Nabburg in alten Ansichten

Nabburg in alten Ansichten

Auteur
:   Ernst Dausch
Gemeente
:   Nabburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5587-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nabburg in alten Ansichten'

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9. Diese Postkarte aus dem Jahre 1905 zeigt die Straßenführung vom Mähntor durch die Stadt zum Alten Rathaus. Links im Bild das ehemalige große Kaufhaus Baum & Wilmersdorfer. Diese Stadtansicht zählt heute noch zu den schönsten von Nabburg. Natürlich war früher das buckelige Koptstempflaster nicht so schön 'glatt' wie auf der vorliegenden Zeichnung.

10. Am Ende des heutigen Unteren Marktes - kurz vor den Dechantstufen - an der Einmündung zur Badgasse , war das Geschäft der Spezereihandlung Margret Paulus mit der Rechtsanwaltskanzlei Georg Wolf. Beachtenswert ist die an einem kunstvoll geschmiedeten Ausleger aufgehängte Straßenlaterne. Mittels Seil und einer Kurbel konnte man die Laterne herablassen; täglich wurde der Glaszylinder der Lampe geputzt und nur so viel Petroleum eingefüllt, daß um Mitternacht das Licht von selbst ausging. Dafür gab es einen eigenen 'Lernperer' , der mit seiner Frau die städtische Beleuchtung betreute.

11. Nach einer Urkunde 'baute man 1417 an einem Rathaus'; da aber bekanntlich 1420 die Hussiten die Stadt Nabburg niederbrannten, kam es nicht mehr zur Bauvollendung. Um 1550 entstand das jetzige Alte Rathaus, das 1899 völlig umgebaut und zu einem Wohnhaus umgestaltet wurde. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts gab es verschiedene Baupläne zum Umbau bzw. zur Neugestaltung dieses damals sehr baufälligen Hauses. So wie sich das Gebäude heute darstellt, handelt es sich um einen bescheidenen. zweigeschossigen Bau, dessen südliche Giebelseite und das westliche Renaissanceportal mit der Treppe zum Obergeschoß noch erahnen lassen, welch schönes Rathaus die Nabburger einmal besessen hatten. Im Erdgeschoß war früher ein Durchgang zum 'Fleischtörl' vorhanden; Brotladen, Löschmaschinenraum und Stadtwaage waren damals die üblichen RathausAufteilungen .

12. Bliek vom Oberen zum Unteren Markt; in der Bildmitte das Neue Rathaus, rechts davon noch ZUlU Teil sichtbar das frühere Rentarntgebäude, das 1904 abgebrochen wurde. Eine Aufnahme aus dem Jahre 1924.

13. Der Paradeplatz, heute der Obere Markt in Nabburg. 1926 hat man nach Erstellung der Städtischen Wasserleitung den in der Bildmitte zu sehenden gußeisernen Brunnen abgebrochen. Die beiden Friedenseichen von 1871 und das Missionskreuz sind im Zuge der Kanalisation und Neugestaltung des Oberen und Unteren Marktes 1965 entfernt worden. Die Aufnahme zeigt eine Militärparade aus dem Jahre 1904.

14. Dies war das Haus des bekarmten Nabburger Uhrmachermeisters Heinrich Sturm am Paradeplatz vor der Stadtpfarrkirche. Der Uhrmachermeister war eine überaus freundliche und originelle Persönlichkeit; im Schaufenster seines Geschäftes konnte man früher zwei sonderbare Standuhren bewundern: den 'Knödelfresser' und die 'Spinnerin', Das Haus konnte der Altstadt erhalten bleiben und die Renovierung steht kurz vor dem Abschluß.

15. Eine Fronleichnamsprozession aus dem Jahre 1912; zu sehen ist der vierte Altar am Paradeplatz vor dem Haus des Andreas Kraemrner, direkt an der Stadtpfarrkirche . Früher nannte man diesen Tag den 'Prangerdooch' oder auch 'Kranzldooch'. Diese Namen lassen sich leicht erklären , denn nicht nur die Natur prangt zu der Zeit in ihrem herrlichsten Kleid, sondern auch die Mädchen ziehen an diesem Tag die schönsten Kleider an und tragen Kränzchen auf dem Kopf. Die Plätze vor den Altären und auch ganze Straßenstücke wurden damals mit 'Schlemmer' eingegrünt.

16. Direkt an der Pfarrkirche war das Gemischtwarengeschäft des Wolfgang Zimmermann; bemerkenswert ist der nahe am Haus stehende Birnbaum, der sicherlich zum Ortsbild paßte und dessen Laub im Gegensatz zu heute niemand störte. Auch dieses Haus wurde als eines der ersten Altstadtgebäude vom Besitzer einem Künstler mustergültig restauriert.

17. 'Große Bürgerhochzeit des Uhrmachermeisters und Gütlers August Schreiner: Nabburg 1906. Damals brauchte man noch nicht jeden Quadratzentimeter für Parkplätze; vor den Häusern wurden aus hölzernen Pflanztrögen mit Oleanderstöcken Lauben errichtet. In lauen Sommerabenden konnte man dann sehr gut das Geschehen auf der Straße beobachten und mit den Nachbarn einen gemütlichen Plausch führen.

i8. Links im Bild der St.-Johannis-Dom, in der Bildmitte das sogenannte Untere Kloster. Eine Aufnahme von der Schießstätte aus im Jahre 1919. Links ist das heute noch erhaltene 'Burggut' am Pulverturm. An der Stelle des Klosters ist heute der Kindergarten 'St. Marien'.

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