Nabburg in alten Ansichten

Nabburg in alten Ansichten

Auteur
:   Ernst Dausch
Gemeente
:   Nabburg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5587-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nabburg in alten Ansichten'

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39. In der Unterstadt befindet sich die Friedhofskirche St. Georg mit einem Wahrzeichen der Stadt Nabburg, dem schon auf dem Merianstich 1644 abgebildeten Storchnest. Malerisch liegt sie auf einem Hügel, der auch den Stadtfriedhof trägt und den eine Bruchsteinmauer umschließt. Der Turm ist romanisch, die Kirche selbst ein Barockbau von rechteckiger Form ohne Chorausbildung; eigentlich schlicht und einfach. Die Inneneinrichtung stammt meist aus der Barock- und Rokokozeit. An der Steinkanzel innen ist die Jahreszahl 1605 und RF 1733 zu lesen. Im Innern der Kirche befinden sich verschiedene beachtenswerte Epitaphien, im Friedhof selbst manch interessanter Grabstein, kunstvolle hölzerne und schmiedeeiserne Kreuze. Eine alte Aufnahme des Georg Schreiner um 1910.

40. Die Pflasterung der Georgenstraße 1923. 1m oberen linken Bildrand der alte , nicht mehr vorhandene Aufgang zum Stadtfriedhof. Rechts das Rittmeyerhaus mit der üblichen Laube und das alte Textilgeschäft Neckermann.

41. Bliek in die Stadt und auf die Friedhofskirche von der Regensburger Straße aus. In der Bildmitte das neue und große Bezirksamt am Mähntor. Links am Straßenrand die damals üblichen Bierkeller. Eine Postkarte von der 'Graphischen Verlaganstalt GmbH, Breslau' aus dem Jahre 1910.

42. Die Fronleichnamsprozession am dritten Altar im Hof des Gasthofes 'Schwan' (heute Hotel 'Post') im Jahre 1919. Das links im Bild zu sehende lange und schmale Gebäude aus Holz war die Kegelbahn; 1928 wurden an dieser Stelle Garagen errichtet. Dahinter das damalige landwirtschaftliche Anwesen Eimer, Hausname 'Gaberl'; an dieser Stelle stand bis 1867 das sogenannte Weister. ein Stadttor der Unterstadt. In der Bildmitte das große Danhauser-Haus, links daneben eine Scheune auf deren Platz man später ein Wohnhaus baute , das in den letzten zwanzig Jahren als das 'Kottwitzhaus' bekannt war; heute ein 'Pils-Pub'.

43. In der Georgenstraße Richtung Naab-Brücke war das Geschäftshaus des Sattlers und Tapezierers Konrad Nütze!. An der Ecke Konrad Nützel selbst, am unteren Fenster der Nachbar Fritz Meier, Konditormeister (er baute später die 'Urbanshöich' zu einem Café aus). Im Fenster Sohn Konrad Nützel und oben im Fenster die Ehefrau Margarete Nützel ('Turner-Mutter' im TV-1880 Nabburg). Links im Bild: Das schmale Giebelhaus ist das 'Kellnerschneiderhaus' , das später zum Anwesen Nützei kam. Eine Aufnahme um die Jahrhundertwende.

44. Ansicht der Stadt Nabburg von Osten um die Jahrhundertwende. Links im Bild, unterhalb des Rathausturms, die Rondelle mit dem Kastanienbaum, rechts daneben der Vorgängerbau des inzwischen abgebrochenen Schlachthauses, in der Bildmitte das alte Barth-Haus mit einem bei uns seltenen Fachwerkgiebel. Unten rechts die damalige Lichtensternsche Brauerei.

45. Südostansicht von Nabburg; eine Postkarte aus der Serie des Verlages Jakob Mehltretter, Nabburg, die anläßlich der 1000-J ahrfeier 1930 erstellt wurde. Das Panorama umfaßt die ganze Altstadt mit Friedhofskirche, Dechanthof und Pfarrkirche; rechts im Vordergrund die alte Holzbrücke, die 1949 erneuert wurde.

Nabbu rg - Sëllmiedgasse

46. Im Jahre 1916 wurde diese Postkarte von der Nabburger Schmiedgasse geschrieben. In allen Häusern rechts und links der Straßenseite waren damals Geschäfte untergebracht. Nur in wenigen Fällen war früher ein Geschäft am 'Schaufenster' zu erkennen.

47. Nordöstlich der Stadt, nahe dem Wasser zwischen der Naab und dem steilaufsteigenden Stadtberg, liegt die 'Lederei': in uralter Zeit eine Vorstadtsiedlung des Handwerks der Ledermacher, Lederer oder Gerber. Die 'Lederrnühle' dürfte der älteste Bau sein, sie ist bereits in einer Urkunde aus dem Jahre 1315 erwähnt. Das gezeigte Wasserrad gehört zur 'Lederersäge' auf dem 'Ledermühlwührl' (kleine Insel), die hohe Steinwand ist der' Lederrnühlfelsen' und über die Naab zur Venedig führt der 'Lederersteg' . Das Gewerbe der' Lohgerber' ist natürlich längst verschwunden, nur noch die Straßenbezeichnung 'Hintere Ledern' erinnert noch an die einst blühende und so wichtige Handwerkerzunft der Lederer.

4H. Rechts der Aufgang zur Altstadt von der alten Pandurengasse aus über den Fleischberg; am Rondell trifft man auf den zweiten Aufgang von der 'Hinteren Ledern' aus. Beide Wege führten früher durch das Fleischtörl in die Altstadt.

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