Mölln in alten Ansichten Band 1

Mölln in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Alfred Flögel
Gemeente
:   Mölln
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3484-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mölln in alten Ansichten Band 1'

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9. Am 23. und 24. Mai 1908 war aufgrund des fünfundzwanzigjährigen Bestehens des 'Vereins für die Geschichte des Herzogtums Lauenburg' ein Lauenburger Heimatfest. Dafür wurde, wenn auch aus Holz, an alter Stelle das Steintor wieder aufgebaut. Es war 1858 wegen Bauf'älligkeit abgebrochen worden, nachdem sein letzter Bewohner, der Stadtmusikus Fügner, verstorben war. Das Originaltor war allerdings noch beträchtlich höher. Links vom Tor heute das Stadtcafé, rechts die Buchhandlung Krüger.

MÖLLN

Steintor.

Das eue Steinthor ~urde Im 'Jahre 1858 ~bgebrochen. eêer fOr die Tage des Lauel"lbufger rtetmatsfestes, den 23. u. 24. Mal 1908 wteeer hergestellt.

jus dem Fesispiel zum Lauenburgischen .1<eimalsjesi in jYlGIln am 23. und 24. }Ylai J908:

Die Besiedelung des Werders im jYiiillner See (lJ58).

10. Aus Anlaß des Lauenburger Heimatfestes gab es einen großen, historischen Umzug und im Colosseum wurde von Möllner Einwohnern ein Festspiel in mehreren Akten aufgeführt. In 'Lebenden Bildern' stellte es in einzelnen Episoden die Geschichte des Herzogtums Lauenburg dar. Einstudiert war alles von Wilhelm Kiehn aus der Marktstraße. Auf diesem Bild wird die Besiedlung des Möllner Werders und damit die Stadtgründung dargestellt.

11. Die Luftaufnahme, etwa vom Bullenberg aus, zeigt auf der Westseite des Bahndammes kaum Bebauung. Deutlich heben sich der Doctorhof und die Villa Sonnenburg heraus, alles andere ist Garten- oder Ackerland. Erst in den vergangenen vierzig Jahren zogen laufend mehr Bauinteressenten in das Gebiet um den Doctorhof und das Ziegelholz, das inzwischen durch den Ausbau der Straßen und durch die Gertruden-Siedlung ein bedeutender Stadtteil geworden ist. Am rechten Bildrand nach oben zu ist der Gudower Weg noch als einfacher Landweg deutlich zu erkennen.

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12. Ein Bliek aus der Südspitze des Stadtsees heraus, an den Gärten entlang auf die Sankt Nicolai-Kirche. Ganz rechts, über dem herausragenden Gebäude, weisen ein Schrift band und ein Pfeil auf das Hotel 'Germania' hin, das hier stand. Das Hotel 'Germania' und ebenfalls das daneben liegende Restaurant 'Seegarten' hatten wunderschön angelegte Gärten mit Sitzgruppen in Lauben und Nischen, Lampion-Ketten hingen zwischen den Bäumen. 1934 verkaufte der Wirt Chr. Capsins das Hotel. Seitdem befindet sich in diesem Haus, nach vollständigem Umbau, die Löwen-Apotheke.

13. Der 1608 erbaute Teil des alten Stadthauptmannshofes diente bis vor vierzig Jahren als Amtsgericht. Später diente er nacheinander als Arbeitsamt, dann als NSV-Kindergarten, heute hat er das Stadtbauamt aufgenommen. Der rotgeklinkerte Nebenbau diente als Gefängnis. Heute nutzt die Schleswag die Räume. Das Bild zeigt den Eingang zum Arntsgericht noch von der Hauptstraße aus. Neben den Eingangsstufen, in Uniform, mit gewaltigem Bart, steht der Justizwachtmeister Köhler.

14. Das alte Pastorat am Markt. Es wurde abgebrochen, damit an seiner Stelle 1909 das neue, jetzt noch bestehende Pastorat gebaut werden konnte. Aus den Steinen, die beim Abbruch gewonnen wurden, entstand ein neues Haus, das Haus am Herzberg. Auf den Stufen vor der Haustür des alten Pastorats hat sich die Familie des damaligen Pastoren Morath versammelt.

15. Die Teelmik hielt unaufhörlich fortschreitend auch in Mölln ihren Einzug, 1855 baute der Zimmermeister Elberling eine Anstalt zur Gaserzeugung in der Bahnhofstraße, jetzt Hauptstraße 40. Er hatte sie ursprünglich vor der Stadt, auf dem Bauhof errichten wollen, doch das erschien dem Magistrat als zu gefährlich wegen möglicher Explosionen. Deshalb wurde ein Platz im freien Gartengelände in Richtung auf die Eisenbahn ausgewiesen. Ab 1896 übernahm die Stadt die recht heruntergekommene Gasanstalt, um danach 1907 eine neue am jetzigen Standort der Stadtwerke zu bauen.

16. Die Hauptstraße um 1880. Die Häuser von Hürbe bis Schlachter Gloyer haben noch die für Mölln gebräuchlichen Krüppelwalmdächer und jeweils nur ein schmales Schaufenster. Vorne rechts der Gasthof Christlieb mit der städtischen Wasserpumpe für die Hauptstraße. Dahinter eine der ersten Gaslaternen von zweiunddreißig vorhandenen. Noch am 1. Mai 1883 wurden für die Innenstadtversorgung zehn Wasserpumpen gezählt. Drei waren in der Außenstadt. Davon eine auf dem Bauhof, die zweite in der Bahnhofstraße und die dritte im Wasserkrüger Weg vor der neuen Schule.

17. Einweihung der Omnibuslinie Mölln-Schwarzenbek-Bergedorf. Damit war man Hamburg ein ganzes Stück näher gerückt, wenn es auch wirklich keine Freude gewesen sein kann mit Vollgummireifen auf dem Kopfsteinpflaster durchgeschüttelt zu werden. Burmesters Gasthof in der Hauptstraße 67 war Abfahrts- und Endstation dieser regelmässig bedienten Route. Wenn auch für diese erste Fahrt, es war 1922, das Dach des Omnibusses mit viel Eichenlaub geschmückt worden war, die Inflationsjahre überlebte das OmnibusUnternehmen 'Nordmark' nicht, 1925 bereits befuhren Postbusse diese Linie. Ganz recht am Bordstein der Wirt August Burmester, neben ihrn in Uniform der Chauffeur August Studt.

18. Hotel 'Stadt Hamburg' mit dem großen Hamburger Stadtwappen auf der zinnenbewehrten Fassade war ein recht imposantes Gebäude. Eine große Veranda, direkt an der Straße gelegen, lud zum behaglichen Niedersitzen ein. Denn nur ab und zu zog gemächlich, wie dies Bild um die Jahrhundertwende zeigt, ein Pferdewagen die Straße hinab. Rechts neben der Veranda noch die große Toreinfahrt für die Pferdegespanne und Kutschen zu den Remisen. Auf der Karre davor wurde das Gepäck der Hotelgäste zum oder vom Bahnhof transportiert. Zum guten Ansehen jedes Hotels gehörte auch ein guter Dienstmann.

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