Mölln in alten Ansichten Band 1

Mölln in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Alfred Flögel
Gemeente
:   Mölln
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3484-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mölln in alten Ansichten Band 1'

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69. Am Lütauer-Bach erhebt sich unmittelbar vor der Brücke auf einem Sockel aus Felssteinen das Lützow-Jahn-Denkmal. Es erinnert an die Kämpfe der schwarzen Jäger und der Freischaren am 4. und 5. September 1813 unter Führung des Majors von Lützow und des Turnvater J ahn an dieser Stelle. Am 18. Oktober 1902 wurde dieses Denkmal errichtet. Adler und Platte wurden im zweiten Weltkrieg ein Opfer der Metallknappheit. Jedoch die Platte fand sich wieder an, nur etliche Buchstaben fehlten. Ein Nachkomme des Stifters, Ludwig Warncke senior, ließ sie ergänzen. In einer Feierstunde der Möllner Turnerschaft kam die Platte 1952 wieder zum Denkmal zurück,

Gruss 'D. Drüsen

70. Nicht nur riesig von Körpergröße, sondern auch mit Namen Ries stehen hier zwei Generationen der Bauern und Fischer vom Drüsensee zur Ausfahrt bereit. Bereits seit Jahrhunderten befindet sich der früher zu Mölln gehörende See im Besitz der Familie Ries. Georg Ries gelingt es fast sich hinter dem hohen Fischerstiefel zu verstecken, bevor es zum Fischgang hinausgeht.

Mölln

Am Drüsensee

71. Eine Aufnahme vom Drüsensee aus dem Jahre 1912. Stimmungsvolle Ruhe liegt über dem See. In der Bildmitte ragt, kaum erkennbar, das Strohdach des Bauernhofes hervor. Während die schwarzbunten Kühe ganz geruhsam fressen, blickt der Hirte doch vorsichtig zu ihnen hin, mißtrauisch, ob der Fotograf sie auch nicht gestört haben könnte. Dieser Platz war das Ziel vieler Familienausflüge. Eine Strecke fuhr man mit 'Hein Hollenbek' , der andere Weg wurde zu Fuß zurückgelegt. Dazwischen gab es Kaffee und Kuchen.

72. Der älteste Möllner Ausflugsort ist die 'Schneiderschere'. Hier endete stets der zweite Tag der Bürgerjagd. Bis 1876 stand das Gerneindejagdrecht allen Möllner Bürgern zu. Es begann mit einer großen Treibjagd, dessen letzter Kessel bei der Schneiderschere war. Dorthin kamen nachmittags die Frauen und Töchter mit viel Kaffee, Kuchen und Köm von Musikanten begleitet - nach, um mit ihren Jägern deren Jagdglück zu feiern. Man saß dabei auf zwei halbmondförmig angelegten Rasenbänken, zu denen überkreuz zwei Schneisen führten.

73. 'Die Jagd, ein edles Vergnügeri', darunter eine große Schneiderschere und die Jahreszahl 1834, das war in die Rinde einer alten Buche eingeschnitten. Davor stand ein Steintisch, dessen Platte ein alter Mühlstein war. So sah die Schneiderschere noch vor gut vierzig Jahren aus. Von Bürgerjagdrecht war schon lange keine Rede mehr. Seit 1876 galt auch für Mölln das preußische Jagdrecht, Fröhliche Feste wurden aber auch weiterhin Jahr für Jahr auf der Schneiderschere gefeiert.

74. Eines der größten, schönsten und wichtigsten Feste im Jahresablauf war für Jung und Alt stets das Kinder-Vogelschießen. Wochenlang vorher übten schon die Spielmannszüge der beiden Möllner Schulen. Die Spielleute waren unschwer an den rotweiß gestreiften 'Schwalbennestern' an beiden Schultern zu erkennen, dem Tambour standen solche mit langen, glitzernden Fransen zu. Zur vollständigen Ausstattung gehörten dann noch ein breites Lederkoppel und ein Seitengewehr. Ein ganzes Arsenal muß es hierfür in Mölln gegeben haben. Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1908.

75. Als Ordner beim Vogelschießen wurden aus den Reihen der Schüler Hauptleute und Schaffer ernannt. Diese waren mit Helmen Pickelhauben aus der Kaiserlichen Armee - mit Epauletten und Säbel ausgestattet. Alle Schüler trugen sonst ihre Klassenmützen. Diese waren, wie auch die Ärmel und Hosennähte bei der Volksschule mit angenähten breiten Silberlitzen, bei der Mittelschule desgleichen mit Goldlitzen verziert. Die Mädchen, alle in hellen Sommerkleidern, trugen jeweils zu zweit aus Blumen und Laub gewundene Bügel, Eine Aufnahme von 1909.

76. Wer heute den Gudower Weg benutzt, um über den Drüsen nach Lehmrade und Gudow zu fahren, findet selbstverständlich auf der ganzen Strecke eine feste Straßendecke vor. Doch fünfzig Jahre zurück sah der Gudower Weg noch so aus, wie ihn dieses Bild zeigt. Es war ein einfacher Sandweg, staubig im Sommer und voller Wasserpfützen zu Regenzeiten. Aber das bedeutete nichts, gefahren wurde schließlich bedächtig mit dem Pferdefuhrwerk. Weite Brachlandflächen säumten beiderseits den Weg.

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