Neubukow in alten Ansichten Band 3

Neubukow in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Burkhard Albrecht
Gemeente
:   Neubukow
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6684-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neubukow in alten Ansichten Band 3'

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49 Dieses Bild von der Apotheke Markt Nr. 7 wurde im Iahre 1907 aufgenommen. Es zeigt seinen Besitzer]. Huldermann in der Veranda stehend und Hund Pluto an der Leine haltend. Anfang des 19. Jahrhunderts stand auf dem Marktplatz zwischen dem Rathaus und der Fleischerei eine zweite Apotheke, die im Stadtplan von 1836 zu finden war. Nach 1 870 wurde dieses Hausabgebrochen.Akademisch ausgebildete Ärzte ließen sich erst zum Anfang des 19. Iahrhunderts in Neubukow nieder.

Die erste Apotheke aber wurde bereits 1710 in den Urkunden erwähnt.

5 0 Schauen wir uns mal die Häuserreihe vom Markt 9 bis Markt 15 an, so hat doch die Zeit hier sehr verjüngend gewirkt. 1898 wurde Markt Nr. 13 abgerissen und neu aufgebaut. 1914 wurde Markt Nr. 14 umgebaut und aufgestockt. 1936 das Eckhaus zur Wismarschen Straße Markt 12 abgerissen, die Straße verbreitert und die Sparkasse auf dieser Stelle aufgebaut. 1980 wurde das Eckhaus Nr. 11, weil es baufällig war, abgerissen.Am 14.Juli 1985 brannte das 'Hotel am Markt' Haus Nr. 10 ab und beide Gebäude wurden zu einem Haus vereinigt und 1994 wieder aufgebaut. Das Haus Nr. 9 wurde im Laufe der Iahre durch die

Familie Ernst Negnal in liebevoller Kleinarbeit restauriert. Zusätzlich wurde ein kleiner Laden eingebaut. Dieses Bild vom Haus Nr. 15 gehört jetzt auch schon zu den alten

Ansichten, denn es war ebenfalls baufällig, wurde 1999 abgerissen und im Iahre 200 1 mit Laden und Tordurchfahrt wieder aufgebaut.

5 1 In diesem hellen Gebäude in der Wismarschen Straße Nr. 12 befand sich die Höhere Töchterschule, die ihre Absolventinnen zur mittleren Reife führte. Als im Iahre 1937 die Besitzerin Frau Peek verstarb, wurde das Haus an den Elektroingenieur Martin Rindfleisch verkauft und damit das Ende der Höheren Töchterschule eingeleitet. Durch einige bauliche Maßnahmen veränderte sich die Fassade des Hauses deutlich. Ein Schaufenster wurde eingebaut und eine Durchfahrt zum Hof im Kellerbereich durchgebrochen. Für den hier jetzt ansässigen Handwerksbetrieb waren diese Baumaßnahmen lebenswichtig.

52 Einen Ausflug im Frühsommer 1 9 1 2 nach Alt Gaarz unternahmen die Schüler und Lehrkräfte der Höheren Töchterschule

aus Neubukow. Die Fahrt führte mit dem pferdewagen über Russow, Roggow und Blengow. Verpflegung und Getränke wurden für den ganzen Tag mitgenommen. Eine Hafffahrt mit einem Fischerboot brachte den Höhepunkt. Jahrzehnte später noch schwärmten die ehemaligen Teilnehmer von diesem Ereignis.

Im Hintergrund sehen wir die Halbinsel Wustrow.

53 Diese Baracke wurde 1942 auf dem Gelände des Schützenplatzes aufgebaut. Sie diente als Unterbringung ziviler Kriegsgefangener aus dem Osten. Meistens waren es Frauen. Ab 1945, als Neubukow von Seuchen heimgesucht wurde, richtete man diese Baracken als Hilfskrankenhaus ein und behandelte in ihnen Typhuskranke. Das massive Schützenhaus wandelte man zur Entlassungsstation um. Unter der Leitung von Dr. Baas entstand hier 1949 die Lungenheilstätte.

54 Auf diesem Bild sehen wir Irmgard Wendorf und Elfriede Zebur. Irmgard Wendorf setzte man als Oberschwester ein und sie führte viele Iahre diese Heilstätte erfolgreich. Die Röntgenstation der Heilstätte hatte man im Burchardasyl im Kröpeliner Tor untergebracht. Es war in den Nachkriegsjahren sehr schwer, diese Station aufzubauen und es erforderte viel persönliches Arrangement von jedem Einzelnen, um das Begonnene zum Erfolg zu führen. Lebensmittel waren zu dieser Zeit noch rationiert. Um den Patienten auch eine ausreichende Krankenkost zukommen zu lassen, durfte die Heilstätte in begrenztem Maße Haustiere halten.

55 Dieses Gebäude diente als Liegehalle für die Lungenkranken und wurde unter großen Schwierigkeiten Mitte der fünfziger Iahre erbaut. Wie wir sehen, befand sich die Einrichtung im Kiefernwald und der bot für die heimischen Krähen ideale Nistmöglichkeiten. Da die Anwesenheit derVögel die Patienten durch Lärm und herunterfallenden Kot sehr belästigte, wurden die Krähen durch die Feuerwehr und Jäger intensiv bej agt. Im Volksmund nannte man diesen Ort den Krähenberg.

56 Das medizinische und technische Personal der Tuberkulosestation bei einer kleinen Geburtstagsfeier im Grünen. Die Krähen haben sich verzogen und nun konnte man es wagen, sich im Freien aufzuhalten. Von links nach rechts: mit Gitarre Oberschwester Irmgard Wendorf, Irmgard Wolf, ?, Elfriede Zebur, Frau Falk sen., Hermann Dopp

und Frau GÖrner. Vordere Reihe, von links nach rechts: Agnes Schinkel,

? und Frau Falk jun.

57 Dieses Foto wurde

1 927 vom Dach der alten Molkerei geschossen. Vorne sehen wir den Bahnhofsplatz mit den frisch angepflanzten Linden. Dahinter die Villa mit den dazugehörenden Stallungen des Wassermühlenbetreibers Robert Dethloff und rechts dahinter den Abbindeplatz des Baumeisters Rosenkranz, der in der Keneser Straße Nr. 28 wohnte. Der spätere Besitzer des Rosenkranzschen Hauses war der Zahnarzt Dr. Hoop. Anfang 1 930 entstanden aus dem Abbindeplatz Gärten und auf der Zufahrt errichtete man Autogaragen. Diese wurden nach dem Kriege an den Autoschlossermeister Emil Federmann verpachtet, der hier viele Iahre

sein Gewerbe betrieb.

58 Die Aufnahme aus den fünfziger Iahren des 20. Jahrhunderts zeigt uns den Neubukower Bahnhof, wie er noch für den Dampflokbetrieb ausgelegt war. Im Hintergrund links sehen wir den im Iahre 1883 erbauten Wasserturm. Ende der siebziger Iahre wurde er ohne viel Aufsehen abgerissen. Der Zugbetrieb wurde zu dieser Zeit schon mit Diesellokomotiven abgewickelt. Das Bahnhofsgebäude hatte man in den dreißiger Iahren vergrößert. Als diese Aufnahme gemacht wurde, arrangierte sich die Bahn noch im Fahrkartenverkauf, in der Personenbeförderung, im Gütertransport, im Reise-

gepäcktransport und im Stückgutversand. Heute, im Iahre 2001, sehen die Dinge etwas anders aus.

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