Neuenkirchen in alten Ansichten Band 3

Neuenkirchen in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Heinrich Fischer
Gemeente
:   Neuenkirchen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6748-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuenkirchen in alten Ansichten Band 3'

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39. Nachdem die Weihe des neuen Gotteshauses am 27.9.1899 durch BischofDingelstad erfolgt war, beschloss der Kirchenvorstand die alte Kirche und das alte Pastoratsgebäude zumAbbruch zu verkaufen. Als weitere Maßnahme wurde beschlossen, da keine unterirdische Kanalisation vorhanden war, das von den Kirchendächern herabfließende Regenwasser unterirdisch abzuleiten. Außerdem wurden gepflasterte Gehwege gebaut, damit die Kirchenbesucher keine nassen Füße bekamen. Überdies legte man Wert darauf, dass die Innenausstattung möglich bald vorgenommen wurde. Das Luftbild zeigt das Gesamtbild der Kirche.

40. Am 3 O. Juli 192 8 brach im Dachstuhl über dem Hochaltar ein Feuer aus. Die Neuenkirchener Feuerwehr war schnell zur Stelle. Allein aber konnte sie das Feuer nicht löschen und eine Ausdehnung nicht verhindern. Deshalb wurden die Wehren von Wettringen und Rheine zur Hilfe gerufen. Mit vereinten Kräften gelang es, das Feuer auf Apsis und Chor zu beschränken. Die Dächer brannten vollständig ab und die großen Wassermassen richteten an den Gewölben über dem Hauptaltar erheblichen Schaden an. Die Brandursache konnte nicht geklärt werden. Man vermutete allerdings, dass das Feuer durch die Stichflamme einer Lötlampe entstanden war. Der Schaden wurde auf 50000 Mark geschätzt.

41. Das Foto zeigt uns rechts den Predigtstuhl und in der Mitte die alte Orgelbühne wie sie bis 1956 bestand. Da die alte Orgel ihren Dienst aufgegeben hatte, beschloss der Kirchenvorstand eine neue größere Orgel anzuschaffen. Hierfür und für den Kirchenchor musste auf der Orgelbühne mehr Platz gemacht werden. Die hölzerne Empore musste erneuert und um 4 m gesenkt werden. Dadurch hoffte man den Klang der Orgel zu verbessern und den Blick über dem Hauptportal auf das große Rundfenster freizulegen. Im Ianuar 1957 wurde die alte Orgel abgebaut und die hölzerne Orgelbühne abgerissen. Die Orgelbühne wurde durch eine neue aus Beton ersetzt. Am 22. Dezember 1957 wurden endlich die neue Orgel eingeweiht.

42. DieTaufkapelle mit der Skulptur Johannes der Täufers wurde 1934 von pfarrer Hölker eingerichtet. Die Skulptur stammt noch aus der alten Kirche, die um 1900 abgebrochen wurde. Bei der Renovierung des Innenraums der Kirche (1972-1974) wurde die Taufkapelle aufgegeben. Statt dessen ist der Taufbrunnen aus der alten Kirche wieder aufgestellt worden. Der Taufbrunnen befindet sich hinten in der Kirche im Mittelgang.

43. Während des Zweiten Weltkrieges mussten auch die Glocken unserer pfarrkirche abgeliefert werden. Nach Beendigung des Krieges bemühte man sich um die Auffindung der alten Glocken. Da sie nirgendwo aufzufinden waren, gelang es der Kirchengemeinde im Hamburger Glockenlager etwa 6 000 kg Glockenbruch zu kaufen. Das Material ging sofort zur Glockengießerei Petit und Gebrüder Edelbrock nach Gescher. Die neuen Glocken konnten bereits kurz vor Ostern 196 0 abgeholt werden. Das Foto zeigt die Ankunft der neuen Glocken auf dem Kirchplatz.

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44. Das ehemalige Pastoratsgebäude ist im Jahre 1900 erbaut und eingerichtet worden. Es war im Baustil der neuromanischen Kirche in etwa angepasst. Anfang der siebziger Jahre war das Gebäude in einem sehr schlechten Zustand (feuchte Wände, keine Isolierung usw.). Der Kirchenvorstand ließ sich die Renovierungskosten vorlegen und kam wegen der hohen Kosten zu der Entscheidung, das Gebäude abreißen zu lassen und an der Friedenstraße ein neues Gebäude zu errichten. Das alte Gebäude ist dann im Jahre 1975 abgerissen worden.

45. Als im Jahre 1955 die Friedenstraße ausgebaut wurde, musste auch das Ehrenmal der Gemeinde weichen. Kirchengemeinde und die politische Gemeinde beschlossen deshalb im Einvernehmen mit allen Vereinen eine Gedächtniskapelle zu bauen. Die Kapelle ist auf dem Kirchengrundstück in der Nähe der Kirche unter Einbeziehung von Teilen des Ehrenmals errichtet worden. In der Kapelle sind die Namen der Toten beider Weltkriege aufgeführt. Die Einweihung der Kapelle ist am 10. Mai 1956 erfolgt.

46. Im Jahre 1884 war das alte Schulgebäude an der Schulstraße (heutige Friedenstraße) , das im Jahre 1820 erbaut worden ist, in einem so schlechten Zustand, dass es nicht mehr benutzt werden konnte. Der Gemeinderat beschloss deshalb das Gebäude umzubauen und zu vergrößern. Der Maurermeister Julius FeItkamp erhielt den Auftrag. Die Arbeiten waren bis zum I.Apri11885 ausgeführt, sodass man jetzt über drei Schulräume und zwei Lehrerinnenwohnungen verfügte. In dieser Schule wurden alle Mädchenklassen untergebracht. Die Schule hatte damals den Namen "Mädchenschule". Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden alle Schulräume beschlagnahmt. Die Räume wurden für Fremdarbeiter und Lazarette benötigt. Der Unterricht musste nun in Lokalen oder Sälen durchgeführt werden.

47. Im Jahre 1851 kam es unter pfarrer Anton Mense zur Gründung eines Lesevereins (Borromäusverein). Zweck des Vereins war den Einfluss der schlechten Literatur einzudämmen und durch gute Bücher und Schriften entsprechend entgegenzuwirken. Der Verein hat sich im Laufe der Zeit gut entwickelt. 1948 waren über 940 Leser Mitglied des Borromäusvereins. Damals wurden die Bücher mit schwarzen Umschlägen versehen, das wurde allerdings dann bald geändert, denn man ging dazu über die Bücher mit durchsichtigen PVC-Umschlägen auszustatten. Das Bild zeigt uns die Thekenbücherei, wie sie damals geführt wurde.

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48. Diese Postkarte zeigt uns links den Blick auf die pfarrkirche von der Josefssstraße aus gesehen. Rechts oben erkennt man die Knabenschule an der Friedenstraße (früher Schulstraße) . Die Knabenschule ist vor Jahren zum Feuerwehrhaus umgebaut worden. Das untere Bild zeigt uns einenAbschnitt der Hauptstraße. Links ist das alte Gebäude der Familie Hofschulte-Rabbers zu erkennen.Auf der rechten Seite steht noch das alte Haus Elfers und dahinter das Gebäude Rawert. Im Hintergrund erkennt man das Gebäude der Gastwirtschaft Lorenbeck. Die Bilder müssen vor 1939 entstanden sein.

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