Moosthenning in alten Ansichten

Moosthenning in alten Ansichten

Auteur
:   Franz Eingärtner
Gemeente
:   Moosthenning
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5560-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Moosthenning in alten Ansichten'

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6. Auf unserem Rundgang befinden wir uns immer noch im Ortskern vom 'Alten Moosthenning'. Es ist um die Zeit von 1914-1918. Das Gasthaus Heinrich Seßlmeier wie es sich mit seiner Putzgliederung und dem Erker, damals wie heute präsentiert (Baujahr 1912).

Die Personengruppe teilt sich wie folgt auf: Heinrich und Englbert Seßlmier, flankiert von zwei Franzosen die in Gefangenschaft gerieten, die beiden Frauen sind Maria und Auguste Seßlmeier.

Außerdem erblicken wir auf der rechten Bildseite ein Eisernes Kreuz, überdacht, auf einem sechskantigen Eichenstamm. Durch das Schlagen von Ziernägeln konnte man dieses Kriegskreuz ausschmücken. Der dafür zu entrichtende Geldbetrag wurde abschließend als Fronthilfe der Reichskasse zugeführt. (Aufnahrne: Maria Seßlmeier.)

7. Kriegsjahre sind immer eine Tragödie, grauenhaft und schmerzvoll. Dabei stellt man sich oft die Frage nach dem Warum und ob man es hätte verhindern können. Die Soldaten an der Front mußten den Tot in die Augen sehen und die Angehörigen zuhause bangten um das Leben ihrer Väter, Söhne oder Brüder. 36 Männer aus Moosthenning zogen zu Felde, fünf kamen als vermißt nicht mehr in die Heimat und acht mußten 1914-1918 ihr Leben für das Vaterland opfern. Deshalb war es für die Bevölkerung eine große Freude, nach Kriegsende ihre heimkehrenden Angehörigen wieder in die Arme nehmen zu können. Anläßlich einer Heimkehrerfeier am 22. Januar 1919, stellten sie sich einem Erinnerungsfoto. (Aufnahme:

Johann Ruhstorfer.)

8. Links: ein großes Ereignis war es, als die Gemeinde Moosthenning 1923 für ihre Gefallenen und Vermißten ein Ehrenmal errichten ließ. Der Steinmetz Georg Kiebier, Dingolfing, wurde beauftragt, einem künsterlischen Verlangen Aussehen zu verleihen. Drei Steinwürfel aus Jurakalk ruhen nun übereinander auf einem Sockel und dem Unterbau.

In drei Meter Höhe wurde die 'Patrona Bavaria' mit einer Größe von eineinhalb Metern, ebenfalls aus Stein, aufgesetzt. Die Widmung der Gemeinde und die Namen derer, die in der Ferne blieben, sind eingemeißelt .

Nach harter Knochenarbeit beim Aufstellen dieses Denkmals, stellten sich Steinmetze, 'alte Veteranen' und vor allem Kinder zu dieser Aufnahme und verewigten sich auf eine andere Art. (Aufnahme: Franz Eingärtner .)

Rechts: unter dem damaligen Vorstand Johann WaIlner wurde durch den Erlös verschiedener Veranstaltungen, durch großzügige Spenden mehrerer Bürger und durch die Gemeindeverwaltung, die Finanzierung dieser Gedächtnisstätte abgesichert. Am 18. Mai 1932 war die feierliche Denkmalenthüllung. Die Ortsvereine, zahlreiche Nachbarvereine und die gesamte Bevölkerung nahmen an diesem außergewöhnlichen Ereignis teil, wie diese Aufnahme zeigt.

Noch heute wird das Verspreehen 'den Gefallenen ein ehrendes Gedenken zu bewahren', durch einen Jahrestag unter Beweis gestellt. (Aufnahme: Franz Eingärtner.)

9. Dies dürfte eine Aufnahme mit besonderem Erinnerungswert sein: die Lehrerfamilie Karl Heidester bei einem Spaziergang durch das Dorf. Wer würde heutzutage bei solchen Straßenverhä1tnissen dieses Ansinnen in die Tat umsetzen?

Im Hintergrund erkennen wir das alte Wallner Anwesen, aus dem 18. Jahrhundert, das die Moosstraße heute noch, wenn auch mit einigen Veränderungen, ausschmückt.

Das alte Lichtbild (1905) überliefert uns außerdem den ehemaligen Gemeindebrunnen auf dem Gmoaplatz, am rechten Bildrand mit pyramidenartiger Abdeckung. Das Trinkwasser wurde hier geholt, das Wasser für das Vieh aus dem Bach.

Erst 1928 erhielt Moosthenning eine Wasserleitung mit einem umfangreichen Leitungsnetz. (Aufnahme:

Franz Eingärtner .)

10. Eine ländliche Idylle. Diesen Eindruck gewinnt man beim Anblick dieses Bildes. Selbst die Straße gehörte den Hühnern, so ruhig war es anno dazumal. Es ist kaum zu glauben daß sich derzeit darauf der ganze Durchgangsverkehr der Kreisstraße DGF 10 abwickelt.

Aber wie man sieht hält die Technik gerade Einzug. Der elektrische Strom war schon installiert (1928), wie der Dachständer zu beweisen vermag, und die Telefonmasten links säumten damals auch schon die Straßen.

Aber das wesentlichste auf dem Bild ist, daß es sich hierbei um das älteste Schulhaus Moosthennings handelt. Ab 1811 unterrichtete Xaver Lochmaier und von 1816 bis 1827 sein Sohn Leopold die Dorfkinder in diesem Haus, das 1961 dem Straßenbau weichen mußte. (Aufnahme: Franz Eingärtner. )

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