Mylau in alten Ansichten

Mylau in alten Ansichten

Auteur
:   Andreas Raithel
Gemeente
:   Mylau
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5561-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mylau in alten Ansichten'

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69. Ein im nördlichen Vogtland bekanntes Original war Richard Kästner (1868-1943). Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, gründete er um 1896 ein Marionettentheater, in dem er klassische Bühnendramen ebenso aufführte wie Volksstücke, Rittergeschichten, Sagen und Märchen. Nach 1900 gab der talentierte Marionettenspieier sein Theater auf, und zog als Wurzelhändler und KräutersammIer mit einem Handwagen durch die Städte und Dörfer. Ab 1920 transportierte er auf diesem Handwagen auch ein Handpuppentheater. Das primitive Jahrmarktskasperspiel brachte ihm seinen Spitznamen ein: 'Der vogtländische Kasper.' Das Foto zeigt den 'vogtländischen Kasper' nahe dem Bahnübergang am Obermylauer Berg.

70. Am 23. Januar 1892 ging das Rittergut Obermylau, zu dem die Burg und ca. 332 ha Felder, Wiesen und Wälder gehörten, in den Besitz der Stadt Mylau über. Das stattliche Wohnhaus (links) dürfte unter dem Rittergutsbesitzer Franz Ludwig Golle um 1833 erneuert worden sein. Die Aufnahme entstand um 1935.

71. Nahe der Industriestadt Mylau hat sich ein idyllischer Dorfplatz erhalten. Er läßt noch die ursprüngliche slawische Anlage erkennen: Um einen Teich gruppieren sich die Häuser. Das Foto, kurze Zeit nach der Einweihung des Siegfrieddenkmals (im Bild rechts) entstanden, zeigt in der Mitte den Gasthof, ein wahrscheinlich im 18. Jahrhundert errichtetes Umgebindehaus.

72. Am 30. August 1931 wurde in Obermylau das Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Söhne des Ortes geweiht. Zur Denkmalsweihe waren der Gemeinderat, der Denkmalausschuß, Angehörige der Gefallenen, Vereine und Einzelpersonen wie Konsul Schreiterer (Obermylau) und Graf von Metzsch-Reichenbach erschienen. Der Entwurf für das Denkmal, Siegfried im Kampf mit dem Drachen darstellend, stammt von Paul Pfabe aus Reichenbach. Die Bronzegruppe modellierte Hermann Kreß aus Dresden.

73. Bis 1892 gehörte das Rittergut Obermylau mit seinen umfangreichen Liegenschaften der Familie Golle. Die Rittergutsbesitzer setzten in ihrem Wald einen Revierförster ein, der im 'Jägerhaus' nahe Schneidenbach wohnte. 1889 wurde Hermann Gerber Förster. Nach dem Kauf des Rittergutes durch die Stadt 1892 nannte er sich Ratsförster, während das Gebäude als 'Forsthaus Mylau' bezeichnet wurde. Gerber lebte bis 1922 im Forsthaus. Das Foto entstand um 1940, als das 'Forsthaus' eine beliebte Ausflugsgaststätte im Göltzschtal war.

74. Der Ausschnitt aus der Lithographie von Baessler aus dem Jahr 1850 zeigt den Bauplatz des gigantischsten Vorhabens aus der Frühzeit des deutschen Eisenbahnwesens. Die Darstellung vermittelt nicht nur einen Eindruck vom Aussehen der Göltzschtalbrücke kurz vor ihrer Vollendung, sondern auch eine Vorstellung vom Leben der Arbeiter. Auf der Lithographie sind links unten der Oberbauleiter Wilke und der verantwortliche Ingenieur der Göltzschtalbrücke Dost zu erkennen.

75. Links neben der größten Ziegelbrücke der Welt ist der Neubau der Ketzelsmühle zu erkennen, der 1906 entstand. Die Weizen- und Roggenmühle war seit 1837 Eigentum der Familie KetzeI.

6ö/fzschta/.

76. Am 8. März 1911 begann der Bau der Straße von der Göltzschtalbrücke nach Greiz. Sie wurde am 1. November 1913 dem Verkehr übergeben. In Zusammenhang mit dem Straßenbau konnte bereits am 3. August 1913 die Gaststätte 'Waldfrieden' eröffnet werden.

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