Münsingen in alten Ansichten

Münsingen in alten Ansichten

Auteur
:   Senioren-Arbeitskreis der Volkshochschule
Gemeente
:   Münsingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1789-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Münsingen in alten Ansichten'

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19. So sah um das Jahr 1930 die Hauptstraße vom Bahnhof her aus. Die großen Kastanienbäume vor dem Gebäude der Realschule wurden in den fünfziger Jahren gefällt.

20. Das Innere der Stadtkirche im Jahre 1932 bei einer Hochzeit. Man erkennt die alte Orgel auf der Orgelempore, die Seitenempore links und den Mittelgang. Der schöne gotische Chor hat durch den Umbau 1960 durch Entfernen der Emporen und Freilegen des Netzwerkes sehr gewonnen.

21. Lange Jahre war es ein vertrautes Bild: Die alte gotische Orgelempore mit dem Spruch 'Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde'. Im noch verbauten Chorraum Dekan Rupp im weißen Chorhemd mitten unter seinen Konfirmanden.

22. Hinter der Orgel Organist Costabel.

23. Der Faßbrunnen im sogenannten Tirol war einer von den einstmals acht vorhandenen Brunnen. Seine gußeiserne Säule und der handbehauene Steintrog ist noch vielen Münsingern in Erinnerung. Die Bezeichnung 'Tirol' bezieht sich vermutlich auf die buckligen, engen Gassen zwischen Martinskirche und dem Kirchtal, im Volksmund 'Kigel' oder 'Kidel' genannt.

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24. Das Eckhaus Marktplatz-Salzgasse, jetzt Zahnärzte Costabel, vorher Gasthaus 'Rößle', war bis zum Jahr 1878 das Lehrerseminar. Die weißbemützten Seminaristen füllen hier alle Fenster und stehen mit den Familien der Lehrer und des Hausverwalters (Fritz Krehl) auf der Straße. Das Haus wurde 1883 abgebrochen und neu gebaut. Die Seminaristen kamen als Vierzehnjährige meist von einklassigen Volksschulen. Mit 17 Jahren wurden sie als 'Proviser' angestellt. Sie standen zunächst unter der strengen Aufsicht ihrer Vorgesetzten (auch in ihrer privaten Lebensführung) und wurden schlecht bezahlt. Außer einem Zimmer und zwei Raummetern Brennholz erhielten sie 620 Mark im Jahr.

25. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg war im jetzigen Haus Feil die Präparantenanstalt untergebracht. Hier wurden junge Leute nach Abschluß der siebenklassigen Volksschule auf die staatlichen Lehrerseminare vorbereitet. Inzwischen hatte sich die Stellung und die Bezahlung der Lehrer sehr gehoben. 1905 betrug das Bargehalt für ständige Lehrer 1 200 Mark nach der Anstellung und 2400 Mark nach 27 Dienstjahren, für Lehrerinnen entsprechend 1 100 Mark und 1 700 Mark. Grundsätzlich hatte sich allerdings nichts geändert. Die geistliche Schulaufsicht bestand nach wie vor, Links im Bild mündet der Auinger Weg und beginnt der Kegelgraben.

26. Das Gebäude der Realschule - sie führte die alte Lateinschule fort - mit Unter- und Oberklasse, Zeichensaal und Frauenarbeitsschule sowie Lehrerwohnung, hat sich im äußeren Erscheinungsbild kaum verändert. Im Laufe der Zeit wurde die Schule zum Progymnasium und in den siebziger Jahren zur Vollanstalt mit Abitur ausgebaut. Dafür wurden am Stadtrand moderne Schulgebäude errichtet.

27. Oben: Das neue Volksschulgebäude wurde 1912 eingeweiht. Auf dem Bild der Geburtsjahrgang 1904/1905 mit Lehrer Drück und Handarbeitslehrerin Bauer. Heute ist das Gebäude nebst neuerstellten Baulichkeiten von der Berufsschule belegt.

Unten: Eine Volksschulklasse aus dem Jahre 1919 mit Lehrer Costabel. Vorne rechts ein drolliges Zwillingspaar. Wer kennt die Namen?

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- ... v 28. 'Soldatenstadt' wurde Münsingen mit der Anlage des Truppenübungsplatzes im Jahre 1895. Bis 1914 übten hier jährlich rund 39000 Soldaten. Die Anlage des Übungsplatzes brachte der Gemeinde große wirtschaftliche Vorteile. Arbeiter und Handwerker aller Art fanden Beschäftigung; das Proviantamt deckte seinen Bedarf an Lebensmitteln, Heu und Stroh durch Ankauf in der Umgebung. Der Übungsplatz - wie das Alte Lager - war der Öffentlichkeit, zum Beispiel Eltern, die ihre Söhne besuchten, alten Kriegern, die alles besser wußten, durchaus zugänglich. Geheimniskrämerei und Spionenfurcht kannte man damals noch nicht.

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