Moormerland in Großmutters Zeit

Moormerland in Großmutters Zeit

Auteur
:   Rita Badewien
Gemeente
:   Moormerland
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4976-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Moormerland in Großmutters Zeit'

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18. 1830 gab es an dieser Stelle über das Fehntjer Tief eine Brücke als Verbindung zwischen Hatshausen und Timme!. Die Brücke wurde besonders hoch gebaut, damit die Schiffe leicht unter ihr durchfahren konnten. Für die Fehndörfer Jheringsfehn, Boekzetelerfehn und Neuefehn war das Fehntjer Tief, als ein natürlicher Wasserlauf, besonders wichtig, da sie dadurch eine Verbindung über Oldersum nach Emden hatten. Wie auf der Aufnahme zu sehen ist, befand sich bei der Timmeier Brücke ein Liegeplatz für Binnenschiffe. Anfang der fünfziger Jahre wurde die baufällig gewordene Brücke durch eine Betonbrücke ersetzt. Heute ist am BoekzeteIer Meer ein aufstrebender Fremdenverkehrsort entstanden.

Guthat de Blthr

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GruB aus Warsingsfehn, Ostfr.

19. Um 1930 sind diese vier Aufnahmen in Warsingsfehn entstanden. An der Ecke der heutigen Alten Landstraße (L14) und der DI. Warsing- Straße hat der Fotograf gleich drei Aufnahmen angefertigt. Auf der Postkarte oben links ist der Gasthof de Buhr zu erkennen; jetzt das 'Alte Posthaus'. Rechts daneben sieht man das Geschäftshaus A. Fokken, welches heute als Wohnhaus genutzt wird. Unten rechts erblickt man eine Kanalpartie. Es ist die Hauptwieke neben dem Geschäftshaus Fokken. Im Hintergrund erkennt man die Mühle-West, die heute noch ohne Flügel steht. Auf dem vierten Foto unten links ist die Kirche von Warsingsfehn, das Ehrenmal der Gefallenen von 1914 und die Hauptwieke zu sehen.

20. Bis zum Jahre 1967 drehten sich die Flügel der Bohlenschen Mühle in Warsingsfehn- West, die nach dem Brand im Jahre 1885 neugebaut wurde. Bestrebungen gehen dahin, daß dieses schöne Fehnbild, welches auf der Aufnahme zu sehen ist, wieder erstellt werden soll. Der Mühlenverein hat sich die Aufgabe gestellt, diese Mühle in Moormerland wieder zu restaurieren und dafür zu sorgen, daß die Mühle Flügel erhält. Auch soll der im Jahre 1798 gebaute und inzwischen völlig zerstörte Verlaat wieder instandgesetzt und die Klappbrücke über die Hauptwieke neu erstellt werden. Nur die vielen 'Torfrnuttjes', die einst die Kanäle befuhren, werden nicht mehr zu sehen sein.

21. Schon im Jahre 1749 führte über die Hauptwieke in Warsingsfehn, Rorichmoor, Rorichmoorer Straße eine Brücke. Sie wurde im Jahre 1868 erneuert und brach 1913 unter den Lasten des Lkw's der Firma Frerich & Uebel aus Leer zusammen. Da die Brücke eine wichtige Verbindung zwischen Warsingsfehn und Ayenwolde herstellt, wurde sie schnell wieder repariert. In den letzten Kriegstagen, am 4. Mai 1945, wurde auch diese Brücke gesprengt wie einige andere in Warsingsfehn. Heute steht noch die 'Rorichmoorer Klappbrücke', doch sie wurde mit dem Ausbau der Straße mit einer festen Betondecke versehen und ist somit nicht mehrfunktionsfähig. Im Volksmund auch Jantjemoi-Brücke genannt.

22. Die Aufnahme zeigt Fehnhäuser an der 2. Norderwieke. Das Haus im Vordergrund wurde um 1850 gebaut und gehörte Kapitän Johann Eckhoff. In alten Erbpachts-Contracten kann man lesen: 'Der Erbpächter muß innerhalb von sieben Jahren ein gutes Haus errichtet haben, welches 24 Fuß von der Wieke entfernt stehen muß. Er muß 5 gute Obstbäume und 50 Stück wilde Bäume (Birken, Eschen) auf sein Gedeelte pflanzen. Damit anfangen, sobald ein halbes Diernat (1 Diem. = 56,67 ar) abgegraben ist. Auch muß das Gedeelte mit einer Hecke längs des Weges an der Wieke versehen werden. Die halbe Breite der Haupt- und Inwieke, so weit das Erbpachtsstück daran belegen, bis auf den festen Boden rein machen und halten. Eine gute Treppe am Ufer anlegen'.

23. Schulbild von der Schule Rorichmoor mit Lehrer August Wolter. Obere Reihe von links nach rechts: Martin Kaiser, Renko Weber, Christian Fuß, Johann Hoiten, Gerd Becker, Harmke Neemann, Hillene Weber, Janna Willems, Engeline Akkermann und Linchen Wübbena. Zweite Reihe: Sicben Simmering, Diedrich Neemann, Johann BuB, Fritz Schoon, Hajo Akkermann, Anni Fuß, Janna Schüür, Hanni Buß, Hanni Hoiten und Grietje Wewer. Dritte Reihe: Gerhard Brahms, Wilke Tjaden, Gerd Gerdes Akkermann, Eilert Tjaden. Engelke Janssen, Arnold Weber, Bernhard Weber, Christian Buss, Remmer Janssen und Toni Wübbena. Vierte Reihe: Johanne Willms, Elisabeth Neemann, Henni Schoon, Henriette Kroon, Johanne Brahms, Juliane Wiese, Hilde Höller und Resi Buß. Fünfte Reihe: Klasine Schüür, Zeda Kroon, Hinrich WilIms, Johann Harms, Resi Hoiten, Grietje Tjaden und Ettje Fust.

24. Schulbild der Schule Warsingsfehn, West an der Ersten Norderwieke. Auf der Aufnahme sieht man im Hintergrund die Lehrerwohnung. Obere Reihe von links: Martin Janssen, Hermann Janssen, Hilmer de Buhr, Renko Buskohl, Lehrer Wilhelm Höcker, Hero Sanders, Hinrich Möhlmeier und Bertus de Buhr. Zweite Reihe: Ait Hinrichs, Harm Buss, Hinrich Buss, Jakobus Coobs, Richard Diersmann, Behrend Schoon, Gerhard Manssen, Richard Buskohl, Bertus Eilers und Richard de Buhr. Dritte Reihe: Diedrich Schilling, Berta van Ohlen, Gretel Coobs, Senta DrieIs, Engeline Eckhoff, Jannette Buss, Hermann Buss, Remma de Buhr, Joharme Manssen und Hinriette Sanders. Vierte Reihe: Amalie Janssen, Antje Buskohl, Gesine Schilling, Gesine Eilers, Heimann DrieIs, Sophie DrieIs, Alma Eckhoff, Wilhelmine Buss und Eliese Manssen.

25. Beim Betrachten des Bildes erkennt man die ev.-luth. Kirche in Warsingsfehn an der Hauptwieke, heute Dr.-Warsing-Straße. Die Aufnahme muß zwischen 1907 und 1911 entstanden sein, da der im Jahre 1907 angebaute Konfirmandensaal, rechts im Bild hinter den Bäumen, zu erkennen ist. Im Jahre 1911 wurde der Kirchhof angelegt, wo man auf der Aufnahme noch Weideland sieht. Den Kirchturm und den Chorraum errichtete man erst 1929. Das Glockengerüst wurde nach Fertigstellung des Turmes abgebrochen, und die Glocke , die 40 Jahre geläutet hat, schlägt heute noch die Stunden. Zwei weitere Glocken läuteten über das Fehn, die große mit der Inschrift: 'Es lade-die Gnade-zum Orte- und Worte- des Herrn. Er befreie - nach Reue-von Fehle-die Seele - mach sie bereit - zur Ewigkeit; in die kleinere Glocke sind die Worte eingeprägt: 'Über Feld und Wasserstraße , Gottes Rufich tönen lasse: VergiB in Arbeitshast und -last nicht, wo du deine Heimat hast'.

26. Nachdem im Jahre 1894 in Warsingsfehn die ev.-luth. Kirche gebaut worden war und somit eine selbständige Kirchengerneinde entstand, gründeten im Jahre 1908 einige Männer den Posaunenchor, der von 1908 bis 1922 von Gerhard Wesseis geleitet wurde. Die Aufnahme zeigt die Bläser des Chores im Jahre 1924 mit dem Chorleiter Boje Bojen und Pastor Paul Köppen. Geblasen wurde überwiegend mit Flügelhörnern. Obere Reihe von links nach rechts: Theodor Schomerus, Bernhard van Ohlen, Marten Lüttermann, Jan Boekhoff, Harm Lüttermann, Marten Büscher , Richard van Ohlen und Gerhard Lüttermann. Zweite Reihe: Johann Fecht, Pastor Paul Köppen, Chorleiter Boje Bojen, Harm Manssen und Fokke Fokken.

27. Im Jahre 1926 bestand in Warsingsfehn ein Jungmädchenchor. Erste Reihe von links nach rechts: Ella Hinrichs, R. Reemts, Joharme de Buhr, Alide Junker, Antine Hinrichs, Gesine Buss, Ella Schwenterk, Johanne Schoon, Anna Aukes, Lini Schilling und Johanne Ielten. Zweite Reihe: Mathilde Janssen, Lini Zimmermann, Mimi Ramaker, Dora Wiese, Eta Hinrichs, Tini Büscher, Diederike Müller, Tini Müller, Anni Müller, Anni Heiten, Weda JeIten, Helene Wiese, Renate Hinrichs, Johanne Weers und Alide Janssen. Dritte Reihe: Käte Buß, Tilly Freese, Frieda Junker, Janna BuB, Trientje Fokken, Marta Köppen geborene Bode, Johanne Akkermann, Adele Coobs und Anna Jelten, Vierte Reihe: Gesine de Buhr, Almine de Buhr, Johanne Bootsmann, Therese Busker, Gesine Heeren, Anni Fuß und Dina Linnemann.

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