Neubukow in alten Ansichten Band 2

Neubukow in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Walter Haak und Burkhard Albrecht
Gemeente
:   Neubukow
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6306-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neubukow in alten Ansichten Band 2'

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29 Es ist das Wohnhaus der Bauernstelle Altschwager. Von diesem Hof aus war eine ansehnliche Landwirtschaft von ungefáhr 40 ha zu bewirtschaften. Diese Bewirtschaftung lag durch den frühen Tod des Bauern in den Hánden einer Frau. Die Einfahrt zu Stall und Scheune führte durch die freie Stelle zwischen Altschwager und dem Haus des Uhrmachermeisters Maaß. An Maaß grenzte das Haus von Schneidermeister Noll. DieseAufnahme zeigt die Häuser kurz vor dem Abriß (1970). Diese Hausecke ganz rechts gehörte zum Kaufmannsladen von Quandt. Zwischen Quandt und dem

Hause NoH führte die Marktstraße, im Volksmund 'Koppheisterstraße' genannt.

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30 Diese Aufnahme aus luftiger Höhe datiert aus dem [ahre 192 7 . Es ist die Keneser Straße, die unseren Blick zur Kirche und zum Wallberg mit seinem Baumbestand lenkt. Das Wort Knese kommt aus dem Slawischen und bedeutet Fürst oder Graf Im ersten Haus links harte der letzte Korbmacher von Neubukow, Schuldt, seine Werkstatt und Verkauf Das nächste Haus war die Gaststätte Freitag. Auch die Häuser dieser Straße waren ursprünglich einstokkig. Deutlich zu erkennen sind hier die raumschaffenden Auf- und Ausbauten.

. ubukow i. MeckL

3 1 Dies ist eine Aufnahme aus der kürzesten Straße unserer Stadt, der Marktstraße. Es ist die Verbindung vom Markt zur Amtsstraße. In dem Haus mit dem Fachwerkgiebel war indendreißiger/,~erziger [ahren die Tischlerei Niemann. Die Stadtschule war im letzten Kriegsjahr (1944145) als Lazarett eingerichtet, so war in diesem [ahr in der Werkstatt Niemann als Ausweichraum eine Schulklasse untergebracht. Hinter dem Haus ist der Lebensmittelladen Peterson. Wegen des schlechten Kopfsteinpflasters wurde diese Straße im Volksmund 'Koppheisterstraße' genannt.

3 2 Hier die Wismarsche Straße - in den zwölf [ahren der N.S-Diktatur umbenannt in Bismarckstraße. Wir schauen von der Einfahrt zur Hinter- (links) bzw. Mühlenstraße (rechts) zur ehemaligen Gärtnerei Hagen im Hintergrund. Die Hausecke links gehörte zur Bäckerei Harrns, daneben war die Milchhandlung Hartmann, anschließend die Ackerbürgerei Jens. Den Abschluß von diesem Teil der Altstadt bildet der Bierverlag Vorbeck.

33 Auf diesem Bild sehen wir die Häuserzeile kurz vor dem Marktplatz. Das Öhminkesche Eckhaus all Eingang zur Mühlenstraße ist ein altes Geschäftshaus; früher war hier ein Friseurladen. Die Mühlenstraße war bis in die dreißiger Iahre die Geschäftsstraße fûr Neubukow. Das Wohnhaus in der Mitte ist abgebrochen, es mußte einem Erweiterungsbau der anschließenden Sparkasse weichen. Im Hintergrund der

52 m hohe Kirchturm.

34 Wismarsche Straße, das erste Haus war die ehemalige Bäckerei Harms. 1978 wurde das Haus abgebrochen. Wie alle alten Häuser hatte auch dieses Haus seine wechselvolle Geschichte. Ging man die knarrende Treppe hoch, so kam man in einen größeren Raum, einen ehemaligen Tanzsaal. Ursprünglich war hier eine Herberge, wo Gesellen aufWanderschaft Unterkunft fanden. Uns ist die später eingerichtete Bäckerei in guter Erinnerung. Hier wurden nach dem Zweiten Weltkrieg auch die so begehrten Schulbrötchen gebacken. Jedes Kind erhielt ein Brötchen, das für viele Kinder, beson-

ders aus Vertriebenenfamilien, das erste und manchmal das einzige Frühstücksbrot war.

35 Bliek zum Markt von der Wismarschen Straße. Links warMohs Hotel'. Es galt seinerzeit als das 'Brste Haus am Platz' und war AnlaufsteIle für die Hautevolee der Umgebung. Hier kehrten die umliegenden Gutsbesitzer ein. Der rechts in die Hinterstraße einfahrende Ackerwagen kann als charakteristisch für eine Akkerbürgerstadt bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges gelten. Das Haus vorne rechts war früher eine Herberge, später die Bäckerei Harms.

Die ganze Häuserzeile rechts ist heute (1995) abgebrochen.

Neubukow i. Meckl. Wisrnarsche Straße

36 Wismarsche Straße im Blick von der Einfahrt zur Hinterstraße. Das erste Haus war die Bäckerei Harms, den Kindern in den Nachkriegsjahren bestens bekannt als lieferant der sogenannten Schulbrötchen. Jedes Kind erhielt in der großen Pause ein kostenloses Brötchen. Dazu gab es 1/4liter Milch, die anfangs der an die Bäckerei anschließende Milchladen von Walter Hartmann lieferte. Bis gegen Ende des Zweiten Weltkrieges fuhren die Milchhändler Hartmann und Bartels mit ihren Milchwagen durch die Straßen der Stadt, und auf einen Klingelzeichen eilten die Hausfrauen zi seinem Wagen und holten ihr im Krieg zugeteiltes Quantum

Milch ab. Die Bäckerei wurde in den siebziger [ahren abgerissen.

37 Hier die Wismarsche Straße, wie sie sich in den zwanziger [ahren darbot. Alles ging ruhig und gemächlich zu. Heute ist die Straße als BIOS deklariert und faßt kaum noch den rollenden Verkehr. In dem zweiten Haus links war die MilchhandlungWalter Hartmann. Er fuhr auch bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges mit dem Milchwagen durch die Straßen, klingelte mit der an dem Kutschbock hängenden kleinen Glocke, und die Hausfrauen eilten dann mitTöpfen und der obligatorischen kleinen Milchkanne zurn Wagen.

EUBUKOW i. M.

Wismarschcs:rassc

38 Dieses Haus in der Wismarschen Straße mit dem vorgezogenen Mittelteil wurde von der Familie Thiessen bewohnt. Frau Thiessen war Hebamme. Ursprünglich waren in Neubukow Hausentbindungen üblich. Viele Vertriebenenfamilien waren jedoch in Notunterkünften untergebracht, so daß dieses 'zu Hause' nicht immer möglich war. So richtete man im Burchardasyl nach dem Krieg behelfsmäßig eine Entbindungsstation ein; sie wurde später in die Krankenbaracke auf dem Schützenplatz verlegt. Angesichts dieses Notstandes stellte Frau Thiessen die Parterrewohnung ihres Hauses zur Eimichtung einer Entbindungsstation anfangs

der fünfziger Iahre zurVerfügung. Später war in diesem Haus eine Zahnarztpraxis.

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