Münsingen in alten Ansichten

Münsingen in alten Ansichten

Auteur
:   Senioren-Arbeitskreis der Volkshochschule
Gemeente
:   Münsingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1789-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Münsingen in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

9. Von jeder Straße aus konnte man in die freie Landschaft schauen. Hier, vom Rosenberg aus, ist der noch kahle Hungerberg zu sehen. Er wurde um die Jahrhundertwende aufgeforstet. Auf der Höhe ist das Wasserreservoir zu erkennen. Im Vordergrund links die Kronenapotheke, damals die einzige, seither sind drei weitere Apotheken hinzugekommen. Rechts die Wirtschaft 'Zur Rose',

10. Am westlichen Ortsausgang stand das 'Eichhäusle', Dort wurden Waagen, Maße und Gewichte jährlich überprüft (geeicht). Der zweirädrige Handwagen wurde für kleine Transporte verwendet. Die beiden alten Häuschen mußten weichen, als die Kreuzung an der Uracher- und Lichtensteinstraße ausgebaut wurde. Den Eingang zum Städtchen zieren heute moderne Geschäftshäuser.

11. Die Stadtansicht von Osten 'Beim oberen Tor' zeigt ein Münsinger Winteridyll. Auf allen Straßen konnten damals noch Pferdeschlitten fahren. Die langen und strengen Winter beeinträchtigten den Straßenverkehr sehr. Wohl räumten die pferdebespannten hölzernen Bahnschlitten (die Stadt besaß drei verschiedene Größen mit sechs, drei und zwei Gespannen zu je zwei Pferden) so gut es ging, aber in strengen Wintern war der Autoverkehr so gut wie lahmgelegt.

Münsingen

Karlslrasse m. T urnnal!e

12. So sah im Jahre 1912 die Turnhalle aus. Am hohen Turm wurden die Feuerwehrschläuche zum Trocknen aufgehängt. Die Halle selbst wurde außer für ihren eigentlichen Zweck für festliche Geselligkeit, politische Versammlungen, kirchliche Veranstaltungen, Schulentlassungsfeiern und anderes genutzt. Die Bestuhlung wurde bei Bedarf aus den Schulen ergänzt. So war damals die Stadtverwaltung zur Sparsamkeit gezwungen. Die links im Bild sichtbaren Schranken dienten zum Anbinden des Viehs bei den regelmäßig stattfindenden Viehmärkten.

13. Ein Bliek auf das Alte Schloß - noch mit der inzwischen entfernten Inschrift - und auf das Oberamtsgebäude. Daraus wurde spater das Landratsamt Münsingen. Heute sind darin unter anderem die Kreisbildstelle, das Sozialamt und die Kfz.eZulassungsstelle als Dienststellen des Landkreises Reutlingen untergebracht. Hier an der Ecke eine der Gaslaternen. Seit 1912 hatte Münsingen ein Gas- und Elektrizitätswerk.

14. An der Straßenseite des Oberamtsgebäudes ist der runde Turm leider durch den Baum verdeckt. Auch dieses Gebäude gehörte einst zum Schloßbezirk. Auf der Straße geht eine alte Münsingerin mit Henkelkorb. Die Straßen waren damals weder gepflastert noch geteert oder kanallsiert.

15. Um die Jahrhundertwende erhielt Münsingen Bahnanschluß. 1893 wurde die Strecke HonauMarbach (Landgestüt!)-Münsingen gebaut, 1901 die Strecke Schelklingen-Münsingen eröffnet. Für die Erdarbeiten, auch für den Bau der Wasserleitung und im Zementwerk, wurden damals schon italienische Gastarbeiter zugezogen. Die Namen Calligari, Piccolini, Guerra und Ballestriero sind ein Beispiel dafür, daß aus Fremdarbeitern bodenständige Bürgerfamilien werden können.

16. Münsingen hatte seinerzeit einen Bahnhof lIL Klasse und einen lebhaften Zugverkehr. Täglich wurden in Richtung Reutlingen 14, in Richtung DIm elf Personenzüge abgefertigt, an Sonn- und Feiertagen einer rnehr, dazu zwei bis drei Güterzüge,

17. Im Jahr 1911 standen vor dem Postamt die Omnibusse zum täglichen Verkehr in Richtung Laichingen, Urach, Ehingen und Zwiefalten bereit. Das erste Postamt Münsingen war von 1814 bis 1818 in der 'Krone' (rechts beim Eingang) untergebracht.

18. Hier ist eine pferdebespannte Postkutsche zu sehen, wie sie noch bis zum Ersten Weltkrieg täglich einmal von Laichingen hin- und zurückfuhr. Für die damalige Generation war der Postillion Ure (Urias) ein Begriff, eine wichtige Persönlichkeit, Er erlaubte manchmal den Kindern, sich zu ihm auf den Bock zu setzen.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek