Moormerland in Großmutters Zeit

Moormerland in Großmutters Zeit

Auteur
:   Rita Badewien
Gemeente
:   Moormerland
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4976-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Moormerland in Großmutters Zeit'

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38. Der Singverein von Neermoor-Kolonie bestand in der Zeit von 1914 bis 1925. In den Kriegsjahren wurde an den Übungsabenden, die jeden Montag stattfanden, nicht nur gesungen, sondern auch für die Soldaten an den Fronten Kleidungsstücke gestrickt. Der Leiter des Chores, Hauptlehrer Weiland, steht rechts im Bild. Obere Reihe von links nach rechts: T. Schüür, J. Schüür, E. Lücht, B. Diekmann, A. Gelmers, 1. ter Haseborg, A. Schiller, L. Schööne, R. Buss, G. Jütting und G. Diekhoff. Zweite Reihe: A. Surmeyer, A. Nehus, G. Eilers, Z. Renken, M. Feldhuis, Ch. Heise, H. Schööne, R. Bleß, T. Oltrup, G. Oltrup und R. Heise. Dritte Reihe: N. Weber, G. GIenewinkel, D. Penning, E. Tammen, Th. Weiland, D. Tammen, T. Janssen. A. Stoelker, St. Nükke, M. Meyer und Th. Baumann. Vierte Reihe: A. GIenewinkel, E. Stoelker, H. Kramer, M. Heise, E. Düsterweg, G. Brinker, E. Freese, Fr. de Buhrund Fr. Baumann.

39. Drei wichtige Bauten Neerrnoors wurden auf der Postkarte festgehalten. Oben links sieht man die Molkerei an der Bahnhofsstraße, die um 1900 gebaut worden ist. Rechts daneben den Gasthof von J.H. Martini an der Süderstraße. In dem Haus befindet sich heute die Post und das Elektrogeschäft Kampen. Die untere Aufnahme zeigt die Kirche, welche 1796 gebaut wurde. Als im Jahre 1862 diese Kirche restauriert wurde, legte man in die Turmkugel ein handgeschriebenes Schriftstück auf dem zu lesen war: 'Die Kirche in Neerrnoor ist restauriert, im Jahre 1862. Das Dach ist neu geworden und statt der früheren kleinen Dachziegel mit Schiefer bedeekt ... '. Dieses Schriftstück kam wieder zum Vorschein, als die Turmspitze bei einem Sturm im Jahre 1983 abbrach.

NEERMOOR,

BL.ICI< AUF OIE MÜHLE.

40. 1908 erschien die Postkarte im Verlag C.L. Saebens, Neermoor. Während des Ersten Weltkrieges wurde sie als Feldpostkarte am 6. Mai 1916 versandt. Der Fotograf hat in der Bahnhofsstraße mit seiner Kamera gestanden und seinen Bliek Richtung Mühle gerichtet. Die Mühle, die zu der Zeit der Familie Löhning gehörte, wurde im Jahre 1884 gebaut und ist heute im Besitz der Familie Janssen. Leider hat auch diese Mühle zur Zeit keine Flügel und Kappe mehr. Heute würde sich für eine Aufnahme immer noch das gleiche Bild bieten, da das Gebiet links von der Bahnhofsstraße noch unbebaut ist. Nur der breite Entwässerungsgraben ist nicht mehrvorhanden.

41. Nachdem irn Februar 1937 das Haus des Bauern Berend Kloek abbrannte, wurde es in den Jahren 1937/38 wieder aufgebaut. Die Aufnahme ist gleich nach der Fertigstellung entstanden. Der Bauernhof steht an der Osterstraße 3, östlich der Kirche gelegen, auf einer künstlich angelegten Anhöhe. Ende der fünfziger Jahre fand der Sohn Gerd Kloek beim Graben einer Sickergrube Keramikscherben aus alter Zeit. Dies gab den Anlaß, daß in den Jahren 1988/89 Ausgrabungen beim und im Haus stattfanden, da dort die Burg bzw. das Steinhaus von Beno Ukena, dem ältesten Bruder des berühmten Moormerland Häuptlings Fokko Ukena, vermutet wurde. Bei den Grabungsschnitten wurden neben der Grundmauer eines Steinhauses auch Scherben von Keramik aus dem 12. und 13. Jahrhundert gefunden.

42. Das auf dieser Postkarte abgebildete Haus stand in Neermoor, Molkereistraße 10. Es grenzte direkt an die Eisenbahnlinie Emden-Leer. Auf dem Schild, welches man rechts auf der Aufnahme erkennen kann, steht folgendes: 'Halt! Wenn Schranke geschlossen ist oder die Glocke der Schranke ertönt oder ein Zug sich nähert'. Vor dem Haus steht der Besitzer G. Striek mit seinem Hund. Das Haus wurde durch Feuer vernichtet und an gleicher Stelle ein neues errichtet. Interessant ist die im Vordergrund der Aufnahme stehende Petroleumlampe .

43. Die Windmühle in Neerrnoor, ein typisches DenkmalOstfrieslands, prägt die Landschaft. Die Aufnahme ist um 1900 entstanden, zu einem Zeitpunkt, als die strohgedeckte Mühle in voller Schönheit als Wahrzeichen weit über den Ort Neerrnoor hinausragte. Als im Jahre 1964 von dieser Mühle, die im Jahre 1884 von Müller Löning erbaut wurde, die Flügel und später auch die Mühlenkappe wegen altersschwachem und morsehem Balkenwerk demontiert werden mußten, stimmte es viele Einwohner Neerrnoors wehmütig. Die Familie Janssen, die heute im Besitz der Mühle ist, hat sich dem technischen Fortschritt angepaßt und den Mühlenbetrieb zum Landhandelsbetrieb urnstellenmüssen.

44. Allmorgendlich, bei Wind und Wetter, mußten die gefüllten Milchkannen der Landwirte zur Molkerei nach Neermoor gefahren werden. Einer der zahlreichen Milchfuhrmänner war Johann Lay. Mit seinem Gespann war ein hartes Stück Arbeit zu bewältigen: die schweren Kannen mit Schwung auf den Wagen nehmen, bei der Molkerei absetzen, die leeren oder mit Magermilch gefüllten Kannen zu den Höfen zurückbringen - das wirkt heute wie etwas längst Vergangenes, dennoch können die älteren Einwohner davon erzählen. Typisch für den Fuhrmann ist, daß er stets neben seinem Wagen laufend die Leinen führte.

45. Schule Neermoor-Entlassungsjahrgang 1926. Obere Reihe, Eka Nannen, Hinderk de Groot, Helene Müller, Hanne Huisinga, Lübbe Honefeld, Kea Amrnermann, Heinrich Jütting, Lucie Bleeker, Hero Brahms und Tini Brahms. Zweite Reihe: Grietje Oltmanns, Lehrer Petersen, Martha Harms, Bernhardine Menninga, Johannes Fecht, Jakobus Klinkenborg, Johann Fecht, Reemt Diekhoff, Therese Mansholt, Peter Smit, Nanne Smit, ?, Anna Schaber, Dini Fasse, Hermann Eckhoff, Berta Ohlendorf und Eilt Cordes. Dritte Reihe: Wiard van Lengen, Hermann Groenewold, Marie Janssen, Gerd Busemann, Rika Honefeld, Volli Buse, Bauwine Honefeld und Dini Schaber. Untere Reihe: Hillrich Düselder, Gert Striek, Johannes van Loh, Jann Ley, Renate Ohlendorf, Adele Düselder, Kathrine Blechschmidt, Anton Tammen, Otto Winter und Joharm de Buhr.

46. OHo Galama Houtrouw, Sohn des Predigers Hinderk Fokken Houtrouw und Engelina Theodora van Senden, wurde am 16. Juni 1838 in Gandersum geboren. Nachdem er in Oldersum, Loppersum und Akkum als Hilfsprediger tätig gewesen war, kam er 1863 als Pastor nach Borkum, 1867 nach Ihrhove, 1869 nach Campen, im Jahre 1875 nach Neerrnoor und trat dort nach nahezu 50jähriger Amtstätigkeit am 1. Juli 1913 in den Ruhestand. Diesen verlebte er in Oldersum, wo er am 14. Februar 1933 im Alter von nahezu 95 Jahren verstarb. In erster Linie hat Houtrouw sich durch sein umfangreiches Werk: 'Ostfriesland. Eine geschichtlich-ortskundige Wanderung gegen Ende der Fürstenzeit' einen ehrenvollen Platz in dem ostfriesischen Schriftenturn gesichert.

47. Die Bilder der dreiteiligen Postkarte sind etwa um 1930 aufgenommen worden. Auf der oberen Aufnahme sieht man die Kirche von Veenhusen mit der neuen Pastorei, die 1898 erbaut wurde. Bei der unteren linken Aufnahme fällt der Bliek auf die stattlichen Wohnhäuser, die alle etwa zur gleichen Zeit gebaut worden sind und an der Hauptstraße stehen. Auf der rechten Aufnahme sieht man die Bäckerei und das Gemischtwarengeschäft von Uilderk L. Lay. Dieses Geschäft bzw. diese Bäckerei, die später von dem Sohn Johann Lay übernommen wurde, existierte bis zum Jahre 1973. Später wurde das Gebäude zu einern Wohnhaus umgebaut.

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