Neu Wulmstorf in alten Ansichten

Neu Wulmstorf in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Marquardt
Gemeente
:   Neu Wulmstorf
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1029-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neu Wulmstorf in alten Ansichten'

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69. Sommertag auf Hulsten Hof in Ardestorf! Ein großartiger Giebel im Stil des heimisehen Fachwerks gibt dem Vollhof, dessen Geschichte bis zum Jahre 1446 durch zwanzig Generationen nachgewiesen werden kann und seit 1696 im Besitz derselben Familie ist, das Gepräge. Die Gebäude wurden durch feindliche Einwirkung im April 1945 völlig zerstört. Aber im Neubau lebt die bäuerliche Tradition weiter!

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70. Die alten Bauernhäuser mit dem breiten Strohdach, dem Fachwerk mit der Missendöör und den Türen zu den Viehställen auf der Giebelseite sind selten geworden. Thiemanns Haus in Ardestorf aus dem vorigen Jahrhundert ist ein gutes, nein mehr, vortreffliches Beispiel für die altgewohnte Bauweise. Unter diesem schützenden Strohdach lebte und wirkte der Bauer sein Leben lang in der Sorge um Ernte und Vieh, in der Verantwortung für Frau und Kinder und zumeist im Gefühl zufriedener, wohltuender Geborgenheit. Eins mag man vermissen: Die Giebel-Pferdeköpfe!

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71. Diese Ansichtskarte überliefert einen Eindruck von Hoppens Vollhof, Daerstorf 8, aus der Zeit um 1900. Die Straße von Elstorf nach Neugraben oder nach dem Bahnhof Daerstorf führte am Hause vorbei. Wilhelm Peters richtete hier in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Gastwirtschaft ein, die einzige in Daerstorf, die gern besucht wurde, zumal Hoppens Wilhelm ein beliebter Gesellschafter und guter Erzähler war. Das Haus wurde am 3. Oktober 1908 durch Brandstiftung eines Landstreichers zerstört. Hinter dem Dorfteich auf dem Bilde unten steht Stövers Haus, Daerstorf 2.

72. Hoppens Hof in Daerstorf mit dem Dorfskrug des Ortes lag unmittelbar an der Straße zwischen Elstorf und dem Daerstorfer Bahnhof. Die stattlichen Gebäude wurden bis auf die Grundmauern in einer Feuersbrunst am 3. Oktober 1908 vernichtet, Wilhelm Hermann Peters ließ im Frühjahr 1909 den Neubau errichten. Die Geschichte des Hofes beginnt mit dem Jahre 1561 und weist zur Zeit die 17. Generation auf. Im 16. Jahrhundert wirtschafteten hier drei Bauern mit dem Familiennamen Hoppe.

73. Die alten Hofnamen, die erfreulicherweise noch in allen Dörfern lebendig sind, konnten bei der Erforschung der Erbfolge auf den Höfen für die Chronikbände Neu Wulmstorfs in geradezu überraschender Weise benutzt werden, um historisch gesicherte Ahnenreihen aufzustellen. Diese für die Forschung hocherfreuliche und befriedigende Tatsache trifft auch für Wilkens Hof in Daerstorf 6 zu. In dem alten Namen lebt die Erinnerung an Wileken .Knütel fort, der den Hof um 1600 übernahm und bis 1637 nachgewiesen werden kann. Auch hier - vor 1914 - der gutbäuerliche Stolz für die gesunden Pferde des Hofes!

74. Das Lichtbild mag vor allen die ältere Generation an die Zeit erinnern, als Bäcker- und Lieferwagen der Kaufleute, die schweren Wagen der Brauereien und Petroleumslieferanten, kurz gesagt, alle, die in den Dörfern handelten oder besuchsweise sich dort aufhielten, mit den Pferdegespannen kamen und auch im Wulmstorfer Dorfskrug bei Ziemens einkehrten. Hier im Schatten der Linde hält der Wagen eines Kaufmanns auf der Straße mit dem damals üblichen Kopfsteinpflaster.

75. Hirnks Hof mit der früheren Hausnummer 14 gehört zu den Wulmstorfer Höfen, die durch Teilung ehemaliger Vollhöfe entstanden sind und durch die Jahrhunderte in den zahlreichen Listen auch immer als Halbhöfe bezeichnet werden. Im Jahre 1497, mit dem die nachweisbare Geschichte von acht Höfen im Wulmstorf beginnt, hatte die Teilung bereits stattgefunden. Im alten Hofnamen hat sich wahrscheinlich der Rufname des um 1563 auf dem Hofe wirtschaftenden Hinrich erhalten, der mit dem für das Jahr 1566 verbürgten Heinrich Detken wohl personengleich gewesen ist, Das Lichtbild stammt aus der Zeit vor 1914.

76. Das alte Lichtbild versetzt den Betrachter in den Wulmstorfer Ortsmittelpunkt, an die Kurve der Straße vor Ziemens Hof. Wo heutzutage die Omnibusse anhalten, um die Kinder nach den Schulen zu fahren, ist für sie und andere Fahrgäste ein geschmackvolles Schutzdach aufgestellt worden. Hier stand früher vor dem Dorfsteich der alte Derfs-Soot mit der Sootwippe. Seine einzelnen Teile: Der in der Astgabel eines starken Eichenstammes ruhende Querbalken war am kurzen Ende durch Steine beschwert, am längeren mit der Sootstange verbunden, an der ein hölzerner Schöpfeimer hing. Die sich in der Astgabel bewegende Sootstange mit dem Holzeimer wurde in die Tiefe gelassen und gefüllt wieder 'hochgewippt'. Hinter dem Teich steht noch das alte Haus Nummer 9, Matts ehemalige Brinksitzerstelle.

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