Münsingen in alten Ansichten

Münsingen in alten Ansichten

Auteur
:   Senioren-Arbeitskreis der Volkshochschule
Gemeente
:   Münsingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1789-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Münsingen in alten Ansichten'

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39. Genau gegenüber sieht man hier die Metzgerei Glocker mit der ganzen Belegschaft. Ehemals war in diesem Haus die erste Apotheke, heute ist es die moderne Metzgerei Betscher.

40. Das markante Geschäftshaus Eugen Daur an der Hauptstraße war bekannt für gute Zigarren und den im Untergeschoß selbst gerösteten Kaffee. Eugen Daur hatte seinerzeit schon die Bedeutung der Werbung erfaßt. Der damalige Inhaber Paul Daur inserierte im Alb-Boten von 1872 folgendermaßen: Sehr guter Branntwein sowie meine selbstgemachten Liqueure empfehle ich aufs billigste. Paul Daur. - Honiglebkuchen - das Stück à 1, 11/2, 2 und 6 Kreuzer sowie verschiedenstes Konfekt und felnes Backwerk empfiehlt Paul Daur. - Dr. Bochardt aromatisch-medizinische Kräuterseife in Päckchen zu 21 Kreuzer in bekannter Gûte und Trefflichkeit zu haben bei Paul Daur. - Wollene Strickgarne in allen Farben und Nummern empfiehlt angelegentlichst Paul Daur.

41. Am westlichen Stadtausgang im Haus Münz im Jahre 1928 begann die Firma Auto-Bader mit einem Fahrrad- und Nähmaschinengeschäft und einer Tankstelle. Heute ist dieses Gebäude das Farbenhaus Lorch.

MüNSINGENJ KarLstraBe 240 Auto- und MotorradFahrsdlUle

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42. Vor der Firma Auto-Bader in der Karlstraße ist das Ehepaar Bader mit Angestellten abgebildet.

43. An der einstigen Rosengasse, heute Zehntscheuerweg, ist hier die Metzgerei Ruoß mit der Familie des Inhabers zu sehen (etwa kurz vor dem Ersten Weltkrieg). Im Hintergrund der Giebel der Zehntscheuer. Heute sind die alten Häuser dieser Gassen von türkischen und italienischen Gastarbeiterfamilien bewohnt.

44. Das Haus Eppinger, inzwischen abgerissen, wurde während des Krieges zur Unterbringung von Kriegsgefangenen benutzt. 1938 wurde es von der Familie Auto-Bader erworben und zu einem modernen, ansehnlichen Anwesen aufgebaut.

45. Hier, in der 'Molk', gegründet von der Milchverwertungsgenossenschaft, lieferten damals ungefähr 90 Bauern abends und morgens ihre Milch an. Soweit sie nicht frisch an die Bevölkerung verkauft wurde, kam sie in die Zentrifuge; der Rahm wurde nach Reutlingen zur Weiterverarbeitung abgeliefert, die Magermilch den Bauern zur Verfütterung zurückgegeben. Andere Milchprodukte - Butter, Quark, Käse - wurden von Reutlingen bezogen und hier verkauft. Im Zuge immer stärkerer Zentralisation ging die 'Molk' ein. Heute sammelt das Milchauto bei den fünf Bauern innerhalb des Städtchens und den rund ein Dutzend in den Parzellen und Aussiedlerhöfen und liefert nach Reutlingen ab. Direktbezug von Stallmilch, der einst selbstverständlich war, ist längst nicht mehr legal.

46. Zum alteingesessenen Gewerbe gehören die Hafner (Töpfer). In der Oberamtbeschreibung von 1825 sind 19 selbständige Hafner erwähnt; 1912 waren es noch zwölf. Die Hafner hatten über den Hausierhandel und teils auf Jahr- und Wochenmärkten auch nach auswärts guten Absatz. Hier ist der Töpfer Krehl bei der Arbeit an der 'Scheib' und zwei andere Töpfer mit noch ungebrannter Tonware.

47. Ein Haus in der sogenannten Häfnergasse, die später in Fabrikstraße umbenannt wurde und heute Lichtensteinstraße heißt, Nicht zufällig hat sich das Töpferhandwerk in Münsingen so gut entwickelt. Man fand - wie die heutigen Flurnamen 'Alte Lehmgruben' und 'Lehmgrubenhau' aussagen - guten Töpferlehm in der Nähe des Städtchens. Die Handwerker holten ihre Rohware selbst in den Gruben.

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48. Bei einem Festzug in den zwanziger Jahren stellte sich so die Glaserzunft dar. Von links nach rechts: Täfelesbua Bräuning, hinter ihm der Geselle Karl Heß (im Krieg gefallen), Meister Albert Scheck (als 'Davidsohn' ein weitbekanntes Original) und Glasermeister Heß. Seine Werkstätte befand sich in der Spitalstraße, die von Davidsohn in den Bachwiesen.

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