Neuenkirchen in alten Ansichten Band 3

Neuenkirchen in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Heinrich Fischer
Gemeente
:   Neuenkirchen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6748-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuenkirchen in alten Ansichten Band 3'

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49. Die Postkarte zeigt uns einen Blick in die sogenannte Schulstraße. Vorn links befindet sich das Haus Kötte. Es folgt das Haus der früheren Gemeindeverwaltung, dann das Haus Tebbe und das alte ]ugendheim (früher:

Zurbrüggen) .Auf der rechten Seite befindet sich die Gast- und Schenkwirtschaft Heller (heute: Zum Spritzenhaus). Weiter kann man die Giebel der Häuser Heitkötter, der alten Mädchenschule und das Haus Heuermann erkennen. Im Hintergrund sind die beiden Türme der St.vAnna-Pfarrkirche zu sehen.

50. In den dreißiger Jahren befasste sich Franz FeItkamp hauptsächlich mit Fahrrädern, Motorrädern und mit den anfallenden Reparaturen. Auf unserem Foto interessieren sich die anwesenden Leute daran wie ein beschädigtes Vorderrad eines Motorrades nach einem Sturz aussieht. Nach 1945 ist der Verkaufsraum vergrößert worden und es wurden Nähmaschinen, Radios, Elektrogeräte, Küchengeräte, Kinderwagen, Herde und Eisenwaren, Porzellan und Spielwaren usw. zum Verkauf aufgenommen.

51. Während des Zweiten Weltkrieges hatten die Schulkollegien der Mädchen- und der Knabenschule mit einigen Schulkindern eine größere Anzahl Päckchen gepackt, die an die Neuenkirchener Soldaten verschickt wurden. Das Foto zeigt uns fast alle Lehrerinnen und Lehrer der beiden Schulen. Für alle Neuenkirchener, die früher diese Schulen besucht haben ist das Foto sicher sehr interessant.

52. Eine der wichtigsten Entscheidungen im menschlichen Leben ist der Weg zum Traualtar. Der Hochzeitstag wurde schon immer gebührend gefeiert. Früher gab es meistens nur das offizielle Bild von Braut und Bräutigam mit oder ohne Trauzeugen oder ein Foto mit allen Hochzeitsgästen. Unser Bild zeigt das frisch vermählte Ehepaar Friseurmeister Fritz Brunster mit Ehefrau und der gesamten Hochzeitsgesellschaft aus dem Jahre 1927.

53. Gefeiert wurde in unserer Gegend fast immer zwei Tage. Am zweiten Hochzeitstag trafen sich die Verwandten, die Nachbarn und die engeren Freunde. Allgemeiner Brauch war dann, dass das junge Brautpaar und die Trauzeugen die Gäste bedienen mussten. Gegen Abend wurde dann oft von allen Teilnehmern der Hochzeitskranz abgenommen und ein Teilstück zu dem Nachbarn gebracht, der als nächster Hochzeitsaspirant in Frage kam. Das Foto zeigt einen Teil der Teilnehmer mit der Dorfkapelle.

54. Im Jahre 1868 schenkte Franz Wolters, Missionspfarrer in Hamburg (später pfarrer an der Überwasserkirche in Münster), der Kirchengemeinde sein Elternhaus und einen großen Garten. Diese Schenkung war mit der Auflage verbunden, dort ein Krankenhaus zu errichten. Das von pfarrer Mense gegründete Kuratorium beschloss dann das Wohnhaus umzubauen und durch ein zweites Stockwerk zu vergrößern. Weitere Anbauten erfolgten in den Jahren 1907/08 und 1958. Dadurch wurde die Bettenzahl auf 95 erhöht. Auf Grund der veränderten Zeitumstände musste das Krankenhaus am 3 1. Dezember 1988 geschlossen werden. Nach verschiedenen Vermietungen wurde der Gebäudekomplex im Jahre 1997 abgebrochen, wobei der ursprüngliche Baukern und der Kapellenraum erhalten blieben. Unsere Postkarte zeigt den neuen Trakt, der im Jahre 1958 erbaut wurde.

55. Die Krankenhauskapelle wurde im Jahre 1902 erbaut. Der Entwurf stammt vom Architekten Heinrich Beumer aus Münster. Die Ausmalung des Innenraums der Krankenhauskapelle erfolgte durch den Kirchenmaler Josef Renard aus Kevelaer. Renard war auch an der Ausmalung der pfarrkirche beteiligt und lieferte den Entwurf für die Gestaltung des Baldachin-Altares. Außerdem hat er die St.vAnronius-Pfarrkirche in Rheine ausgemalt.

56. Am Kaisersweg Nr. 1 (früher Sutrum-Harum 8) steht noch heute das Haus der Kaufleute Schiermann, die im 19. Iahrhundert einen Großhandel mit Holland betrieben. Um den Handel noch mehr zu intensivieren, sind zwischen 1857 und 1877 vier Angehörige der Familie nach Alkmaar IHolland ausgewandert. Das Foto zeigt uns das Gebäude mit der umgearbeiteten "Niendüör" (Tennentür) . Vor dem Hauseingang ist die Familie Schiermann zu sehen. Das Gebäude wurde vor einigen Jahren renoviert.

57. An der Mesumer Straße stand bis vor einigen Jahren das Heuerhaus Röwert. Es handelte sich um ein älteres Haus im Fachwerkstil. In der Frühsommersonne wirkte dieses Gebäude mit den Bäumen rings um das Haus sehr romantisch. An beiden Seiten waren Hühner- und Schweineställe angebaut. Das Haus war meistens von zwei Familien bewohnt. Das Gebäude war nach Auszug der letzten Mieter in einem sehr schlechten Zustand, sodass sich eine Renovierung nicht lohnte. Es wurde deshalb abgerissen.

58. Früher gab es in unserer Gegend überall Weiden und Wiesen. Die Weiden waren meistens eingezäunt und durch ein "Heek" zugänglich. Sie prägten das Bild unserer näheren Heimat. In den letzten Jahren sind viele Weiden und Wiesen umgebrochen worden. Man benötigte die Flächen für den vermehrten Anbau von Getreide (Mais USw.). Dadurch hat sich das Landschaftsbild inzwischen sehr verändert. Man sieht heute kaum noch ein Heck.

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