Mylau in alten Ansichten

Mylau in alten Ansichten

Auteur
:   Andreas Raithel
Gemeente
:   Mylau
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5561-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mylau in alten Ansichten'

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49. Diese Aufnahme aus der Zeit um 1905 zeigt das später umgebaute Haus des Fleischbeschauers Hermann Findeisen in der Langen Gasse 7. Links ist ein Teil des Elektrizitätswerkes, rechts die Hainschule zu erkennen.

50. Das Bild von typisch kleinstädtischen Häusern vermittelt diese Aufnahme aus der Zeit vor 1920. Links ist das Haus Kleine Gasse 1, daneben das Gebäude Alaunstraße 1 zu sehen. In der Mitte steht das später abgebrochene Haus Alaunstraße 3.

51. An der Mündung des Raumbaches in die Göltzsch stand bis 1937 ein kleines Haus, das vor 1840 als Wache der Kommunalgarde gedient haben soll. Später karn die Bezeichnung 'Russenhaus' auf, wohl deshalb, weil es von nach Mylau verschlagenen Russen bewohnt war. Bis 1869 war das Gebäude Armenhaus. Man nannte es damals 'Sanssouci'. Links ist das 1956 wegen Hochwasserschaden abgebrochene Haus der Familien Heckel und Schädlich zu erkennen, in dem 16 Personen wohnten.

52. Mit dem Übergang zur industriellen Produktion ging eine Verelendung der Handweber einher. Die Versorgung arbeitsloser , kranker und verarmter Personen in Mylau wurde ein immer dringenderes Problem. In den Jahren 1838, 1846, 1861 und 1868 wurden Ortsarmenordnungen aufgestellt. Seit 1869 nutzte man das Schilbachsche Haus, Reichenbacher Straße 15, als Armen- und Krankenhaus. 1965 wurde es zum Wohnhaus umgebaut.

53. Diese Aufnahme aus der Zeit um 1910 zeigt das Geschäft des Sattlermeisters Louis Geupel in der Netzschkauer Straße 14. Das Haus gehört zu jenen nach der Reichseinigung errichteten Gebäuden Mylaus, die den städtischen Charakter des Ortes zeigen. An die Stelle der kleinen Häuser waren repräsentative mehrstöckige Wohn- und Geschäftshäuser getreten.

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54. Bis zum Jahr 1691läßt sich die Mylauer Schützengesellschaft zurückverfolgen. Bereits 1785 besaßen die Schützen ein eigenes Grundstück, auf dem sie das Schießen abhielten. 1833/34 wurde das Schießhaus (später Schützenhaus) erbaut und schon nach wenigen Jahren durch einen Saalbau vergrößert. Das Foto zeigt Schützenhaus und Schützenplatz um 1910.

55. Das Gasthaus 'Zur Germania' in der Gollestraße (Foto um 1900) galt als Vergnügungs-Etablissement. Zum Haus gehörten ein Ball- und Konzertsaal, ein Garten, eine Veranda, ein Café und ein Weinlokal. Hinter dem Gasthaus ließ der Turnverein 'Vorwärts' im Jahre 1897 eine Turnhalle erbauen.

56. Im Restaurant 'Goldener Anker' in der Netzschkauer Straße wurde 1891 der Turnverein 'Vorwärts' gegründet. Beim Bau der im Mai 1905 eingeweihten Eisenbahnstrecke Mylau-Lengenfeld mußte das Gebäude abgebrochen werden.

57. Der erste Mylauer Turnverein, 1845 durch Pfarrer Julius Leonhard Heubner, dem Bruder des sächsischen 'Turnvaters' Otto Leonhard Heubner aus Plauen, gegründet, später geleitet durch den 1848er Hermann Thierne, mußte sich 1850 auflösen. Neun Jahre später wurde der Verein wiedergegründet. Am 9. Januar 1861 konnte er eine Turnhalle in der Rotschauer Straße einweihen. Sie wurde 1922 abgebrochen. In nächster Nähe entstand zuvor ein Turnhallen-Neubau (Foto), der am 18. November 1900 übergeben wurde.

58. Im Jahre 1914 ließen sich die Mitglieder der Riege 'Deutsche Eiche' des Mylauer Turnvereins fotografieren. In Mylau fanden mehrere Gauturnfeste der vogtländischen Turner start, das 3. im Jahr 1879, das 13. im Jahr 1895 und das 25. im Jahr 1929.

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