Mirow in alten Ansichten

Mirow in alten Ansichten

Auteur
:   Hans-Werner Hardow
Gemeente
:   Mirow
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5426-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mirow in alten Ansichten'

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29. Noch eine Aufnahme von dem Kriegerdenkmal. In dem schon erwähnten Beitrag von Max Gerchow aus dem Jahr 1934 heißt es weiterhin: 'Nach SO Jahren, als überall in deutschen Landen der Leipziger Schlacht und der Befreiung des Vaterlandes gedacht wurde, bekam die Siegeseiche in unmittelbarer Nähe eine Schwester, die sogenannte Jubiläumseiche von 1863. Sie steht dicht neben der Litfaßsäule. Einige Jahre später, nach glücklich beendetem Krieg gegen die Franzosen, karn die dritte im Bunde dazu, die Friedenseiche von 1871. .. Als später den aus dem Mirower Amt Gefallenen ein steinernes Denkmal gesetzt wurde, konnte kein passenderer Platz gefunden werden, als der unter den drei Eichen ...

30. Auf dem ersten 'Denkmal-Bild' ist der Wallgraben zu erkennen. Gehen wir einige Schritte auf ihn zu, so haben wir das obenstehende Postkartenbild. Links deutlich zu erkennen das 'untere' Schloß. Als die Postkarte als 'Feldpostbrief' am 24. Mai 1c:J15 der Post übergeben wurde, wurde das Gebäude seit 95 Jahren als Lehrerseminar genutzt. In diesem Jahr 1915 waren wieder sieben Seminaristen aufgenommen. Im Verzeichnis aller Absolventen ab 1820 waren es die Nummern 656 bis 662. Warum diese Ansicht 'Hafen' genannt wird, zeigt die nächste Postkarte.

Mirow i. Meckl.-Strel Partie am Hafen

31. Dieses Bild zeigt nicht nur den 'Haten' in Betrieb, es zeigt auch , daß die 'Darnpfer' zu dieser Zeit tatsächlich noch Dampfer waren, sie wurden also von echten Dampfmaschinen angetrieben. Die heutigen, fast ausschließlich mit Dieselmotoren angetriebenen Wasserfahrzeuge - Schlepper und Fahrgastschiffe - werden ja im Volksmund sehr oft immer noch als 'Dampfer' bezeichnet. Die Bezeichnung 'Dampferanlegestelle . ist in den Orten der mecklenburgischen Seenplatte noch häufig anzutreffen.

32. Gehen wir am Ufer des hier zum Hafen ausgebauten Wallgrabens weiter auf den Mirower Sec zu, dann kommen wir in die 'Stadtpark ' genannte Anlage. Hier ist wieder eine Möglichkeit , die Wäsche irn Sec zu spülen (siehe Bild 5). In der Festschrift zur Siebenhundert-Jahrfcicr von 1927 sind auch 'Mirower Geschichten': Zur Zeit des Drosten Schröder beantragte ein älterer Büdner vom Lande beirn großherzoglichen Amt die Erteilung zur Konzession zur Einrichtung einer Schankwirtschaft. Der Drost wies den Antrag rnit der Begründung ab, daß der Schankbetrieb nach dem Gesetz von dem Bedürfnis abhängen solle , worauf der Antragsteller erwiderte: 'Allergnädigst Herr Drost, wenn't eener bedürftig is, denn bünn ick dat doch woll gewiß!'

33. Der 'Stadtpark" in den dreißiger Jahren vom Boot aus betrachtet. Auch in dieser Zeit gab es schon recht zahlreich Segelboote auf den mecklenburgischen Seen. Hier am Stadtpark legten auch die Fahrgastschiffe an, die nach Rheinsberg oder Waren fuhren oder zu Kaffeefahrten auf der Mirower Seenkette einluden. Noch eine kurze Geschichte: Der wegen seines nie versagenden Humors bekannte Gewerksmeister H. war auf dem Nachhausewege von einer Kneiperei in den Rinnstein geraten. Als er von einem Vorüherkommenden wieder auf die Beine gebracht war, sagte er: 'Danke für die freundliche Aufnahme!'

34. Ein malerischer Blick vom 'Stadtpark ' auf den Mirower Sec. Die gleiche Bank vom Park aus gesehen. Eine weitere Geschichte: In den Mirower Gewässern kommt vereinzelt die europäische Sumpfschildkröte vor. Vor Jahren wurde als gewiß seltene Beute ein solches Reptil von einem alten Angler am Angelhaken gefangen. Die Seminarlehrer Neubert und Spiekermann kommen gerade des Weges, als der AngIer. der ein solches Tier noch nie gesehen hat, entsetzt davonläuft und ausruft: "Mine Herren. dit is ja woll de klare Düwel!' (Den Seminarlehrer Spiekermaan hatten wir mit Bild 26 vorgestellt.)

Mirow i. Meckl.-Strel. - Mirower See

35. Der Mirower See. Im Hintergrund der Dampfer, der tatsächlich noch ein Dampfer ist. Im Vordergrund ein Frachtkahn. Wie die Masten erkennen lassen, wurde er mit Segeln vorwärtsbewegt. Das im Hintergrund über das Grün der Bäume herausragende Dach gehört zum Gebäude der früheren Johanniter- Brauerei.

MIROW

Mirow-See

36. Der Steven dieses Frachtkahnes ist noch eleganter herausgearbeitet als der Bootssteven auf dem Bild zuvor. Auf der anderen Seite des Mirower Sees das langgestreckte Gebäude der früheren JohanniterBrauerei und der Turm der Johanniter-Kirche. Interessant auch, mit welch einfachen Mitteln der Frachtkahn mit viel Muskelkraft beladen werden mußte.

37. Noch ein Bliek auf die Gebäude der Schloßinsel: das Gebäude des Amtsgerichts, der HengstenstalI, die Johanniter-Brauerei und dahinter die Johanniter-Kirche. In den Jahren 1890/91 war ein Mister Doughty mit seinern Hausboot, der 'Gipsy', auf den mecklenburgischen Seen unterwegs. Das Buch, das er über seine Reiseeindrücke schrieb, erhielt den Titel 'In Wendish Lands'. Walter Karbe, der 1956 verstorbene Heimatforscher, hat den Mecklenburg-Strelitz betreffenden Abschnitt dieses Buches übersetzt. Hier ein kleiner Ausschnitt: 'Die Mössel und die beiden Kotzower Seen lagen hinter uns, und wir befanden uns jetzt im Granzower Möschen, dem Dörfchen Granzow gegenüber. Weiter ging es in schneller Fahrt um ein rundes Vorland zur Linken herum und durch eine enge Passage in den Mirower See; Bäume und ein malerischerTurm bildeten seinen Hintergrund.'

MiroW" i. Meckl.

38. Ein Bliek auf das Kurhotel 'Seestern'. Die Aufnahme ist etwa von der Mühlenbrücke aus gemacht worden. Die auf der vorhergehenden Seite genannte Übersetzung aus dem Buch 'In Wendish Lands' hat W. Karbe veröffentlicht in den Mecklenburg-Strelitzer Heimatblättern vom März 1932. Er fährt fort: 'Wir gingen in einer kleinen Bucht im Norden des höchst unbedeutenden Fleckens Mirow vor Anker, den Baedecker nicht einmal dem Namen nach kennt. ... wanderten wir durch grasbewachsene Straßen und ein gewölbtesTorhaus zum Schloß .... neben ihm steht die Kirche , deren Kupferdach wir schon vom

See aus wahrgenommen hatten Wohnt S.K. Hoheit jemals im Schloß?" "Nein, selten oder nie!" Die

Antwort überraschte uns nicht.'

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