Murrhardt in alten Ansichten

Murrhardt in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Gerhard Fritz und Hans Dieter Bienert
Gemeente
:   Murrhardt
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4617-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Murrhardt in alten Ansichten'

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9. Die Villen am Hofberg nach 1920: Ganz rechts oben der Hohenstein, links daneben das Haus Cornelia, im unteren Bilddrittel in der Mitte die Villa Seeger , auf gleicher Höhe zwei Häuser weiter links die Villa Hom (1920 längst Olgaschwestemheim), dazwischen rechts das Haus Rochau. Bei dem Häuserpaar links handelt es sich um den Wolkenhof. Während alle anderen Villen um 1900 entstanden sind, ist der Wolkenhofuralt. Er trug früher den Namen Wolkenstein und dürfte im Mittelalter der Sitz des Murrhardter Ortsadels gewesen sein.

10. Vorne die Fornsbacher Straße, dahinter in der Mitte das Gaswerk mit Gaskessel, dahinter rechts der mit einzelnen Häusern bebaute Hang des Linderst, links im Hintergrund der Hofberg mit der Villa Hohenstein und dem Haus Cornelia (1968 ersetzt durch die Michaelskirche der Christengemeinschaft). Die Häuser in der Fornsbacher Straße gehörten damals, von links nach rechts, dem Maurer Rössle, Albert Stadtmann und der Waagenfabrik Soehnle. Das Bild stammt ausden zwanziger Jahren.

11. Bliek von einer Stelle zwischen Güterbahnhof und Dentelbachbrücke auf die Innenstadt in den zwanziger Jahren: Ganz rechts vorne die Post, daneben das Klinkerhaus Zwicker mit seinem Fachwerk-Nebengebäude. Links im Vordergrund die Siegelberger Straße, in der Mitte das Gasthaus Ochsen und das stattliche Eckhaus Hauptstraße-Nägelestraße (vor dem Abbruch Bäckerei WannerRauch, allgemeiner bekannt als der Ochsenbeek). Dahinter von links nach rechts alle wichtigen Gebäude der Innenstadt: Rathaus, Lateinschule (später Progymnasium, heute Amtshaus), Stadtkirche und Walterichskirche.

12. Bliek auf Murrhardt von Südwesten (Luftbild) aus den zwanziger Jahren. Unten im Vordergrund sieht man die Siebenknieer Straße. Fast das ganze Wiesengebiet ist heute bebaut.

13. Bliek von jenseits der Bahnlinie, etwa vom Mönchsrain aus, auf die Innenstadt in den zwanziger Jahre. Die Fabrikanlage sind die 1945 zerstörten Murrhardter Möbelwerkstätten.

14. Obgleich seit Ende des 19. Jahrhunderts verschiedene Industriebetriebe - meist solche kleineren Umfangs- in Murrhardt entstanden waren (Elsas, Soehnle, Eppensteiner, Oettinger), hatte das Städtchen seinen landwirtschaftlichen Charakter bewahrt. Den entscheidenden Durchbruch ins Industriezeitalter brachte der Erste Weltkrieg mit demBau der Lederfabrik Schweizer. Auf diesem Bild sieht man den Bau des Lagergebäudes für Rinde. Hier wurde Baumrinde aufbewahrt, die dann zum Gerbmittel Lohe weiterverarbeitet wurde. Im Hintergrund sieht man den Linderst und die Gebäude am Mönchsrain. Das Bild dürfte aus den Jahren 1915/16 stammen.

15. Dasselbe Gebäude von der anderen Seite mit Bliek zum Riesberg. Dort, wo das provisorische Gleis verlegt ist, befindet sich heute die Fritz-Schweizer-Straße, auf der man noch heute die - mittlerweise nicht mehr genutzten - Industriegleise findet. Auf ihnen spielte sich jahrzehntelang der Güterumschlag der Fabrik ab. Heute rollt das Schweizer-Leder trotz des idealen Bahnanschlusses per LKW über die Straße.

16. Der fertiggestellte Rindeschuppen, dahinter die seit 1920 erstellten weiteren Fabrikationsanlagen. Vorne ist die Einmündung des Kehbachs in die Murr zu sehen. Der Rindeschuppen wurde beim Beschuß der Stadt im April 1945 als erstes Gebäude überhaupt von Granaten getroffen und brannte sofort nieder.

17. Im Jahre 1915 konnte die Backnanger Lederfabrik Louis Schweizer ihren Gerbstoffbedarf nicht mehr decken und errichtete deshalb eine Gerbstoff-Fabrik in Murrhardt, wo gleich oberhalb des Bahnhofs auf den Waagwiesen eine günstige Fläche vorhanden war. Schweizer baute die Gerbstoff-Herstellung alsbald zur kompletten Lederfabrik aus, die 1920 den Betrieb aufnahm und schon 1922 und 1924 und nochmals 1933-1935 erheblich erweitert wurde. 300 Arbeitsplätze waren geschaffen, Murrhardt hatte sich zum Industriestädtchen entwickelt. Rindeschuppen und erster Teil der Fabrikationsanlagen um 1920-1922. Die Waag ist eine riesige Baustelle.

18. Der Erweiterungsbau nähert sich seiner Vollendung.

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