Nabburg in alten Ansichten

Nabburg in alten Ansichten

Auteur
:   Ernst Dausch
Gemeente
:   Nabburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5587-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nabburg in alten Ansichten'

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29. Dieses 'Benefizium' war der Pfarrhof des Benefiziaten mit einem direkten Übergang zur Pfarrkirche; links im Bild der Pulverturm. Der letzte Nabburger 'Benefiziat' war Hubert Gischka; er wurde 1952 Pfarrer von Rhusdorf. Das Gebäude wurde 1971 abgebrochen und auf dem gleichen Grundstück wurde ein Pfarrhof erstellt.

30. Dieser Turm ist ein Bestandteil der ehemaligen Befestigungsanlage der Stadt. Er hat sich bis heute erhalten und führt merkwürdigerweise den Namen 'Pulverturrn'; ein einfacher Turm mit quadratischem Grundriß. Nach Norden zeigen ein paar Schießscharten, sonst ist er ohne Fenster und Lichtöffnungen und trägt ein einfaches Pyramidendach. Als einzige Wandunterbrechung ist ein nach der Stadt zu vorkragender Steinträger zu sehen, über dem die einzige größere fensterartige Maueröffnung sich befindet. Ein Beobachtungsturrn, der den freien Bliek gegen Norden und Nordwesten erlaubte. Mag sein, daß in späterer Zeit einmal Pulver in seinem Inneren aufbewahrt wurde, wodurch er zu seinem Namen Pulverturm kam; jedenfalls zur Zeit seiner Erbauung gab es noch kein Pulver. Den Nabburgern ist er auch deshalb liebgeworden. weil er daszweite Storehennest der Stadt träzt.Leider nahmen die Störche das vor Jahren neu errichtete Nest nicht mehr an. 'D'Hüll' mit ihrem Pulverturm bildet heute noch mit ihrer altertümlichen Umgebung einen reizvollen malerischen Winkel der Altstadt.

31. Eine Luftaufnahme von Norden aus den dreißiger Jahren. Links am unteren Bildrand die Kemnatherstraße mit dem 'Stoarn-Stodl", anschließend der zum Gasthaus 'Holzwarth' (Stoarn) gegenüber dem Bürgerspital gehörende Sommergarten. Unterhalb dann der Seyerleingarten. Rechts daneben der sogenannte Krämergarten. 1923 stiftete George Krämer (Großvater des heutigen Max Krämer) dieses Grundstück der Katholischen Kirchenverwaltung mit der Auflage , hier ein Altenheim zu errichten. Sein Wunsch war, daß seine Frau und er in diesem Heim kostenlos wohnen können und für sie alle Jahre zwei sogenannte Ewigkeitsmessen gelesen werden. Sie haben es beide nicht mehr erleben dürfen. Erst 1949 baute der Landkreis Nabburg an dieser Stelle ein Altenheim. Im Süden der Altstadt noch das leere Diendorfer Gebiet, rechts im oberen Bildrand zwischen dem alten Diendorf und der Nabburger Unterstadt einige neue Häuser der 'Turnhallensiedlung'. (Luftbild-Nr. 23668-Nabburg:

Strähle KG, 7060 Schorndorf.)

32. Nabburg 1926; von links nach rechts Naabtal, Franziskanerkloster, Kirche und Burggut. Der mit dem Pferdegespann ackernde Bauer ist Josef Sittl (Gasthaus 'Zum Löwen', früher 'Am alten Rathans'). Auf diesem Gelände ist heute das Wohnhaus mit Garten der 'Sittl-Tochter'. Ein Teil wurde 1949 für den Volksschulhausbau verwendet.

33. Die 'Königl, priv. Feuerschützengesellschaft' hat eine Jahrhunderte alte Tradition. In den Ratsakten der Stadt Nabburg finden wir schon 1496 den Hinweis auf einen 'Püxenrneister', der eine Schützengilde (Bürgerwehr) ausbildete. Die Aufnahme zeigt das alte Schützenhaus in den dreißiger Jahren; in den siebziger Jahren wurde das Gebäude abgebrochen und in unmittelbarer Nähe ein neues Schützenhaus erstellt.

34. Eine Luftaufnahme von Nabburg aus dem Jahre 1935; herausgegeben vom Verlag Jakob Mehltretter. Die Panoramaaufnahme zeigt Nabburg von Nordwesten.

35. Ostansicht mit dem Panorama vom Alten Rathaus bis zum Pulverturm. Eine Aufnahme des Georg Schreiner um die Jahrhundertwende. Das bemerkenswerte Barth-Haus in der Sackgasse mit 'Fachwerk' war in unserer Gegend doch etwas Besonderes. Rechts unten das 'Brauhaus Grötsch', später 'Lichtenstern'. Die Stadt Nabburg besitzt heute kein Brauhaus mehr.

36. Der alte Brückenweg um 1900 mit Bliek zum Dechanthof. Wer den Dechanthof erbaut hat, sagt uns ein alter Wappenstein: der Regensburger Domdechant Nikolaus von Kindsberg. der von 1445 bis zu seinem Tode 1473 Pfarrer von Nabburg war. Der Wappenstein wurde 1908 in die St.-AnnaKapelle der Pfarrkirche versetzt; vorher war er zwei Jahre veräußert, mußte jedoch als historisches Denkmal wieder zurückgegeben werden. Das Gebäude sitzt mit seiner Südwand auf der inneren Stadtmauer auf; seine Südostecke stößt unmittelbar an den Dechantturm, während die Ostseite mit der Stadtmauer einen spitzen Winkel bildet, Der Erbauer hatte Sinn für Schönheit und in städtebaulicher Hinsicht guten Geschmack bewiesen. Er ließ den Südgiebel als Treppengiebel herstellen, der sich wunderbar in das Stadtbild einfügt.

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37. Im Jahre 1901 pachtete der Turnverein 1880 Nabburg auf zehn Jahre den 'Städtischen Baustadel' gegenüber dem Dechanthof und baute ihn als Turnhalle aus. Die Eröffnung dieser Halle, die dann 1904 vom TV käuflich erworben wurde, fand am 26. Oktober 1902 unter den Klängen einer Militärkapelle statt. Auf dem Südgiebel dieses Gebäudes stand in großen Buchstaben der Turnerleitspruch 'Gut Heil', in der Giebelspitze das Symbol der vier 'F'. 1914 begarm man mit dem Bau einer neuen Turnhalle an der Naab; die alte Turnhalle wurde abgebrochen. Der Plan, dieses Grundstück in den neuen Schulhausbau mit einzubeziehen, wurde bekanntlich nicht verwirklicht. Eine Aufnahme von Georg Schreiner 1906.

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38. Eine Postkarte aus dem Jahre 1898. Die beiden linken Gebäude wurden im Zuge der Straßenverbreiterung 1983 abgebrochen; genauer gesagt, das runde 'Münzhaus' sollte restauriert werden und brannte dann nach bereits erfolgter Dachsanierung ab. In der Bildmitte, unterhalb des Dechantturrnes, das sogenannte Kaiserschousterhaus.

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