Moosthenning in alten Ansichten

Moosthenning in alten Ansichten

Auteur
:   Franz Eingärtner
Gemeente
:   Moosthenning
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5560-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Moosthenning in alten Ansichten'

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11. Die Schule ging auf Wanderschaft. Vorübergehend wurde mietweise ein großes Zimmer im Schloßturm als Schulraum benützt, bis 1834 der Unterricht in das Pfarrhaus verlegt wurde. Es sollte dann noch bis 1895 dauern, bis schließlich die Gemeinde diesen Neubau im Hintergrund erstellte.

Gerne ließen sich die Schüler mit ihrem Lehrer Michael Maier porträtieren und wem würde beim Anblick dieses Gebäudes nicht mancher Jugendstreich einfallen? Der Dorfbach zuvor, das hölzerne Brückengeländer links erkennbar, lud geradezu ein.

Die Trauerweide, im Sommer als Schattenspender, war 1927 als die Aufnahme entstand für die Kinder genauso Dreh- und Angelpunkt, wie heute der Kirchplatz für die Erwachsenen. (Aufnahme: Franz Eingärtner .)

12. Ein Bliek von den nördlichen Isarhöhen zeigt uns den Siedlungskern mit dem Wahrzeichen von Moosthenning, der Filialkirche St. Maria, im Mittelpunkt.

In dem Gebäude links des Turmes erkennen wir das Schulhaus und das vorgelagerte Gebäude mit dem Krüppelwalmdach, war ehedem das Benefiziatenhaus, auf deren Terrain die Hofmark Schloß Moosthenning stand.

Die Tafern-Gastwirtschaft, die in keinem niederbayerischen Dorf fehlen durfte, finden wir rechts nach dem Langhaus der Kirche.

Heute ist der alte Ortskern mit einem Gürtel von Neubaugebieten umgeben und man hat alle Mühe, ihn noch heraus zu finden.

Die Postkarte ist um 1930 entstanden. (Aufnahme: Franz Eingärtner.)

13. Links: ein Dorf im Winterschlaf. Der Bliek in die Dingolfinger Straße von damals strahlt trotz des vielen Schnees Ruhe aus. Man hat ihn zur Seite geschaufelt, kaum daß die Fahrbahn durchfurcht ist: ein bezaubernder Anblick. Rechts ein altvertrautes Haus der 'Eingärtner Kramer'.

Neben den hohen Zäunen säumen Bäume die Straßenflucht. Die landwirtschaftlichen Anwesen links und rechts ducken sich schier unter der Schneehaube, und ganz hinten erkennt man zwei die sich gerade unterhalten.

Niemand verscheuchte sie, man war geruhsamer. Diese Ansicht dürfte den dreißiger Jahren zuzuordnen sein. (Aufnahme: Franz Eingärtner. )

Rechts: auch diese Winteraufnahme, ebenfalls aus den dreißiger Jahren, stimmt in eine gewisse Beschaulichkeit. Ein Bauernhaus mit Schrot und Laube, die Wände aus Holzbalken im oberen Teil, der größte Teil verrohrt und verputzt.

Der wuchtige Kamin ist noch einer, in den der Kaminkehrer zum kehren durch ein großes 'Türl' hineinkriechen und emporsteigen mußte. Beim 'Held Nikl' hieß es hier und er war der zweite Dorfkramer. Wer vermutet unter dem vielen Schnee am rechten Straßenrand, der vollen Länge nach, den Dorfbach? Wenn bei starken Gewitterschauern der Bach über die Ufer trat, stand das Wasser im Kramerladen. Im Jahre 1958 verdrängte ein Neubau diese Ansicht. (Aufnahme: Franz Eingärtner.)

14. Wie im Vorwort erwähnt, wurden aus früheren sechs Gemeinden die derzeitige Gemeinde Moosthenning. Fünf der ehemaligen 'Oberhäupter' waren im Bezirksbürgermeisterverband Dingolfing vertreten und stellten sich am 12. Juli 1927 diesem Fototermin.

Von oben nach rechts: Viehbeck Teisbach, Murr Hüttenkofen, Wimmer Englmanrisberg, EIlner Tunzenberg, Ruhstorfer Moosthenning, Held Thürnthenning, Daiberl Hofdorf, Galler Hackerskofen, Preis Niederviehbach, Gilch Loiching, Ertl Dornwang, Schwimmbeck Rimbach, Wiesbauer Tunding, Ittlinger Ottering, Amann Weichshofen, Murr Mengkofen, Kerscher Bubach, Wimmer Marklkofen, Gobmaier Poxau, Eisgruber Niederreisbach, Eisgruber Reith, Grassinger Frauenbiburg, Geigenberger Oberviehbach, Haderer Haberskirchen, Lex Griesbach, Mauerer Mamming, Härtl Reisbach, Oberamtmann Kaufmann - Dingolfing, Willis Gottfrieding, Strasser Dingolfing, Haslbeck Weigendorf und Kerscher Puchhausen. (Aufnahme: Joharm Ruhstorfer.)

15. Die Hofmark Thürnthenning, ein Stich von Michael Wening, Rentamt Landshut 1723. Von 1242 bis 1503 waren die Stinglheimer Eigentümer des 'Sitz und Thurn'. Es folgten die Köllnbeck und Mauß, bis 1625 die Herren Auer von Winkel das Schloßgut an sich brachten. Diesem Geschlecht sollte der 11. November 1694 zum Verhängnis werden.

Feindseligkeiten der Familie Auer, gegen den Pfarrer Johann Jakob Doppler aus Ottering, führten schließlich dazu daß der junge Baron Franz Xaver von Auer den Pfarrer in einem Waldstück auflauerte, ihn erschoß und dies in den Bliekwinkel eines Jagdunfalles rückte. Die Missetat und der Druck des schlechten Gewissens veranlaßten ihn 1732, zum Bau einer Sühnekirche.

Durch die hohen Kosten verarmte der Baron und der Besitz ging in kurzer Zeitfolge in mehrere Hände über, bis er schließlich aufgeteilt wurde. Der letzte bauliche Rest ist das Anwesen Anton Mittermeier in der von Auer Straße und nennt sich heute noch 'Schloßbauer' . (Aufnahme: Stadtarchiv Dingolfing. )

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