Mylau in alten Ansichten

Mylau in alten Ansichten

Auteur
:   Andreas Raithel
Gemeente
:   Mylau
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5561-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mylau in alten Ansichten'

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29. Der Kaufmann Wehner ließ 1780 ein Wohn- und Geschäftshaus erbauen. Für die Firma Wehner & Sohn arbeiteten um 1830300-400 Handweber. Später befand sich im Wehnerhaus (Foto von 1926) die Gastwirtschaft 'Zur goldenen Höhe', Der Straßenname erinnert an den Mylauer Textilverleger, während man das ganze Weberviertel als "Türkei' bezeichnet. Man sagt, letztere Bezeichnung rühre vom Textilhandel Wehners mit dem Balkan und Vorderen Orient her.

30. Um die Wasserkraft zu nutzen, ließ Christian Gotthelf Brückner 1811 ein Spinnereigebäude am rechten Göltzschufer errichten. Es gehörte zu den größten in Sachsen. 1836 bezog Brückner von einer Aachener Firma eine Hochdruck-Dampfmaschine, die mit Zwickauer Steinkohle beheizt wurde. Es war die erste im sächsischen Vogtland. 1881 brannte das Spinnereigebäude ab. An dessen Stelle entstand die Mylauer Wollkämmerei Georgi & Co.

31. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1882 zeigt den Bau der Mylauer Wollkämmerei Georgi & Co. GmbH, einer Tochterfirma des Bankhauses Brückner. Links ist das Gebäude der alten Brücknerschen Fabrikschule zu sehen, die zunächst in der Burg eingerichtet worden war. In der Fabrikschule wurden die in der Spinnerei tätigen Kinder unterrichtet. Nach 1836 gab man den Schulbetrieb auf. Während des Baues der Göltzschtalbrücke 1846-1851 diente die Schule als Krankenhaus für die Bauarbeiter.

32. Im Jahre 1856 wurde von einer aus Belgien eingewanderten Familie die Buntdruckerei und Färberei Gebr. Chevalier gegründet. Weitere Stoffdruckereien waren die von Carl Baust (1864 gegründet) und Traugott Ferdinand Meißner (1866 gegründet). Die Fa. Baust mietete auch mehrere Räume in der Burg. Das Foto zeigt Mylauer Formstecher und Handdrucker um 1890. Im Hintergrund sind Druckerzeugnisse mit großen Mustern und Decken zu erkennen. Die Formstecher halten Model in der Hand, zwei Drucker den Aufklopfer.

33. Im Göltzschtal an der Netzschkauer Straße entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein industriell geprägter Stadtreil. 1903 wurde die Eisenbahnstrecke vom Bahnhof Mylau bis zur Göltzschtalbrücke verlängert. Der Bahnanschluß verschaffte den Mylauer Firmen Standortvorteile. Auf dem Foto aus der Zeit um 1905 sind vorn die Gebäude des Bahnhofs 'Göltzschtalbrückc' zu erkennen.

34. Die Abbildung zeigt die Firma Hopf & Merkel in der Netzschkauer Straße. 1849 entstand die Firma Anton Merkel. Die Fabrikanten Friedrich August Hopf und Anton Merkel gründeten 1863 die gemeinsame Firma Hopf & Merkel, eine 'Mechanische Kammgarn-Weberei und -Spinnerei'. 1923 besaß die Firma 400 Webstühle und 7 000 Spindeln.

35. Zum 60jährigen Bestehen der Firma Hopf & Merkel (1923) ließ die Firmenleitung verschiedene Bereiche des Betriebes fotografieren. Das Foto zeigt den WebsaaI.

36. Im Jahre 1923 entstand diese Aufnahme in der Firma Hopf & Merkel. Sie zeigt das Kontor der 'Mechanischen Kammgarn-Weberei und -Spinnerei',

37. Im Jahre 1862 wurde die Kammgarnspinnerei Moritz Forbrig gegründet. Die Fabrik im Mündungsgebiet des Raumbaches in die Göltzsch besaß 1923 10 800 Spinn-Spindeln und 2 200 ZwirnSpindeln. Das Foto aus jener Zeit zeigt einen Saal mit Zwirn-Maschinen. Bereits 1863 gab es in Mylau und Obermylau vier Kammgarn- und zwei Streichgarnspinnereien.

38. Anläßlich des 50jährigen Firmenbestehens 1927 entstand diese Aufnahme der Weberei Franz Neupert jun., Lambziger Straße 8.

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