Moosthenning in alten Ansichten

Moosthenning in alten Ansichten

Auteur
:   Franz Eingärtner
Gemeente
:   Moosthenning
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5560-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Moosthenning in alten Ansichten'

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16. Links: diese Postkarte wurde anläßlich des 200. Jahrestages der Kircheneinweihung herausgegeben. Die Kirche ist ein stattlicher einheitlicher Frührokokobau: ein eingezogener Chor mit zwei Joehen der mit drei Sechseckseiten endet. Der Turm ist quadratisch mit dreigeschossigem Unterbau, der Oberbau mit abgeschrägten Kanten und eingeschnürter Kuppel.

In der Kirche befindet sich ein Votivbild, das belegt daß am 17. Juli 1755 'Abends um 8 Vhr hat das Doner Wetter in hießigen Kirchthurn eingeschlagen. Die helmstang angezindet, also, Das der obere Knopff sambt den stern, 25 pfindigen Eisernen stangen, Vnd einen grossen feurigen brand auf das Kirchentach doch ohne schaden herabgefallen'.

Die damalige Kuppel war schlanker und stark eingeschnürt. (Aufnahme: Franz Eingärtner.)

Rechts: die zweite Ansichtskarte des Kirchenjubiläums zeigt den Innenraum der Sühnekirche. Im Chor und Langhaus befindet sich ein Tonnengewölbe. Am Gewölbe sind Stukkaturen und reiche Bemalungen. Der Kunstmaler Josef Anton März aus Straubing schuf darin einmalige Fresken, die den Brückensturz des heiligen Johannes Nepomuk und mehrere Szenen aus seinem Leben darstellen. Am Chorbogen sind die Wappen der Herren von Auer deutlich erkennbar. Figurenreiche Altäre, am Hochaltar die vier Evangelisten, schönes Akathusschnitzwerk an den Betstuhlwangen und Beichstühlen, schmücken das Gotteshaus. (Aufnahme: Franz Eingärtner. )

17. Haus und Hof - der Stolz eines jeden Bauern. Wer kermt ihn noch, den 'Weindl Heinrich' aus Thürnthenning, vor seinem Anwesen? Der Balkon an Längs- und Querseite; am Giebel sogar zweistöckig. Geschnitzte Verbindungssäulen, gedrechselte Sprossen , gemalte Ornamentik und mit Stirnholz-Brettern versehen, das waren die Höfe die sich um die Jahrhundertwende zu Dörfern zusammenfügten.

Alle unsere Orte waren damals von der Landwirtschaft geprägt und der 'Männert', die Zugochsen oder Pferde waren dortmals der selbe Inbegriff, wie heute der Schlepper mit seinen 100 PS Motorenstärke. Hier trifft um 1900 das Sprichwort 'Da ist Holz vor der Hütte' noch zu, dessen Bedeutung oftmals scherzhaft zweckentfremdet wird. (Aufnahme: Joharm Schachtner.)

18. Auf unserem Streifzug durch die Gemeinde kommen wir von den Thürnthenninger Höhen wieder in den Talgrund. Der Weg führt uns im Moos in Richtung Töding, wo uns plötzlich eine gefällige Lindenallee zum abzweigen verführt; wir sind in Königsau.

Der Name, die Aue des Königs, verrät uns schon den ursprünglichen Besitzer. Bei vielen Orten, deren Name mit König zusammengesetzt ist, läßt sich die Beziehung zum Herzog- oder Königshaus urkundlich belegen. Der Name Königsau taucht urkundlich erstmals im 12. Jahrhundert, im Zusammenhang mit den Besitzern Wernhardo und Helena Chunegesawe auf.

Einst stand nördlich des Gutes auch eine Kapelle, die den zwölf Apolsteln geweiht war. Sie wurde im vorigen Jahrhundert abgebrochen. Ebenso das Gegenstück von Königsau, der Königsberg, dessen Standort auch nur mehr auf alten Schriftstücken nachzuweisen ist. Mit dieser Karte ein Gruß aus der Zeit um 1920. (Aufnahme: Franz Krinner.)

19. Wir begeben uns nun über die Hügelrücken und kommen nach Ottering. Auf Drängen des damaligen Pfarrers Loher wurde dort bereits 1902 eine Postagentur errichtet und über zwei Stationen zum 1. Mai 1924 in dieses Haus, das im Kirchenring 17 zu finden ist, eingeführt.

Der Postbote Mathias Bauer händigt auf dem Bild gerade dem Dorfbader Franzisi einen Brief aus. Die übrigen Postlerangehörigen ließen sich zur Erinnerung selbstverständlich mit ablichten.

Aber schon seit dem Jahre 1908 war der Postbote Bauer auf der täglichen Runde. Seine Sendungen mußte er in Großköllnbach abholen und im anderen Falle dort wieder abliefern.

Die jüngste Tochter namens Anna übernahm 1939, als ihr Vater in den Ruhestand ging, im selben Haus den Postschalterdienst. (Aufnahme: Christian Fischer.)

20. Zum Nachbarn Mathias Fischer, heute Kirchenring 19, war der 'Dampf' gekommen, 1921 ein Ereignis für Jung und Alt. Schon das Anfahren der Dreschgarnitur war ein Spektakel für die Kinder und der Koloß von dieser stählernen Dampfmaschine beeindruckte die Erwachsenen gleichermaßen.

Viele Arbeitskräfte waren nötig, um die Getreideernte in die Säcke füllen zu können. Der Schweiß floß beim Dreschen und der Staub ließ abends alle wie rußige Kaminkehrer aussehen.

Als wichtigste Personen profilierten sich in dieser Runde der Maschinist und der Heizer. Die hatten in der Regel auch den größten Durst; aber über ihnen war standesgemäß der Bauer, wie hier in der Bildmitte mit dem Hofhund. (Aufnahme: Mathias Fischer.)

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