Neuenkirchen in alten Ansichten Band 3

Neuenkirchen in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Heinrich Fischer
Gemeente
:   Neuenkirchen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6748-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuenkirchen in alten Ansichten Band 3'

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9. Die Kolonialwarenhandlung wurde im Jahre 1891 von Frau Anna Pilgrim gegründet. Am 3. Mai 1925 eröffnete der Sohn August eine Bäckerei. Da das Gebäude mittlerweile zu klein wurde, entschloss man sich 1934 für einen mehrstöckigen Neubau. 1962 ist die Verkaufsfläche zu einem SB-Laden umgestaltet worden. Anlässlich der 7 5-Jahrfeier ist der Verkaufsraum wiederum modernisiert worden zu einem Diskont-Geschäft. Im Jahre 2002 musste das Geschäft aufgegeben werden, weil keine Nachfolger zurVerfügung standen. Das Foto wurde vor 1934 aufgenommen und zeigt uns den Altbau.

10. Unser Foto zeigt die Villa Kruse an der Industriestraße 32. Die Aufnahme wurde im Winter gemacht. Der Kern des Gebäudes stammt wohl aus dem Jahre 1902. Alphans Kruse ließ 1910 das Gebäude umgestalten und vergrößern. Eine weitere Umgestaltung des Gebäudes erfolgte im Jahre 1936. Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges sind dann noch verschiedene Verbesserungen an der Villa vorgenommen worden. Inzwischen sind die Außenanlagen neu gestaltet worden.

11. Das Foto zeigt uns ein seltenes Bild. Vorn in der Mitte ist die ehemalige Villa Wilking zu sehen, wie sie ursprünglich gebaut wurde. Das Gebäude wurde später umgebaut und vergrößert. Es gehörte zum Betriebsvermögen der Firma H. Kruse Wwe. Das Haus wurde inzwischen abgebrochen. Heute befindet sich auf diesem Grundstück ein Lebensmittelmarkt. Links im Hintergrund ist die Villa Kruse zu erkennen.

12. Im Jahre 1832 betrieb Bernhard Heinrich Kruse aufTexel/N dl. eine Manufaktur- und Leinenhandlung. Er kehrte dann nach einigen Jahren wieder nach Neuenkirchen zurück. Sein Sohn Heinrich hielt sich ebenfalls ab dem 25. Ianuar 1866 für einigejahre in Holland auf 1872 eröffnete er hier unter dem Namen H. Kruse Wwe eine Leinen-Handweberei. Bis zumjahre 1900 war man immer wieder bestrebt den Betrieb zu vergrößern und mechanische Webstühle und Maschinen für die Schlichterei, Ausrüstung usw. aufzustellen. Rückschläge gab es immer wieder, vor allem zwischen 1900 und 1903. Ab 1903 bis 1914 kam die Konjunktur wieder in Schwung. Dann folgten die bitteren Jahre der beiden Weltkriege mit ihren Folgen. Anschließend erholte sich die Textilindustrie wieder. Hergestellt wurden hauptsächlich Tisch-, Bett- und Haushaltswäsche. In den Jahren um 1960-1965 wurde ein neuer Höhepunkt erreicht und man beschäftigte etwa 230 Personen. Als dann die sogenannten Billiglohnländer immer stärker auf dem Weltmarkt wurden, versuchte man durch Aufnahme von Dekorationsrohgeweben einen Ausgleich zu schaffen. Im Jahre 1978 hat dann die Firma]. Hecking den Betrieb übernommen. Das Foto zeigt das Bürogebäude und ein Teilstück des Betriebes. Das Grundstück wurde später verkauft und die Gebäude wurden 2001 abgerissen.

13. Am 26. Februar 1952 feierte Heinrich Segbers nach langjährigerTätigkeit seinen Abschied vom Postdienst. Das war der Anlass zu einem Gruppenfoto mit allen Bediensteten des Postamtes Neuenkirchen. Da nicht alle Abgebildeten bekannt sind, konnten nicht alle Namen ermittelt werden. Wir erkennen aber Heinrich Segbers in der untersten Reihe als Zweiten von rechts. Leiterin des Postamtes war damals Frau Maria Liebig (zweitunterste Reihe des Fotos).

14. DiesesTeilstück der Hauptstraße wurde ausAnlass des hundertjährigen Bestehens der Firma]. Hecking im Jahre 1958 umbenannt in Alphons-Hecking-Platz. Die Postkarte stammt aus dem Ersten Weltkrieg. Auf der rechten Seite steht das Haus Wilking (vorher Gibmeyer). Dahinter erkennt man soeben noch das Gebäude der Familie Veltman. Links hinter den Bäumen befindet sich das Fabrikgelände der Firma]. Hecking. Der AlphonsHecking-Platz wurde im 19. Jahrhundert noch als "Thie" bezeichnet. Früher hatten die jüdischen Familien keine Hausnamen. Im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts mussten die jüdischen Einwohner Familienamen annehmen. Eine jüdische Familie die auf demThie wohnte, nahm als Familiename den Namen "Zum Thie" an.

)Yeuenkirchen

J( afhol. J(irche

15. Als am 15. Oktober 1905 die Bahnstrecke Rheine-Gronau eröffnet wurde, hat auch der Neuenkirchener Bahnhof die Arbeit aufgenommen. Eine befestigte Straße vom Ortskern zum Bahnhof war noch nicht vorhanden. Die Postkarte zeigt uns, dass damals kaum Häuser am Weg zum Bahnhof vorhanden waren. Man hatte einen guten Blick zur pfarrkirche. Mit der Bahn hatte man endlichAnschluss in Rheine zu den verschiedensten Richtungen. Das wirkte sich sehr positiv für die Gemeinde aus. Durch den Fortschritt der Technik wurde die Zugverbindung nach über achtzig Jahren immer weniger benutzt. Die Bundesbahn beschloss deshalb die gesamte Strecke stillzulegen und abzubauen. Am 30. Dezember 1988 fuhr der letzte Güterzug nach Rheine.

16. An der Ecke Bahnhofstraße/Hauptstraße steht die sogenannte Josephskapelle. Das Gebäude wurde im Jahre 1912 aufVeranlassung der Familie Leopold Kerstiens errichtet. Der damalige Arbeiterverein hat dann später teilweise die Betreuung der Kapelle übernommen. Damals gab es jährlich zwei größere Prozessionen. Allerdings wurde der Wegeverlauf im Laufe der Jahre mehrmals geändert. Da eine Prozession jahrelang hier vorbei kam, ist dann dort der Sakramentssegen erteilt worden, 1999 ließ die Familie W Kerstiens die Kapelle renovieren. Mittlerweile ist das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt worden. Ein Grund war wohl, dass es in der Umgebung keine kleine Kapelle gibt, die achteckig ist. Vor einigenjahren haben sich Nachbarn bereit erklärt, die Kapelle zu pflegen.

17. Eine alte Postkarte mit dem früheren Wappen der Gemeinde N euenkirchen, das bis 1939 gültig war. Es stellte drei goldene Gerstenähren aufblauem Grund dar. Der wohl älteste Hinweis auf das Wappen stammt aus dem Jahre 1798 von der Königskette des Bürgerschützenvereins. Auf der linken Seite der Karte sehen wir ein Teilstück der Wettringer Straße mit dem Blick auf die Villa Hecking. Auf der rechten Seite sind das Bahnhofshotel Diercksen und der Bahnhof an der Strecke Rheine-Gronau abgebildet. Die Strecke wurde 1905 eröffnet.

18. Von 1882 bis 1936 musste die Gemeindeverwaltung sechsmal umziehen. Bis 19 0 8 war die Verwaltung immer in gemieteten Räumen untergebracht. 19 08 kaufte die Gemeinde das Doppelhaus Wiegbold Nr. 146 (heute Friedenstraße Nr. 16/18) von Julius FeItkamp, sodass die Verwaltung endlich in eigene Räume umziehen konnte. Mit der Zeit wurden diese Räume zu klein. Der Gemeinderat beschloss deshalb an der Hauptstraße ein Rathaus mit Dienstwohnung errichten zu lassen. Am 5. November 1936 war das Gebäude fertig gestellt und konnte der Gemeindeverwaltung übergeben werden.

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