Mylau in alten Ansichten

Mylau in alten Ansichten

Auteur
:   Andreas Raithel
Gemeente
:   Mylau
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5561-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mylau in alten Ansichten'

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59. Die hier wiedergegebene Fotografie der Singgesellschaft Mylau aus der Zeit um 1860 widmeten die Sänger und Sängerinnen ihrem Chorleiter, dem Kantor Louis Lohse (1822-1907). Mitte des 19. Jahrhunderts entfaltete Lohse ein für die bescheidenen Verhältnisse Mylaus überaus beachtenswertes musikalisches Leben. Zusammen mit seinen Schülern, Laien-Solisten und der Singgesellschaft führte er große Oratorien auf. Der hervorragende Musikpädagoge verstarb als königlicher Musikdirektor in Plauen.

60. Im 'Restaurant Rahmig', Hirschsteinweg 4, gründeten am 17. September 1876 zwanzig Mylauer Bürger den 'Verein für Naturkunde', Der im Verein tätige Lehrer Ferdinand Schicker legte den Grundstein zu einem Museum, das am 22. April 1883 in zwei Räumen der Gaststätte eröffnet werden konnte. 1893 zog das Museum in die Burg um.

61. Am 14. Mai 1893 wurde im 'Kaisersaal' der Burg das Museum des Naturkundevereins wiedereröffnet. Nachdem 1907/08 der Neubau des Stadtverwaltungstraktes am Uhrenturm abgeschlossen war, erhielt es 1909 neue Räume zwischen den beiden Vierecktürmen. Im Dachgeschoß des Roten Turmes wurde die Weberstube eingerichtet. Da im allgemeinen die Museen damals noch keine Magazine hatten, war dieser Schauraum mit Exponaten total überladen.

62. Im Fotoatelier von Paul Fischer entstand um 1920 diese Aufnahme eines Zithervereins. Weil die Zither ein alpenländisches Instrument ist, trug man oberbayerische Tracht.

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63. Der 1880 gegründete Verschönerungsverein widmete sich der Anlegung eines Stadtparkes am Hang der Weinleite. 1889 wurde an einem zum Konzertplatz umgewandelten Steinbruch die 'Felsenschänke' (Foto um 1910) errichtet. 1895 erweiterte man die Gaststätte um einen Saal. Die 'Felsenschänke' lebte vor allem vom Fremdenverkehr. Im Sommer kamen Besucherströme vom Reichenbacher Bahnhof her. Vor allem vom schlanken Aussichtsturm aus hatte man eine schöne Aussicht auf die Burg, die Stadt und die Göltzschtalbrücke.

64. Neben der Gaststätte 'Felsenschänke' (Foto um 1940) konnte 1931 eine Naturbühne eingeweiht werden. Die Dramatische Gesellschaft 'Freundschaft', eine Laienspielervereinigung, trat hier häufig auf.

65. Am 15. Juni 1895 wurde das Schwimmbad am Hirschstein eröffnet, Der Fabrikweber F.M. Pfenzig erhielt eine Anstellung als Bademeister. 1896 gestattete man auch den Frauen und Mädchen, das Bad zu benutzen, allerdings nur, wenn keine Männer dort badeten. Nach einer Erweiterung wurde das Freibad am 1. Juni 1930 wiedereröffnet.

66. Zu den Höhepunkten im Jahreskreis gehörte im Vogtland das 'Krummbaa' (Sauschlachten). Nachbarn und Freunde wurden eingeladen. Sie gingen dem Hausherrn zur Hand und probierten vom Wellfleisch, der frischen Wurst oder vom 'Sausack '. Zu einern richtigen Schlachtgericht gehörten 'Grügeniffte' und 'Krehbrüh' (Grüne Klöße und Meerrettichsoße). Die Branntweinflasche machte schnell die Runde. 1908 hielt die Freiwillige Feuerwehr ein Sauschlachten auf der Burg ab (Foto).

67. Von Friedrichshafen kommend, überflog das Luftschiff 'Zeppelin Il' am Pfingstsonntag 1909 (30. Mai) Mylau. Die Fahrt ging weiter über Leipzig, Halle und Würzburg nach Stuttgart. In Göppingen verunglückte der 'Zeppelin',

68. Im Juni 1924 trat der Naturkundeverein zusammen, um ein Heimatfest vorzubereiten. Dieses entsprach dem Wunsch vieler Mylauer, die schon 1922, dem 500. Jahrestag der Zugehörigkeit Mylaus zu Sachsen, ein solches Fest gern gefeiert hätten. 1925 war es dann soweit. Vom 13. bis 15. Juni fanden verschiedene Heimatabende und Konzerte statt. Ein großer Festumzug mit fast 1 000 Mitwirkenden wurde auf die Beine gestellt. Auf der Burg spielte man eine Szene mit 'Ritterschlag'. Der letzte Tag war dem Schuifest vorbehalten.

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