Mölln in alten Ansichten Band 1

Mölln in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Alfred Flögel
Gemeente
:   Mölln
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3484-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Mölln in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

39. Neben der alten Hahnenburg floß der Steeknitz-Kanal, vormals die Delvenau. Über die Brücke der Hahnenburg-Schleuse, hier ein Bild aus dem Jahre 1892, führte die Alt-Möllner Straße. Seit im Jahre 1900 der Elb-Trave-Kanal fertig geworden war, in einem völlig neuem Bett an der Westseite des Ziegelsees, wurde die Delvenau in diesern Bereich aufgefüllt. Beiderseits der Alt-Möllner Straße ist jetzt ein voll genutztes Gewerbegebiet. Nur die alten Eichen sind erhalten geblieben.

40. Wo früher auf dem Siechenberg das St. Jürgen-Hospital stand, wurde 1912 das 'AdolfHöltich-Stift", das städtische Krankenhaus mit sechsunddreißig Betten erbaut. Seit 1956, nach Errichtung des neuen Krankenhauses, dient es als Schwesternwohnheim. Wegen Anschlußschwierigkeiten konnte das 'Adolf-Höltich-Stift' erst am 9. August 1913 eingeweiht werden. Der Bau war Dank einer Stiftung der Witwe Dorothea Höltisch aus dem Jahre 1906 an die Stadt Mölln in Höhe von dreißigtausend Mark ermöglicht worden. Ihr Mann, der verdienstvolle frühere Senator und Beigeordnete J.E.H. Höltich, war zu dieser Zeit bereits vierunddreißig Jahre tot. Sie bat das Haus nach ihrem ebenfalls bereits verstorbenen Sohn Adolf zu benennen.

jlfölln i . .5:bg.

Langhans-Stift

-

41. Das Heinrich-Langhans-Stift kurze Zeit nach seiner Einweihung am 3. März 1905. Ringsum eine freie Fläche. Ganz kleine Sträucher und Bäumchen sind gerade frisch gepflanzt worden. Inzwischen sind daraus recht stattliche Bäume in einem hübschen Park geworden. Diesen Platz hatte der Bauherr, Kommerzienrat Langhans, nach langern Suchen ausgewählt, weil er den künftigen Bewohnern in ruhiger Lage, weit draußen vor der Stadt einen schönen Bliek über das idyllische Stecknitztal bieten wollte.

j12ölJn i. I..6g.

Schützcnhof

42. Früher stand auf dem Schützenhof eine Windmühle. 1756 kaufte die Gilde dem Windmüller das im schlechten Zustand befindliche Gebäude ab und richtete es als Schützenhaus ein. 1793 wurde neu gebaut, später dann noch ein Saalbau angefügt. Am 10. Oktober 1911 abends gegen fünf Uhr brannte der Schützenhof, so wie diese Postkarte ihn noch zeigt, ab. Die Löscharbeiten hatten sich als überaus schwierig erwiesen, weil alles Wasser vom Wallgraben her den Klüschenberg hinaufgepumpt werden mußte.

43. Schützenfest der Möllner Schützengilde von 1407 am 2. Juli 1923. Eine Gruppe von Jägern und Schützen hat sich frohgestimmt dem Fotografen gestellt. Bei warmen Wetter sahen sich die Jäger schnell veranlaßt sich ihre damals dunkelgrünen Waffenröcke aufzuknöpfen. Sie waren bis obenhin geschlossen und hatten dazu noch einen Stehkragen. Quer über die Brust verliefen glänzende Bordüren. Auch Rotkreuz-Helfer waren immer dabei. Von weitem schon kenntlich an ihren weißen Mützen.

44. Oberhalb der Bergstraße, auf halber Höhe des Klüschenberges war die Reeperbahn des Seilermeisters Aßmann. Von der Hütte aus zog sie sich einige hundert Meter nach links zur Kaiser-Friedrich-Straße hin. Auf diesern Bild aus dem Jahre 1898 teilen sich die Wege, wie auch heute noch, rechts hinauf zum Quellenhof, von der Mitte nach links über die Promenade in die Kaiser-Friedrich-Straße und ganz vorn nach links in den Kurpark hinab.

45. Dieser wie eine Waldschneise anmutende Sandweg ist die Kaiser-Friedrich-Straße, Linker Hand liegen die Ausflugslokale und Pensionen 'Waldfried' und 'Waldlust' . Ersteres hat den zweiten Weltkrieg nicht mehr überstanden. Das Schild vor den mächtigen Eichen weist auf die Abzweigung zur 'Waldhalle' hin. Heute würde man auf diesem Weg direkt ins Wild-Freigehege gelangen. Weiter rechts, neben den mächtigen Eichen befindet sich jetzt das Blockhaus mit den Verwaltungsräumen der städtischen Oberförsterei.

46. Von Berlin her war der Kunstmaler Prof. Feldmann nach Mölln gekommen und gründete hier eine Mal-Schule. Er fand zahlreiche Interessenten und baute dafür eigens ein Haus in der Kaiser-Friedrich-Straße, das 'Krus-Eeken-Huus', Daraus wurde später, dem zunehmenden Fremdenverkehr entsprechend, eine Pension mit Namen 'Hubertus', Es war ein vielbeachtetes Haus in einem hübschen, gepflegten Park. Inzwischen stehen an seiner Stelle drei fünfgeschossige Personalhäuser der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte.

Mölln i. L.

Waldhalle.

47. Einstmals war die Waldhalle tatsächlich das, was ihr Name aussagt, eine Halle mit langen Tischplatten zwischen den Bäumen. In den Waldboden eingerammte Pfähle, eine Bohle obendrauf, alles ohne Rückenlehne, fertig waren zu beiden Seiten der Tische die dazugehörenden Bänke. Von Jahr zu Jahr wuchs die Halle als beliebter, viel besuchter Ausflugsort, bis das heutige Hotel entstanden war. Auf der Postkarte rechts der Großvater des heutigen Hotelbesitzers Gerd Kappei, daneben Johannes Biehl und vorn, im blauen Matrosenanzug, Paul Biehl, jetziger Senior im Kurzwarengeschäft, Hauptstraße 68, etwa 1904.

48. So sah der Mühlenplatz bis 1934 aus. Dann entstand an der linken Ecke zur Hauptstraße hin das Stadthaus. Das alte Fachwerkhaus von Vollrath, es war leider unrettbar baufällig geworden, war ein Jahr zuvor abgebrochen worden. Auch die Scheune zur Bildmitte, hinter dem weißen Wohnhaus, steht nicht mehr. Ein Schnellimbiss hat ihren Platz eingenommen. Erhalten geblieben ist das kunstvolle Gitter um den Wassereinlauf zur Stadtmühle. Es wurde noch in der Eisengiesserei des Fabrikanten Burmester hergestellt. Diese Aufnahme entstand 1926.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek