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Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 1

Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Willi Fay
Gemeente
:   Neuhausen auf den Fildern
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2696-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 1'

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EINLEITUNG

Das Fotozeitalter, das für Neuhausen um die Jahrhundertwende begann, ermöglichte es, Bilder aus einer Zeit festzuhalten, über der schon die Schatten des Vergessens liegen. Bevor die letzten noch vorhandenen Bilddokumente über den Ort verlorengehen, wurden diese für eine Zusammenstellung von frühen Ansichten zum Teil aus verstaubten Winkeln und Schubladen 'hervorgekramt' und gesammelt, um etwas von der Atmosphäre des alten Neuhausen zu vermitteln.

Wen würde es nicht interessieren, wie unsere Vorfahren vor einem guten Menschenalter gelebt und gearbeitet haben, und wie unsere Heimat in der Zeit von 1880 bis 1930 ausgesehen und sich entwiekelt hat. So soll dieses Buch die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellen sowie Alte und Junge, Alteingesessene und Neuzugezogene unterhalten.

Eine Anzahl von Neuhausener Bürgern stellten dazu ihre Fotos und Karten zur Verfügung, aus denen schließlich 76 Bilder für dieses Bändchen ausgewählt wurden. Der Begleittext zu den Bildern wurde nach eigenen Ermittlungen sowie nach Angaben und Erzählungen unserer älteren Mitbürger geschrieben. Insbesondere fand auch das 'Heimatbuch' von Eugen Effinger Verwendung.

All jenen, die die Herausgabe des Bändchens 'Neuhausen in alten Ansichten' unterstützt haben, den Leihgebern der Bilder und denen, die durch Informationen und Hinweise weitergeholfen haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

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1. Unsere Betrachtung von alt Neuhausen wollen wir mit dieser Gesamtansicht beginnen. In einer Senke, entlang dreier Ortsbäche, liegt die noch in sich geschlossene Ortschaft, umgeben von Nutz- und Obstgärten, sowie von Hopfengärten im Südosten. Im Mittelpunkt die alles überragende Kirche St. Peter und Paul und das obere und untere Schloß der ehemaligen Ortsherren von Neuhausen, Seine Geschichte, aber auch die kulturelle Entwicklung, gerade um die Jahrhundertwende, verschafften dem Ort einen Bekanntheitsgrad auf der Pilder und weit darüber hinaus.

Lithographie, von Eb. Emrninger, um 1880.

Gruss aus Neuhausen a. Filder.

2. Als das Fotografieren noch sehr selten war, entstand dieses Bild vom 'Stäudach' aus, wo unsere Vorfahren Obstanbau betrieben. Von dieser Höhe herab reicht der Bliek über das Dorf hinweg zur Filderebene in Richtung Nerd-West. Neben Getreide wurde hier auch das über unsere Grenzen hinaus bekannte Spitzkraut angebaut, das in jüngster Zeit immer mehr durch Rundkraut ersetzt wird. Die Autobahn, die heute dieses Gebiet durchquert, sowie der Flughafen Stuttgart-Echterdingen und Industrieansiedlungen haben die Landschaft stark verändert.

Karte: Verlag A. Rank, 1898.

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BierKeller zur PiJderb.Obe

3. Diese Karte vermittelt den Bliek auf den südlichen Teil von Neuhausen mit den Markungen 'Brühl' und 'Kalkofen', die inzwischen langst bebaut sind, Der niedere Kirchturm beweist, daß diese Karte vor 1910 entstanden sein muß, denn erst 1912 wurden die Arbeiten an dem auf 48 Meter erhöhten Turm beendet. Rechts im Bild der Kamin der Dampfziegelei Gugel. Nicht unerwähnt sollten wir die drei, im unteren Teil der Karte gezeigten Wirtschaften lassen. Vor allem die Brauerei zum Larnm, die bis in das 16. Jahrhundert zurückgeht. Das Bierbrauen wurde allerdings 1914 eingestellt. Die Gaststätte selber wird bis zum heutigen Tag weitergeführt, Dagegen sind der Bierkeller sowie die Bahnhofsgaststätte inzwischen nicht mehr in Betrieb.

Karte: Verlag R. Kästlen, Blaubeuren,1906.

Neuhausen a. d, F.

4. Wieder eine andere Ansicht von Neuhausen zeigt dieses Foto, aufgenommen in der 'oberen Kirchgasse' (Kirchstraße). Eindrucksvoll wird uns vermittelt, wie sich die Straßenverhältnisse inzwischen geändert haben. Die Kirchstraße war einst eine schmale, eingeschotterte Straße, wo ab und zu ein Pferdefuhrwerk zu sehen war oder die Händlerinnen mit ihren Leiterwagen, wenn sie vom Einkauf ihrer Ware (Hühner, Eier und Butter) aus der Kirchheirner und Nürtinger Gegend heirnkehrten, um sie dann samstags wieder auf dem Markt in Stuttgart oder Esslingen abzusetzen. Selbst irn Winter waren die wenigen Verkehrsteilnehmer kein Hindernis, wenn die Dorfjugend diese Straße als Schlittenbahn benutzte. Heute hat die Kirchstraße einen starken Durchgangsverkehr zu bewältigen. Das untere Bild zeigt den Kegelplatz.

Karte 1906.

Gruss aus Neuhausen a. Fifder.

Partie . Bacn.

5. Wer um 1900 aus Richtung Esslingen nach Neuhausen karn, den erwartete diese idyllische Derfpartie in der damaligen 'Weilgasse", wo sich heute die Straßenbahnhaltestelle befindet. Der abgebildete Holzbrunnen wurde später durch einen schmiedeeisernen ersetzt. Zu sehen ist auch eine alte Petroleumstraßenlampe, die jeden Abend vorn Nachtwächter angezündet und morgens gelöscht werden mußte. Zu dieser Zeit gab es ja noch keine Verkehrsprobleme. Weder Autos noch die Straßenbahn behinderten die viele Gänse in ihrem Dasein am Bach. Doch mancher Passant nahm einen Umweg in Kauf, urn nicht mit einern der Gänseriche in Konflikt zu kommen.

Aufnahme um 1900.

Gruss aus Neuhausen a Filder.

Parli~ im Dorf.

6. Der Kegelplatz, spater zum Schloßplatz gehörend, mit seinen Wirtschaften 'Waldhorn', 'Linde' und 'Brücke' war ein beliebter Treffpunkt der Dorfbewohner. Sei es auf dem Weg zur Kirche, zur Schule, oder um einen Schoppen zu trinken in einem der genarmten Gasthäuser. Es war ein Beobachtungspunkt, und man konnte alles miter1eben bis ins 'Dorf', so nannte man die Partie bei der Gänsbettbrücke. Selbst wenn mal einer beschwipst in diese Richtung ging, war das nicht schlimm, denn damals konnte man kein Verkehrshindernis sein, es sei denn, ein herumlaufendes Federvieh fühlte sich aufgescheucht. Genauso unbeschwert stellt sich die Jugend auf unserem Bild dem Fotografen.

Karte: Verlag A. Rank, um 1900.

Gruss aus Neuhausen a Filder.

Partie im Dorf.

7. Bis etwa um das 15. Jahrhundert war der Dorfmittelpunkt beim Schmittebrunnen. Er war der Schnittpunkt der ältesten Dorfgassen, nämlich der Weilgasse (Esslingerstraße), der Obergasse (Bahnhofstraße) und der heutigen Marktstraße, die man zu dieser Zeit 'die gemeine Gasse' nannte. Der Name Schmittebrunnen kommt daher, daß in seiner unmittelbaren Nähe die alte Dorfschrniede war. Im Sprachgebrauch sagte man 'Schmitte'. Von den fünf Gebäuden auf der Karte sind vier Wirtschaften, von links nach rechts Rössle, Hahnen, Adler und der Löwen, vor dem eine Futterkrippe für die Pferde der Postkutsche aufgestellt ist.

Postkarte um 1908.

8. Schon lange vor der Luftfotografie gab es in Neuhausen die Möglichkeit, das Dorf aus der Vogelperspektive kennenzulernen. Während manche Aufnahme von der Höhe des Spitzbaumes beim Bierkeller aus entstanden ist, schauen wir hier vom Kirchturm hinunter auf das Sulzbachtal und hinaus auf das Gewand 'Hulb', wo sich heute die Tennisplätze befinden, und das Gewand 'Klingenäcker", das inzwischen bebaut wurde. Doch auch in diesem Teil unserer Gemeinde hat sich vieles gewandelt; einige der Häuser mögen selbst in der Erinnerung schon ausgelöscht sein.

Karte: Verlag A. Rank, 1910.

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