Moormerland in Großmutters Zeit

Moormerland in Großmutters Zeit

Auteur
:   Rita Badewien
Gemeente
:   Moormerland
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4976-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Moormerland in Großmutters Zeit'

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58. Mittagessen auf einem Fischkutter. Ob es das Lieblingsgericht der Seeleute, Labskaus, gab oder ein anderes typisches ostfriesisches Essen, wie zum Beispiel Updrögt Bohnen, Insettbohnen, Wuddels doerstampt, Grau Arten, läßt sich nicht sagen. Beeindruckend ist die Zufriedenheit in den Gesichtern der Männer. Sicher ist aber, daß das Leben und Arbeiten auf einem Fischkutter keine leichte Tätigkeit war. Es mußte auf kleinstem Raum gekocht, gelebt und gearbeitet werden. Auf dem Bild sieht man, daß zur Zeit der Aufnahme nicht gefischt wurde, da die Netze über Deck hängen. Sie wurden mit Hilfe einer handbetriebenen Winde hochgeholt.

59. Schulbild aus Rorichum aus dem Jahre 1898. Obere Reihe von links nach rechts: Lehrer Hempen, Daniel Reinemann, Hajo Uden, Heiko van Vliten, Jann de Grave, Bruno Bruns, Amos Smit, Jens Schier, Herrmann Reinders, Berend Busker, Gerhard Reinemann und Frau Hempen. Zweite Reihe: Wilhelm Katthose, Evert Kampmann, Moteus Reinemann, Kobus Smit, Simon Grönefeld, Evert de Grave, Weert Busker, Annäus van Vliten und Elko Kampmann. Dritte reihe: Grietje Katthose, Lina Katthose, Eta Lott, Harmine Reinemann, Janna Post, Okka Uden, Stina de Grave, Gebke de Grave, Alma Rosendahl, ? Gerdes und? Gerdes. Vierte Reihe: Dini Katthose, Antje Gronewold, Johanna Groenewold, Kea de Grave, Elisabeth Kampmann, Johanna Kampmann, Netta Post, Elisabeth de Grave und Geske Post.

60. Weit ragten die Flügel der Mühle, das Wahrzeichen von Oldersum, über den Ort. Die Aufnahme ist vor 1920 entstanden. Man blickt vom Siel über die Muhde in Richtung Mühle, die von 1813 bis 1965 arbeitete und 1971 abgebrochen wurde. Links in der Mitte des Bildes erkennt man ein hölzernes Schiff, das auf der Helling der Schlömerwerft liegt, die 1883 von Coob Gerhard Schlömer gegründet wurde. Das Schiff links im Vordergrund liegt vor der Schiffswerft Wiese. Die hölzernen Segelschiffe gehörten in der damaligen Zeit zu dem alltäglichen Bild.

61. Zu einem der wichtigsten Handwerksberufe gehörte in den früheren Jahren das Schmiedehandwerk. Ein Dorfschmied hatte vielfältige Aufgaben zu bewältigen; so mußte er beim Acker- und Kreitwagen die Eisenreifen um die Räder legen, die Beschläge für Wagen und Deichsel anfertigen und anbringen, die Pferde mit Hufeisen beschlagen, die Lempen für die Schlittschuhe herstellen usw. Die Aufnahme ist vor der Schmiede Gerrit Hinrichs in Oldersum in den zwanziger Jahren entstanden. Sie befand sich in der Brückstraße (heute Sielstraße). Später karn noch ein Fahrradgeschäft mit Reparaturwerkstatt zu der Schmiede hinzu.

62. Dies war eine kolorierte Postkarte. Sie zeigt eine Wasserstraßenidylle in Oldersum: das Oldersumer Sieltief, in dem zwei hölzerne 'Tjalken' liegen. Viele Fehntjer benutzten diesen Ort als Liegeplatz, bevor sie weiter über die Ems nach Emden fuhren. Im Hintergrund erkennt man die Oldersumer Kirche mit ihrem schiefergedeckten Glockenturm, die 1916 abbrannte. 1924 wurde eine neue Kirche an dem selben Ort errichtet. Vor der Kirche erkennt man die 1866 erbaute Schule, in der bis 1962 unterrichtet wurde. Anschließend war die Gemeindeverwaltung und die Schwesternstation dort untergebracht.

Gruss aus OLDERSUM

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63. Die Innenaufnahme der alten Oldersumer Kirche ist vor dem Brand entstanden. Die Kirèhe war geschmückt, als Pastor Leemhuis 1902 in die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde eingeführt wurde. Pastor Leemhuis wirkte bis 1948 in der Gemeinde. Wie auf der Aufnahme zu sehen ist, befand sich die Orgel, die aus dem Jahre 1796 stammt, auf einer Empore über dem Eingang. Die alte Kanzel, im Bild auf der rechten Seite , war ein Geschenk der Witwe des Häuptling Hectors. Bewundernswert sind auch die großen, wertvollen Kronleuchter.

64. 'Die alte Kirche in Oldersum nach dem Brand 1916'. So stand es auf der alten Aufnahme. Die um 1400 im gotischen Stil erbaute Kirche wurde in der Nacht vom 8. auf den 9. Januar ein Raub der Flammen. Viele wertvollen Gegenstände gingen verloren; so auch eine der ältesten Orgeln Ostfrieslands. 'Im Jahre 1526 fand in der Kirche das denkwürdige und erfolgreiche Religionsgespräch statt, welches auf Veranlassung von Ulrich von Dornum in Wittenberg gedruckt wurde. Es war für den Sieg des Evangeliums in Ostfriesland entscheidend.' (So schrieb O.G. Houtrouw im Buch 'Ostfriesland, Eine geschichtlich-ortskundige Wanderung gegen Ende der Fürstenzeit'),

65. Die linke obere Aufnahme zeigt das 'Hotel zum weißen Schwan', welches von 1904 bis 1981 im Besitz der Familie Brand war. Auf der rechten oberen Aufnahme sieht man den Saal mit der dazugehörigen Bühne. Dieses sehr alte, stattliche Haus wurde mit Sicherheit schon vor 1848 gebaut. Es steht an der Emder Straße und lag genau gegenüber der Burg. Es wird erzählt, daß sich von der Burg zur Gaststätte ein unterirdischer Gang befunden haben soll. Interessant ist auch, daß das Haus auf einer Warft steht. Als im Jahre 1983 die Kanalisation verlegt wurde, mußten erst große Spundwände entfernt werden. Die rechte untere Aufnahme zeigt die Burg in Oldersum und die linke untere Aufnahme, die vom Siel aus aufgenommen wurde , einen Bliek über Oldersum.

Oldersum.

66. Von der Beschaulichkeit und Idylle in Oldersum, die von der Fotografie vermittelt wird, ist nicht mehr viel geblieben. Durch das starke Verkehrsaufkommen war auch die Kirchstraße nicht mehr dem Verkehr gewachsen, sie wurde zu schmal und kurvenreich. Im Zuge des Ausbaus der LI wurde somit auch die Kirchstraße verbreitert und mit einem Bürgersteig versehen. Daher war der Abbruch einiger Häuser erforderlich geworden. Zusätzlicher Durchgangsverkehr entstand auf der Kirchstraße durch den Bau der Autobahn A 31. Das Foto zeigt eine bunte Ausschmückung der Straße, die aus Anlaß des 25jährigen Regierungsjubiläums Kaiser Wilhelm II am 16. Juni 1913 erfolgte.

67. Um 1925 entstand dieses Schulbild im Emsort Gandersurn. Lehrer Bloem, liebevoll mit dem Zusatz 'alten' versehen, weil ein Nachfolger in der einklassigen Volksschule den gleichen Namen hatte, stellte sich dem Fotografen: Obere Reihe von links nach rechts: Anna Lühring, Tetje Zersen, Mientje Joesten, Käthe Zersen und Kea de Grave. Zweite Reihe: Lene Lühring, Gebke Lühring, Hermann Wübbena, Johann Peters, Heinrich Joesten und Bertha Joesten. Dritte Reihe: Jürgen Lühring, Jan Krull, Cornelius Poppen, Gabrandt Poppen und Wilhelm Wübbena. Viel Respekt ist angebracht vor der großen Arbeit der einstigen Zwergschulen.

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