Neuenhaus in alten Ansichten Band 2

Neuenhaus in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. O. Wiarda
Gemeente
:   Neuenhaus
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1634-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuenhaus in alten Ansichten Band 2'

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29. Wir sehen links das Schuhgeschäft des Hendrik Geerligs in der Bahnhofstraße im Jahre 1925. Vor der Tür stehen von links nach rechts: Lehrling H. Temme, Meister Hendrik Geerligs, Geselle J. Hemme, Frieda und Gesine Geerligs, sowie Mina Pohlmann. Im Türrahmen steht Frau B. Geerligs mit Sohn Albert.

Das Bild rechts zeigt das heutige Schuhgeschäft Albert Geerligs, wie es aussah, bald nachdem Hendrik Geerligs es erworben hatte. In diesem Haus hatte zuvor der Eisenbahner Eickmann gewohnt, dessen Frau hier ein Putzgeschäft betrieb. Im Laufe der Jahre hat sich auch hier manches verandert. Die Bäume vor dem Hause sind nicht mehr und die Hecke ist verschwunden. Ein großes Schaufenster an der Seite zum Dackhorstweg ist hinzugekommen.

30. Das hier abgebildete Haus Bahnhofstraße 11 gehörte ursprünglich der Familie Harmsen. Im Jahre 1924 ist es umgebaut worden. Zu dieser Zeit war Besitzer der 1843 in Neuenhaus geborene Kaufmann Bernhard Arnold Geerligs, der durch seine 1877 erfolgte Heirat mit Christine Harmsen, die hier geboren war, Eigentümer dieses Hauses geworden war. Auf diesem Bild steht er vor der Haustür, neben ihm mit dem Fahrrad Trüuns Gerda vom Teich. Nach Bernhard Arnold hat der Architekt Joharm Geerligs in diesem Haus gewohnt. Und noch später hatte der Schuhmachermeister Dietrich Geerligs, der sich auf Damenschuhe spezialisiert hatte, hier sein Geschäft. Heute befindet sich in dem Gebäude eine Annahmestelle für Wäsche.

31. Dieses nette Bild entstand kurz nach 1900. Es ist Besuch gekommen. Auf der schönen Veranda des Hauses Bahnhofstraße 11, die noch lange als Vogelhäuschen diente, wird der Kaffee eingenommen, und es wird ein Familienfoto gemacht. Die abgebildete Personen sind, obere Reihe von links nach rechts: Architekt Johann Geerligs (als Feldwebel im Ersten Weltkrieg getallen), Gerhard Harmsen und Christine Wilhelmine Geerligs (heiratete später Julius Liese aus Veldhausen). Untere Reihe, von links nach rechts: Eberhard Geerligs (jung verstorben), Christine Geerligs, geborene Harmsen, Bernhard Arnold Geerligs und Heinrich Geerligs (später Kaufmann in Norden-Ostfriesland}.

32. Auf diesem Bild sehen wir das Elternhaus Büscher neben der Bäckerei Brookmann. In der Türöffnung steht Frau Büscher, die Mutter des späteren Gastwirts Hermann Büscher und des Lucas Biischer, langjähriger Bürovorsteher am fürstlichen Rentamt. Die Bierkästen und Fässer vor dem Hause zeigen an, daß Hermann Büscher in diesern Haus als Bierverleger begann, bevor er sich an der Lagerstraße das Holzhaus errichtete, in dem er eine Gastwirtschaft betrieb. Später erwarb er das vorher von den Gebrüdern van der Reis und nach diesen vom Tierarzt Winter bewohnte Haus am Alten Markt. Hier betrieb er bis zu seinem Tode am 17. Oktober 1970 eine gutgehende Gastwirtschaft, die danach bis zum Abbruch dieses Hauses verpachtet wurde.

33. Das Bild rechts entstand 1927 nach Fertigstellung des Neubaues Teich 17, jetzt Nordhorner Straße 7. Vor dem Haus sehen wir von links nach rechts: Hermann Egberdt, Arnold Niehaus, Bornemann, Hermann Ramaker, Horstkamp, Lüttel und Geert Ramaker (Kuhhirt). Die beiden nur halb zu sehenden Häuser sind rechts das Haus Wolters, links das Haus van der Kamp. Am Hause Wolters erkennt man den vorgezogenen Giebel und die verzierte Bodenstütze.

Das Bild links zeigt das alte Egberdt-Haus vor dem Neubau. Der Bauunternehmer Gerhard Egberdt, der dieses Haus 1920 erworben hatte, steht hier mit seiner Frau und den beiden ältesten 1922 und 1923 geborenen Söhnen an der Dielentür.

34. Der Schneidermeister Vorrink, im Volksmund Ziekin genannt, war eine stadtbekannte Persönlichkeit. Hier sehen wir ihn mit seiner Tochter Fenna vor seinem Hause sitzen. Dieses stand an der Ecke Mors-Wallstraße dort, wo sich heute das Haus Westenberg befindet. Sein Haus ging später an den Kreis. Die Rente, die Vorrink dafür monatlich erhielt, war sehr gering. Doch hat Vorrink dadurch, daß er über 90 Jahre alt wurde, wenigstens die Rente lange nutzen können, Als er noch beruflich tätig war, konnte man ihn samt seiner Tochter oft auf dem Tilbury des Bauern Kalverlage sehen, der ihn zu Schneiderarbeiten auf seinen Hof in Grasdorf holte. Er war überhaupt viel auf den Bauernhöfen der Umgegend, wo er manchmal mehrere Tage, oft wohl auch eine ganze Woche, blieb.

35. So sah das heutige Fleischergeschäft Slüter in der Hauptstraße nach dem Bau 1905 und vor dem Umbau und der Aufstockung 1929/30 aus. Der Schlachtermeister Hermann Hombrink begründete dieses Geschäft und betrieb es bis zu seinem 1950 erfolgten Tode. Dann übernahm sein Sohn Karl Heinrich das Geschäft, aber nur für kurze Zeit bis Mai 1951, als er an einen Lingener, der aber auch nicht lange blieb, verpachtete. Denn 1952 übernahm bereits Farwick das Geschaft und danach Slüter, der es dann 1967 käuflich erwarb. Auf diesem Bilde sehen wir in der Türöffnung rechts Frau Wilhelmina Hombrink und vor ihr den Sohn Karl Heinrich, Links von ihnen erkennt man die Hausgehilfin Gerda Pohlmann.

36. Das Haus an der Hauptstraße, heute Fahrradreparatur von Veldhuis, hat im Laufe der Zeit verschiedenen Neuenhäuser Familien als Wohnung beziehungsweise Geschäft oder Werkstatt gedient und dabei auch sein Gesicht verändert. Der Lehrer Ensink hatte es im Jahre 1883 von den Erben des weiland DI. Dobbe gekauft. Später hatte Henrik Geerligs hier sein Schuhgeschäft mit dem Schaufenster auf der rechten Seite. Nach Geerligs kam Wirmaker in dieses Haus, wie das Schild und die vor dem Haus stehende Tochter Anneliese des Ehepaars Winnacker erkennen lassen. Winnacker hatte sein Schaufenster auf der linken Seite des Hauses. Zu gleicher Zeit mit Winnacker hatte der noch vielen Neuenhäusern in lebhafter Erinnerung stehende Schneidermeister Billerkamp hier seine Werkstatt, und zwar in dem Raum rechts.

37. Das Haus, vor dem wir die fröhliche Runde sehen, war früher von Feldkamp bewohnt. Der Kohlenhändler Kempelmann hat es zunächst gepachtet und danach gekauft. Später ist er dann auf die andere Seite der Straße hinübergewechselt. Die muntere Runde besteht aus den Kempelmanns von Neuenhaus und den Kempelmann-Brüdern mit ihren Familien, die mit ihrem Fahrrad 145 Kilometer von Gladbeek nach hier zurückgelegt hatten. Nun sind sie froh, sich nach solch anstrengender Tour niederlassen zu können. Und daß dies draußen auf der Straße geschehen konnte, macht deutlich, wie ruhig es damals noch auf der Hauptstraße unseres Städtchens zuging.

38. Oben sehen wir den Bäckerwagen von Röttger, mit dem Friedrich Voet die Backwaren zu den Kunden brachte. Das Bild entstand vor dem Tibbeschen Haus in Neuenhaus-Hilten,

Unten sehen wir ein Bild aus der Zeit, als Kempelmann noch mit 1 PS die Kohlen ausfuhr. Die Motorisierung erfolgte später. Rechts sehen wir das Haus, das früher von Pastor Lucassen bewohnt wurde. Als dieser in seinem Ruhestande nach Osnabrück verzog, erwarb 1910 Wilhelm Liese dieses Haus und baute es völlig um. In der Mitte des Bildes sieht man, wenn auch undeutlich, die Kohlenscheune von Kempelmann. Dagegen ist das Haus der Witwe Schröder, Mutter von Frau Kempelmann, links von der Scheune, nicht zu erkennen.

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