Mirow in alten Ansichten

Mirow in alten Ansichten

Auteur
:   Hans-Werner Hardow
Gemeente
:   Mirow
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5426-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mirow in alten Ansichten'

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49. Eine am 4. September 1899 von der Post in Mirow abgestempelte Postkarte mit einem Bliek in die Töpferstraße und diesmal das ganze Gebäude des 'Mecklenburger Hof. Rechts das Schaufenster der Firma F1ashar. Zu dieser Zeit war der Eingang aber noch nicht so, wie auf Bild 45 zu sehen ist. Hier fehlen allerdings die Kinder und Passanten. Auch scheint die Aufnahme etwas älter zu sein. Betrachten Sie hierzu die Höhe der Bäume.

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Panorama von Miro;'~~

50. Ein 'Panorama-Bliek auf Mirow, aufgenommen vom Brauer-Berg. Der Apotheker Brauer hatte mal in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg Geld gestiftet und dafür aus einer häßlichen Kiesgrube eine Anlage anlegen lassen. Es wurden Gehwege angelegt und Bäume und Sträucher angepflanzt. Ein Gedenkstein mit Inschrift : Apotheker Brauer erinnert noch heute daran. Die Kiesgrube war in den 'Weinberg' hineingegraben worden. Wein wird hier zwar nicht mehr angebaut; Apfel- und andere Obstbäume stehen hier aber noch immer. Sehr schön erkennbar die Lage der Windrnühle , diesmal aber mit dem Bliek nordwärts.

Windmühle und Gartenlokal

51. Jetzt eine 'Großaufnahme' der Windmühle. Das Wohnhaus steht noch hcute , die Mühle schon sehr lange nicht mehr. Viele Jahre betrieb der Mühlenbesitzer hier im Sommer ein Gartenlokal. Auch diese Karte ist original gelaufen. Der Stempel zeigt das Datum 20.9.05.

Amtstrasse

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52. Wir haben vom Markt aus schon in westlicher und südlicher Richtung geschaut. Der Bliek in die Amtsstraße geht in Richtung Norden, wenn man auf dem Markt steht. Dieser Bliek in die Amtsstraße ist aber ein Bliek in südlicher Richtung auf den Markt zu. Auf der rechten Seite ist das Kaufhaus Flashar erkennbar.

Gruss aus jYHrow i. jYfeclç l.

53. Am Ende der Amtsstraße liegt das Gebäude der Forstmeisterei. Es steht heute noch und ist immer noch Sitz einer Oberförsterei. Noch eine der 'Mirower Geschichten' aus der Festschrift zur Siebenhundert-Jahrfeier: 'Ein Klassenlehrer der Ortsschule behandelte mit den Kindern ein Jägerlied, worin der Satz vorkommt: "Da kommt nun der Weidmann mit Hund und mit Blei." Auf seine Frage , was für ein Mann das wohl sei, antwortete ein Kind: "De Fischkarrer. " (Der Fischkarrer, der mit einem Hundewagen fast täglich Fische , darunter auch Bleie , in den Straßen des Ortes feilhielt. hieß Leitmann.)'

forsimeismi

54. Auf dem letzten Bild schon am Bildrand erkennbar: das Haus des Drosten, Das Land MeekienburgStrelitz war eingeteilt in Ärnter. Sitz eines Amtes war der frühere Flecken Mirow, ab 1. Oktober 1919 Stadt Mirow. In großherzoglicher Zeit war der höchste Repräsentant im Amtsbezirk der Drost. Sein höchster Verwaltungsbeamter war der Arntsverwalter. Das Amt Mirow umfaßte folgende Dörfer:

Peetsch, Fleeth, Granzow, Leussow, Zirtow, Gaarz, Vietzen, Schillersdorf, Qualzow, BlankenfördeKakeldütt, Babke , Wesenberg (Stadt) und Drosedow. Es war also um cinige Gemeinden größer als das Land Turne.

55. Der vorletzte Amtsverwalter war Georg Barteid - unser Bild. Er war geboren als Sohn des Lehrers Friedrich Barteld am 9. Dezember 1837 in Dabclow, einem Bauerndorf südlich von Neustrelitz, unweit der Grenze zu Brandenburg. Ab Mai 1865 arbeitete er im großherzoglichen Amt in Mirow. 1872 wurde er zum Amtsschreiber ernannt. Zum Amtsverwalter wurde er im Dezember 1879 ernannt. Kurz nach seinem fünfzigjährigen Dienstjubiläum 1915 schied er aus seinem Amt und verstarb arn 17. November 1919.

mirow.

SaQnQofftraße.

56. Wenn wir vom Markt aus ostwärts durch die Strelitzer Straße gehcn, kommen wir in einen etwas neueren Teil der Stadt, in die im rechten Winkel zur Strelitzer Straße verlaufende Bahnhofstraße. Auf der Postkarte aus dem Jahr 1906 ist im Hintergrund das Bahnhofsgebäude erkennbar. Die von hier aus gesebene rechte Straßenseite ist noch spärlich bebaut.

57. Einige Jahre später, deutlich erkermbar an der Entwicklung der Bäume. Etwa auf der Hälfte auf dem Weg zum Bahnhof links die Kolonialwarenhandlung Friedrich Dinse , die diese Postkarte im eigenen Verlag herausgegeben hat. Der Enkelsohn des Friedrich Dinse betreibt das Geschäft noch heute , umgebaut und erweitert, im Prinzip aber nur wenig verändert. Das Wohnhaus rechts im Vordergrund wurde 1911/12 errichtet (es gehörte dern auf Bild 53 gezeigten Amtsverwalter Georg Barteld), die Aufnahme muß also kurz vor dern Ersten Weltkrieg gemacht sein.

58. Zwei Bilder vom alten Mirower Bahnhof. Sie stammen aus der Zeit um die lahrhundertwende. Auf Betreiben des Wesenberger Bürgermeisters Hugo Berg, der dieses Amt von 1880 bis 1905 bekleidete, bildete sich 1880 ein Komitee, das sich die Aufgabe stellte , den Bau einer Eisenbahnstrecke von Neustrelitz nach Mirow vorzubereiten. Zunächst gab es große Schwierigkeiten. Erst am 22. Dezember 1887 konstituierte sich aus dem Komitee eine Gesellschaft mit Vorstand und Aufsichtsrat. Sie nannte sich zunächst 'Neustrelitz-Wesenbcrg-Mirowcr Eisenbahngesellschaft'. Nach schwierigen Verhandlungen fanden sich dann auch Geldgeber aus Berlin. Das Bild zeigt das Bahnhofsgebäude von der Gleisanlagenseite. Die Postkarte ist abgestempelt am 22.9.1900.

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