Neugersdorf in alten Ansichten

Neugersdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Egbert Wünsche
Gemeente
:   Neugersdorf
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5298-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neugersdorf in alten Ansichten'

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16. Das 'Hirtenhäusel' stand an der Georgswalder Straße unmittelbar an der böhmischen Grenze. Es war seinerzeit eines der ältesten Umgebindehäuser der Stadt und mit seinem Schob end ach eines der bereits selten werdenden strohgedeckten Häuser.

Das Gärtchen am Haus und der Baum an der Giebelseite gehören zum Ober1ausitzer Umgebindehaus und bilden ein Ensemble von Lebensweise und Volksarchitektur. Vor der Haustür steht der Sägebock , der bezeugt, daß sich der Häusler rechtzeitig um sein Feuerholz für den Winter kümmert.

17. Dieses Foto aus den ersten Jahren unseres Jahrhunderts zeigt die Neugersdorfer Spreequelle. Damals befand sie sich dort, wo heute die Humboldtstraße die Spreequellstraße kreuzt.

Die Einfassung der Quelle, gegossen von der Firma Thiele und Lindner, ist mit der Jahreszahl1888 versehen. Um die Quelle wurden zwei Eichen und zwei Linden gepflanzt, von denen heute leider nur noch ein Baum erhalten ist.

Im Hintergrund des Bildes ist das Haus des Schmiedemeisters Kemna zu erkennen. Im Jahre 1926 wurde die Spreequelle an den Eingang des Volksbades verlegt.

18. Auf Initiative des Naturheilvereins Neu-Gersdorfs wurde 1898 mit dem Bau eines Badebeckens begonnen, nebst einem 250 m2 großen Luftbad, welches sich einer immer größeren Beliebtheit erfreute. Da seit 1919 der Badebetrieb beträchtlich zugenommen hatte, wurde auf Beschluß der Stadtverordnetenversammlung 1926 die gesamte Anlage vergrößert und auf dem Gelände des Bades eine Gaststätte, der 'Volksbad-Pavillon' errichtet.

Die rechts im Bild zu erkennende Lerchenberg-Siedlung entstand in den Jahren 1935 bis 1938.

19. Die Jahnturnhalle des Turnvereins Neugersdorf e. V. entstand nach einem Entwurf von Baumeister Fritz Pohlisch. Das Mittelgebäude enthält den Turnsaal mit einer Fläche von 20 x 32 m. Die Grundsteinlegung zur Turnhalle erfolgte am 10. Juni 1924.

Mit der Bauausführung waren die Neugersdorfer Baugeschäfte Pohlisch sowie Weber & Mihan betraut. Außerdem arbeiteten die Turner und Turnerinnen des Vereins während der zweijährigen Bauzeit nach Feierabend auf der Baustelle.

Die finanziellen Mittel für den Bau brachte der Turnverein durch die Organisation und Durchführung zahlreicher öffentlicher Veranstaltungen auf, wie Turnen, Theateraufführungen und Saalfeste.

20. Viele Zuschauer aus Nah und Fern waren an den Festtagen der Turnhallenweihe im Mai 1926 auf dem Sportplatz an der Jahnturnhalle versammelt, um den Vereinswetturnen und den vielseitigen Wettkämpfen der Turnabteilungen beizuwohnen. Wegen anhaltender Regenschauer mußten einige der Turnveranstaltungen in der Halle fortgeführt werden, was aber der Begeisterung keinen Abbruch tat.

'Angesichts des außerordentlich reichhaltigen Programms war es nicht verwunderlich, daß Mitternacht schon vorüber war, als es zum Schlusse ging und Vorsitzender Theodor Neumann nochmals allen Beteiligten dankte, worauf der schneidige Schlußmarsch stieg,' schrieb die 'Oberlausitzer Dorfzeitung' am 31. Mai 1926 über den Abschluß des Festprogramms.

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