Munster in alten Ansichten Band 2

Munster in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dietrich Breuer
Gemeente
:   Munster
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6728-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Munster in alten Ansichten Band 2'

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17. Nach Wilhelm Wolter gab es 1873 im Kirchspiel Munster 12 921 Heidschnucken. Diese Stückzahl ergab einige Herden. Auch die Kommandantur des Übungsplatzes unterhielt Heidschnuckenherden. Die Ställe befanden sich am Rande des Platzes und die Schäfer waren dem Kommandanten unterstellt. Heute erinnert in der Innenstadt immerhin noch die bronzene Schäfergruppe von]osefBaron , ein Geschenk der Kreissparkasse Soltau, an die große wirtschaftliche Bedeutung der Heidschnuckenhaltung für die Heidebauern.

18. Getreideernte auf den Feldern im Örtzetal in Richtung Dethlingen. Nur noch wenige Menschen können sich daran erinnern, was es für eine Schinderei war, in der Sommerhitze mit der Sense das Korn zu schneiden, die Halme mit der Sic hel ader der bloßen Hand abzunehmen und zu Garben zusammen zu binden. Anschließend wurden sie zu Stiegen zusammengestellt bis das getrocknete Getreide entweder an Ort und Stelle gedroschen oder eingefahren wurde.

19. Die Dorfstraße auf diesem Foto ist die jetzige Straße 'Zum Schützenwald' . 1904 wurde sie auf den Weg geschickt und man darf davon ausgehen, dass sie höchstens fünf bis zehn [ahre vorher aufgenommen worden ist. Der Biergarten gehört zum Lüneburger Hof. Schon immer herrschte 'Natur im Städtebau' in Munster, nicht erst seit der 1. Landesausstellung im [ahre 1988.

20. Hier handelt es sich wohl um eine Szene aus der StraßeAm Sandkrug. Früher genügte die Bezeichnung 'Truppenübungsplatz', denn alle Gasthäuser und Geschäfte, die unmittelbar am Lager standen, gehörten eben zumTruppenübungsplatz. Die Karte wurde ohne Kommentar 1908 nach Werningerode geschickt.Auf einer anderen Karte des selben [ahres 'f1üsstert' ein Soldat, dass sie kräftig hochgenommen würden, in der Heide zum Abkochen waren, er schwer Kartoffeln geschält und anschließend Leberbraten fabriziert habe.

21. Diese Hochzeitsgesellschaft hat sich vor dem Gasthof von Walter Winkelmann im Emminger Weg in Pose gesetzt und gestellt. Es handelt sich offensichtlich um eine angesehene Familie. Nichts macht die Misere um die Renten in unserer Zeit deutlicher, als der Blick auf die Kinder, die beinahe die Hälfte der Gäste ausmachen. So ist das!

22. Viel hat sich verändert, nachdem Karl Redecker um 1925 dieses Foto von Mühle und Mühlenteich machte. Das Wasserrad ist überdacht und auf der anderen Seite der Lüneburger Straße steht noch das Wohnhaus von Müller Haase. Die völlig ländliche Idylle, die Fotografien vor der Jahrhundertwende noch vermitteln, hat sich bereits verändert. Das beweist allein der Stil des Wohn- und Geschäftshauses von Juwelier Gustav Blumberg in der Mitte.

MUNSTER· Truppen-Übungsplatz Im Krug zum Grünen Kran'ze.

23. Wir blicken von der Lüneburger Straße aus über den Mühlenteich auf das Hotel Zum Grünen Kranze, das vielen Munsteranern vor allem als Hotel Borchers noch in Erinnerung ist. Das Haus mit dem Türmchen ist das 1894 errichtete Schulgebäude. Zwei Klassenräume und zwei Lehrerwohnungen waren darin untergebracht. Es war das erste eigenständige Schulgebäude in Munster.

24. Das Deutsche Haus hat sein Aussehen inzwischen verändert und ist vornehmer geworden. Die Germania wird von Ästen der größer gewordenen Lindenbäume verdeckt und dahinter betrieb ein Ernst Söhnholz einen kleinen Laden. Am Gebäude des Deutschen Hauses ist auch ein Schild einer Bank zu erkennen, deren nähere Bezeichnung allerdings nicht zu entziffern ist.

2S. Das gleiche Bild einige [ahre später. In dem Laden von Ernst Söhnholz hat inzwischen die Drogerie Schade eine Filiale eröffnet und links daneben wurde der Konsum gebaut. Diese und einige andere Gebäude wurden erst in den sechziger [ahren abgerissen, damit die Ortsdurchfahrt der B 71 begradigt werden konnte. Dreißig [ahre später war es zwar keine Bundesstraße mehr, aber die Fahrbahn verläuft jetzt wieder in schönen Kurven.

26. Früher gab es sehr viele wirklich ansprechende Wohn- und Geschäftshäuser in Munster. Dieses Haus des Architekten und Unternehmers Hermann Schlißke ist nur ein Beispiel dafür. Er hat viele öffentliche und private Gebäude in Munster entworfen, so auch 1907 das gegenüber liegende Postamt. Bei beiden Bauwerken ist von der einstigen architektonischen Schönheit nichts mehr zu sehen. Hier gibt der Munsteraner jetzt seine verschmutzte Kleidung zurTextilpflege ab.

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