Mylau in alten Ansichten

Mylau in alten Ansichten

Auteur
:   Andreas Raithel
Gemeente
:   Mylau
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5561-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mylau in alten Ansichten'

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39. Diese Aufnahme entstand am 30. April 1895 auf dem Posthof in Reichenbach kurz vor 18.45 Uhr, der Abfahrtszeit für die letzte Postkutsche auf der Strecke Reichenbach-Mylau. Ab 1. Mai 1895 erfolgte die Personenbeförderung auf der Eisenbahnlinie Reichenbach ob. Bf.-OberreichenbachReichenbach unt. Bf.-Mylau.

40. Seit der Verkehrseröffnung am 1. Mai 1895 war Mylau mit dem größten Bahnhof des Vogtlandes, dem oberen Bahnhof in Reichenbach, und dadurch mit Süd-, Mittel- und Norddeutschland verbunden. Das Foto zeigt den Mylauer Bahnhof um 1910.

41. Im Jahre 1903 wurde die Eisenbahnlinie Lengenfeld zur Göltzschtalbrücke und 1905 bis Lengenfeld verlängert. Die Eröffnung der Gesamtstrecke Reichenbach-Lengenfeld erfolgte am 16. Mai 1905,

42. Der Baubeginn der Eisenbahn Reichenbach-Mylau im November 1893 hatte nicht unwesentlichen Einfluß auf die Entscheidung, in Mylau ein Postamt zu errichten. Nach einem Projekt des Treuener Baumeisters Emil Enders entstand ein anspruchsvolles Gebäude im Stil des Historismus mit einem Telegrafenturm - eine gelungene architektonische Lösung. Das Postamt wurde am 16. Juni 1895 eröffnet.

43. Auf der winterlichen Aufnahme ist rechts das Postamt zu erkennen, daneben steht das später abgebrochene alte Steigerund Gerätehaus der Feuerwehr, vor diesem das Denkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71. Links steht das Armenhaus.

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44. Am Sedanstag (2. September) 1880 wurde das Denkmal für die im Krieg 1870/71 gefallenen Mylauer geweiht. Hinter dem Denkmal sind die Reste des um 1930 abgebrochenen Steigerhauses an der Reichenbacher Straße zu erkennen.

45. Schon 1686/87 gab es in Mylau eine Feuerordnung. Eine spätere (von 1712) galt bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Feuerlöschwesen in der Stadt war verhältnismäßig gut organisiert. 1851 vereinbarten Mylau und Netzschkau, eine gemeinsame Feuerwehr zu bilden. Am 28. Oktober 1869 wurde durch Mitglieder des Turnvereins eine 'Freiwillige Turner-Feuerwehr' gebildet. Auf dem Foto aus der Zeit um 1930 ist das neue Steiger- und Gerätehaus in Marktnähe zu sehen, das am 14. Juni 1924 eingeweiht wurde. 1928 erhielt die Mylauer Wehr eine neue Motorspritze.

46. Schon 1678 ist von einer Brücke in Mylau die Rede. Sie ist mehrfach erneuert worden, so z.B. 1815. Durch die 'Eisfahrt' im Jahre 1827 wurde sie wieder weggerissen. Die Gebrüder Golle, Rittergutsbesitzer in Obermylau, veranlaßten einen Brückenneubau. Am 6. Juli 1830 erfolgte die Grundsteinlegung. Der Greizer Baumeister Johann Friedrich Herold war mit dem Bau beauftragt. 1873 mußte diese Brücke verbreitert werden. Beim Bahnbau Mylau-Lengenfeld wurde sie im Oktober 1901 abgebrochen und vorher noch einmal fotografiert. Im Januar 1902 konnte die bis 1992 benutzte Brücke übergeben werden.

47. Um 1650 gab es in Mylau kein Haus südlich der Göltzsch. Die Gegend im Bereich der heutigen Netzschkauer Straße nannte man später Anger. Erst im Zusammenhang mit dem Bau der Göltzschtalbrücke wurde 1846 die Straße nach Netzschkau angelegt. Um 1910 entstand die Aufnahme, die die Abzweigung nach Lengenfeld, Lambzig und Netzschkau zeigt.

48. Das Foto zeigt die untere Lambziger Straße um 1920. Bis zum Bau der heutigen Netzschkauer Straße diente sie auch als Verkehrsverbindung nach Netzschkau.

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