Moosthenning in alten Ansichten

Moosthenning in alten Ansichten

Auteur
:   Franz Eingärtner
Gemeente
:   Moosthenning
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5560-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Moosthenning in alten Ansichten'

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31. Ein Gruß aus Dornwang von 1926. Im oberen Teil die ehemalige Schule , heute Dorfstraße 39 und daneben die Gastwirtschaft Xaver Buchner, die man heute 'zum über Wirt' nennt.

Unten zeigt uns die Ansichtskarte daß im Lebensmittelgeschäft Spanner auch eine Postagentur untergebracht war. Seit 1901 war in Dornwang schon eine Poststelle. wenn auch nicht immer im gleichen Haus. Der Mittelteil veranschaulicht uns die Dorfmitte. Der Dorfplatz ist in Wirklichkeit die breitangelegte Dorfstraße .

Rechts der altehrwürdige Friedhof und die Kirche St. Martin mit ihrem markanten Zwiebelturm. (Aufnahme: Christine Seyfried.)

Schule

32. Als willkommene Freizeitgestaltung betrachtete man in der ganzen Umgebung das Theaterspielen. Dabei ging es den Laienspielern nicht nur um die Selbstdarstellung und ihr talentiertes Können; in vielen Proben sah man vielmehr einen berechtigten Grund, öfters am Abend fortgehen zu müssen; was darnals, vor allem für die Mädchen keine Selbstverständlichkeit war.

Die Freiwillige Feuerwehr Dornwang spielte 1921 ein oberbayerisches 'Jagastückl'. An der guten Laune fehlte es gewiß nicht, und die Zitherspielerin läßt verrnuten, daß wohl auch gesungen wurde. (Aufnahme:

Christine Seyfried.)

33. Links: Wandern wir von Dornwang eine kleine Strecke nach Osten, so können wir an Unterhollerau vorbei, Lengthal ausmachen.

Die Postkarte , die 1901 entstand, zeigt Lengthal von Süden her. Es hat sich in seinem Aussehen bis 1960 kaum verändert. Der Ort, wie auch die übrigen Gemeinde. war früher rein landwirtschaftlich strukturiert. Das Arbeitsangebot der Industriestadt Dingolfing ließ die Ortsteile, so auch Lengthal. einen baulichen Veränderungsprozeß durchwandern.

Die neunzig Jahre alte Karte vermag aber noch den heutigen Bewohnern das frühere Aussehen zu vermitteln. (Aufnahme: Kar! Mayerhofer.)

Rechts: auf dieser 1918 herausgebrachten Postkarte sind außer einer Gesamtansicht, Lenthal von Süden aus, noch weitere Abbildungen von Gebäuden und Straßenensembles vertreten.

Rechts die Hauptstraße mit ihren Bauernhäusern, die inzwischen verschwunden sind. Zur Erinnerung ein besonderer Hinweis: Das zweite Gebäude der rechten Straßenseite ist das alte Schulhaus, das um 1930 einer Kirchen- und Friedhoferweiterung weichen mußte. Zur gleichen Zeit erbaute man eine neue Schule (die Abbildung links).

Nachdem 1992 in Unterhollerau abermals ein Hauptschulneubau vorgenommen wurde , war dieses Gebäude wiederum gegenstandslos und ist derzeit im Besitz der Kirchenverwaltung Lengthal. (Aufnahme:

Kar! Mayerhofer.)

Gruß aus Lengthal

34. Links: diese Fotoaufnahme um 1925 gibt die Ost-Ansicht der Filialkirche Lengthal, St. Ägidius, wieder, bevor das Langhaus um 1930 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wurde. Der einfache Bau in romanischer Anlage erfuhr spätgotische und barocke Veränderungen.

Der achteckige Turm blieb in seiner ursprünglichen Form erhalten. Das Seiten- und unterste Turmfenster sind jetzt von einem Sakristeianbau umfangen.

Das einstige Gotteshaus wird wohl den älteren Mitbürgern noch in guter Erinnerung sein. (Aufnahme:

Kar! Mayerhofer.)

Rechts: die Ausstattung des früheren Kirchenraumes der Filialkirche Lengthal wechselte je nach Stil und Geschmack der Zeit.

Die Einrichtung stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die Altäre sind in Rokoko gehalten. Dagegen sind die Stuhlwangen mit hübschen barocken Akanthusschnitzwerk und teils mit Rokokomuschelwerk versehen. Sie sind in der Übergangszeit zum Rokoko, etwa von 1700 bis 1750, anzusetzen.

Der Hochaltar zeigt die heilige Katharina. Die sternförmige Deckenbemalung im Altarraum ist verschwunden. Die Altäre und vieles mehr hat man allerdings in den Neubau wieder integriert. (Aufnahme:

Kar! Mayerhofer.)

35. Links oben: vom harten Berufsleben in der Schmiede weiß diese Ablichtung um 1918 zu erzählen. Die bäuerlichen Gerätschaften kamen auf den Dörfern meist vom Schreiner oder Wagner und landeten letztlich beim Schmied, der durch Eisenbeschläge dem Werkzeug erst die richtige Festigkeit verlieh.

Den Eisenreifen auf ein Wagenrad aufzuziehen, will erst gelernt sein und wie dem Bild mit den vielen Rädern zu entnehmen ist, mußte man früher auch schon auf die handwerkliche Fertigung warten.

Die Mayerhofer-Schmiede in Lengthal hatte eine lange Familientradition. Auf dem Bild der Meister Karl mit dem Lehrbuben Hans, der später die Schmiede in Forst betrieb. (Aufnahme: Karl Mayerhofer.)

Rechts oben: vierspännig zu fahren ist gewiß ein festlicher Anlaß, aber vierspännig bei der Arbeit ist bestimmt kein Honigschlecken. Vom Arbeitsleben auf dem Lande hat man nur selten eine Fotografie gemacht wie diese Aufnahme aus 1926 vor Augen führt.

Beim 'Mistfahren' mußten die steilen Fluren von Lengthal überwunden werden und wer keine kräftigen Ochsen hatte, der mußte wie hier der Neumeier Ignaz und seine Frau Hedwig mit den Kühen diese Arbeit verrichten. Weil diese aber doch zu schwach waren, spannte man nochmals zwei davor.

Der Enkel Ludwig erkannte vielleicht damals schon die Situation und dachte: 'So ein Mist.' (Aufnahme:

Karl Mayerhofer.)

Links unten: der Stolz eines niederbayerischen Bauern ist wie man so schön sagt 'sei Sach'. Damit meint man wie beim Striegl in Lengthal das stattliche Anwesen mit dem schönen Balkon an Längs- und Querseite, den gepflegten Weinstock am Haus und um bei der heimisehen Sprache zu bleiben, die 'Gred mit seim Glanda'.

Es war 1913 schon ein Rangesunterschied, ob man mit Kühen oder mit den schweren Haflinger Pferden einspannte. Man konnte sich schon sehen lassen und der Bauer war mit der Heimat, mit Grund und Boden tief verwurzelt. (Aufnahme: Kar! Mayerhofer.)

Rechts unten: unser Rundgang führt uns weiter nach Oberdietenau zum 'Harpfelhof' . 1796 wurde der große Besitz schon in der Straßenkarte 'Neumarkt-Dingolfing-Regensburg' im Kartenwerk von Adrian von Riedl festgehalten. Urkundliche Nachweise reichen noch viel weiter zurück.

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