Neugersdorf in alten Ansichten

Neugersdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Egbert Wünsche
Gemeente
:   Neugersdorf
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5298-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neugersdorf in alten Ansichten'

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31. Silberhochzeitsbild des letzten Fürstlich Liechtensteinsehen Revierförsters Ferdinand Ballasko vom 8. Januar 1902.

Der Fürst von Liechtenstein als Grundherr verkaufte im Februar 1923 den Neugersdorfer Wald. Der Weg, den der Revierförster Ferdinand Ballasko täglich in sein Revier ging, heißt noch heute der Ferdinandsteg.

32. Ein Postbote bringt Pakete und Briefe zur Beförderung zum Bahnhof. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1905.

Die Wohnhäuser stehen an der Viktoriastraße, der späteren Kollwitzstraße, und auf dem Kornfeld finden wir heute die Gärtnerei Klenert.

33. Die Hetze-Mühle ist eine der wenigen Windmühlen mit fünf Flügeln. Sie war von 1775 bis 1929 in Betrieb. Sie ist die größte noch erhaltene Bockwindmühle unserer Heimat, auch die Inneneinrichtung ist zum großen Teil noch erhalten. Im Zweiten Weltkrieg wurden vier der fünf Flügel durch Bombenwurf stark beschädigt; heute sind gar keine Flügel mehr vorhanden.

Ihren Namen verdankt die Mühle ihrem Standort Hetzwalde, einem Ortsteil von Leutersdorf, der unmittelbar an Neugersdorf grenzt.

34. Die Wachtschenke war einst Symbol des Jacobimarktes, der landläufig unter dem Namen 'Gierschdurfer Schiss'n' bekannt ist.

Bereits 1680 stand an dieser Stelle das kleine 'Lindenschenkel' . Im Siebenjährigen Krieg diente es dem nach Böhmen marschierenden Militär als Wachlokal, und somit hieß es fortan Wachtschenke. Nach viele An- und Umbauten wurde die Wachtschenke 1837 abgetragen und in mehreren Etappen neu erbaut. Das Neugersdorfer Schießen war der Höhepunkt des Jahres und die Wachtschenke bildete das Zentrum des Markttreibens. Sie beherbergte Schausteller, Firanten und auch deren Pferde und Gerätschaften.

Die Neugersdorfer Sänger und Theaterspieier sowie andere Vereine fanden in der Wachtschenke ihr Domizil.

Vor der Wachtschenke ist der Grenzübergang ins böhmische Rumburgzu erkennen. Im Jahre 1978 wurde der gesamte Gebäudekomplex der Wachtschenke abgerissen.

Wachtsch'!nk'!, l'hugersdorf i. Sa.

35. Die 'Privilegierte Schützengesellschaft' von Neugersdorf im Mai 1928 zu den Feierlichkeiten des 200jährigen Bestehens der Schützengesellschaft.

Die Schützengesellschaft hatte dem Militär entsprechende Dienstgrade. Nach einigen Veränderungen in der Uniformierung der Schützen setzten sich die Uniformen der Abteilung Jäger mit dunkelblauen Waffenröcken und der sogenannten Pickelhaube durch.

1908 entstand eine Abteilung Joppenschützen, benannt den grünen Joppen, die diese Abteilung trug. Beide Abteilungen sind auf dem Bild deutlich zu unterscheiden.

Im Hintergrund sind die massiven Gebäude der Wachtschenke und rechts davon das Zollamt zu erkennen.

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