ein zweigeschossiger, rnassiver Putzbau rnit Mansardendach. Über dem flach vortretenden zweigeschossigen Mittelresalit ein Dreiecksgiebel. Im Inneren reicht der große Küchenraum über beide Geschosse. Es waren zwei große Herdanlagen vorhanden sowie eine Einrichtung für Braten am Spieß. Die anderen Räume waren für die Bediensteten und Gäste. Das Kavalier- und Küchengebäude wurde 1758 fertiggestellt, also einige Jahre nach dem Schloß (1751).

22. Von den Luftbildaufnahmen der Schloßinsel - besonders die vom Westen aus gesehene - bekannt: das Amtsgericht und vorn links der Hengststall. Beide Gebäude existieren heute nicht mehr.

23. Das 'untere" Schloß ist ebenfalls ein zweigcschossiger, massiver, barocker Putzbau. Der dreigeschossige und dreiachsige Mittelrisalit trägt einen hohen Dreiecksgiebel. Die glattgeputzten Seitenteile sind mit durchgehenden Pilastern zwischen je zwei Fenstern besetzt. Das abgewalmte Satteldach hat nach dem Brand von 1848 die Mansarde mit den Dachaufbauten nicht wieder erhalten. An gleicher Stelle stand das alte 'untere' Schloß. Es war 1737 fertiggestellt und war nur ein einstöckiger Fachwerkbau. Das heutige Gebäude wurde als Schloß nie eingerichtet. baumäßig war es 1766 fertig. Die letzten Mitglieder der herzoglichcn Familie waren nach dem Tod der Herzogin Elisabeth Albertine, geborene Herzogin von Sachscn-Hildburghausen, im Jahre 1761 nach Neustrelitz übergesiedelt.

24. Die Seminaristen in der Zeit nach Ostern 1897 zusammen mit vier Seminarlehrern. Es waren dies von rechts nach links: Musikdirektor Bernhard Schnell. Er hatte das Seminar von Ostern 1874 bis Ostern 1877 besucht. 1877/88 machte er einen Kursus am akademischen Institut für Kirchenmusik in Berlin durch. 1895 aus Anlaß des 75jährigen Bestehens des Seminars zum Musikdirektor ernannt. Ernst Roeper. Er besuchte das Gymnasium Carolinum in Neustrelitz, studierte in Rostock, Greifswald und Leipzig Theologie. Er wurde 1889 Konrektor am Seminar. Ab Weihnachten 1902 Pastor in Morow. Hermann Bahlcke. Er besuchte das Neubrandenburger Gymnasium, studierte in Berlin, Würzburg, Greifswa1d und Leipzig zunächst Naturwissenschaften und dann Theologie und Philosophie. Er war zunächst Hauslehrer und ab Michaelis 1892 Seminardirektor in Morow. 1900 promovierte er in Jena. Karl Hirchert. Er besuchte von Ostern 1882 bis Ostern 1885 das Seminar in Mirow. Er war ab Ostern 1890 Serninarlehrer in Mirow. Im Herbst 1892 machte er eine Studienreise nach Neukloster, Berlin und Dresden.

25. Die Mädchen von etwa drei Schulklassen nach einer Sportstunde bei der Handarbeits- und Sportlehrerin Fräulein Etisabeth Zander. Einige der Schülerinnen tragen noch die damals übliche Sportkleidung. Die Aufnahme wurde etwa 1930 gemacht. Einige der Schülerinnen leben noch heute in Mirow.

26. Einer der älteren Lehrer des Mirower Seminars:

Karl Spieckermann. 1821 geboren, besuchte von 1834 bis 1842 das Seminar. Zunächst Hilfslehrer und ab 1847 ordentlicher Lehrer an der Ortsschule Mirow. Ostern 1860 - nach dem frühen Tod seines Vorgängers Joharm Mietzner - wurde er zum Musiklehrer des Seminars ernannt. 1861 unternahm er eine Studienreise nach Leipzig, Weißenfels und Cöpenick. Erstarb 1886.

27. Ein weiterer Seminarlehrer: Karl Beckstroem. Er wurde am 6. September 1838 in Neustrelitz geboren und besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt. Von 1856 bis 1859 studierte er in Erlangen und Tübingen Theologie. Nach Beendigung seines Studiums war er zunächst Hauslehrer und ab Ostern 1863 Lehrer am Gymnasium in Friedland. Ostern 1865 wurde er Rektor der Mädchenschule in Schönberg im zu Mecklenburg-Strelitz gehörenden Land Ratzeburg. Ostern 1867 wurde ihm das Amt des Seminarvorstehers in Mirow übertragen. Im August 1867 unternahm er eine Studienreise , auf der er Seminareinrichtungen mehrerer deutscher Staaten kennenlernte. 1870 wurde ihm aus Anlaß des 50jährigen Bestehens des Seminars die Amtsbezeichnung Seminardirektor verliehen. Er starb 1896 als Pastor in Alt-Käbelich.

28. Das Kriegerdenkmal für die im Krieg 1870/71 gefallenen Mirower. Es stand dicht beim Wallgraben, etwa auf halbem Weg zwischen Torhaus und 'unterern' Schloß. Max Gerchow, alten Mirower Einwohnern noch heute als ihr Lehrer in Erinnerung, schrieb in seinem Beitrag 'Gedächtniseichen in Mirow' in 'Mirower Heirnathefte", Januar 1934: 'Dicht am alten Kriegerdenkmal, in Richtung zur Schloßstraße , steht - bereits ein mächtiger Baum - die wenige Tage nach der Schlacht bei Leipzig gepflanzte Siegeseiche von 1813. Vielleicht darf man vermuten, daß die Anregung zur Pflanzung der Eiche hier in der Nähe des Pfarrhauses vom damaligen Pastor Giesebrecht, dessen Söhne mit anderen Mirowern zu den Waffen geeilt waren, ausgegangen ist.'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2022 Uitgeverij Europese Bibliotheek