Moosthenning in alten Ansichten

Moosthenning in alten Ansichten

Auteur
:   Franz Eingärtner
Gemeente
:   Moosthenning
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5560-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Moosthenning in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

21. Links: gehen wir den Kirchenring weiter, stehen wir bei der Straßeneinbiegung plötzlich vor dem Kriegerdenkmal.

Die ehemalige Gemeinde Ottering hatte die Kriegsjahre 1914-1918 genauso leidvoll hinnehmen müssen wie die Nachbarorte und verewigte die Namen ihrer gefallenen Kriegsteilnehmer an einem Denkmal. Es sollte ein mahnender und beeindruckender Akt werden, als man die Denkmalenthüllung vornahm. Deshalb veranlaßte man daß eine Abordnung von 14 Mann Kavallerie bei dieser Feier präsent war.

Auf unserem Bild nahmen die 'Kürassiere' gerade vor dem noch verhüllten Ehrenmal Aufstellung. (Aufnahme: Magdalena Behrend.)

Rechts: man gab sich nicht nur Mühe als 1921 diese Kriegergedächtnisstätte errichtet wurde, auch die Teilnahme der Bevölkerung war überwältigend groß, wie man auf diesem Bild ersehen kann. Trauernde Familienangehörige, die Dorfgemeinschaft und vor allem die Kriegskameraden füllten unter den wehenden Fahnen die Straße.

Auf einen großen freien Platz stellte man damals das Ehrenmal, wenngleich es heute von mehreren Häusern eingeengt ist. Es ist noch immer an der seIben Stelle und wird von der Krieger- und Soldatenkameradschaft, als ehrendes Vermächtnis, gepflegt. (Aufnahme: Magdalene Behrend.)

22. 'Beim Füßl', ein geschichtsträchtiger Hof neben der Kirche. Der Dreiseitshof duckt sich unter dem mächtigen Turm der Pfarrkirche. Viel Arbeit gab es auf dem Hof und heute würde man sagen: 'Packen wirs an, es gibt viel zu tun.' Daß noch gar manches mit der Hand gemacht werden mußte, zeigen uns die Dienstboten, mit dem Reehen in der Hand. Der Fortschritt bahnte sich jedoch schon an. Die Feldgerätschaften links und rechts im Bild verraten dies.

Die Kinder des Hofbesitzers machten sich wie es scheint einen lustigen Nachmittag und der Älteste strapaziert fleißig die 'Diatonische'. (Aufnahme: um 1930.) (FranzFüßI.)

23. Bei der Pfarrkirche St. Johannes schließt sich der Kirchenring. Die Geschehnisse des Zweiten Weltkrieges machten selbst beim Gotteshaus nicht halt, und wie überall wurden 1917 auf Anordnung der Regierung die Glocken vom Turm geholt.

Bronze ist gutes, aber teueres Material. So bediente man sich billig bei den Kirchen und goß aus dem ehernen Geläute, Kanonenrohre für den Krieg. Die Bevölkerung stand machtlos gegenüber.

Hier ein letzter Bliek bei der Abnahme.

Die Glocke wurde 1904 gegossen und dem Erzengel Michael geweiht. Schon wenige Jahre später verstummte ihr Stundenschlag. (Aufnahme: Stadtarchiv Dingolfing.)

24. Von Ottering führt uns die Straße westwärts durch das Hügelland nach Schöndorf, einer Ortschaft die aus nur fünf Höfen besteht, aber in der Kupferstichkopie des Peter Weiner von 1579 schon als Kirchdorf eingetragen ist.

Auf unserem Bild steht das Kirchlein etwas im Wald versteekt, steht aber frei auf einer Wiese. Zur Kilianskirche führten einst Bittwallfahrten, die in den sechziger Jahren zum erliegen kamen. Verträumt reihen sich die Häuser um den spätgotischen kirchlichen Mittelpunkt. Diese Ansicht ist um 1920 entstanden. (Aufnahme: Maria Höhenberger.)

25. Dreifaltigkeitsberg ist ein Ort nach echtem bayerischem Maß. Vier Häuser umfaßt das Dorf, in der Mitte eine große Wallfahrtskirche und eines von den Gehöften ist ein Gasthaus. Ein Biergarten lädt zur Rast ein und auf der Freifläche zwischen Kirche und Wirtshaus ist am Dreifaltigkeitsfest ein lebhafter Markt.

Geselliges Leben ergibt sich auf dem 'Berg' immer. Dies führt uns eine Karte aus dem Jahre 1931 vor Augen, die uns einen Maibaum von der seltensten Art überliefert. Naturgewachsen zweigt er in sechs Meter Höhe in vier Baumgipfel.

Aus der Karte ist außerdem noch zu erfahren, daß in der Gastwirtschaft 'Scheuenpflug' ein Theaterverein beherbergt war. (Aufnahme: Ludwig Meier.)

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek