Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 2

Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Willi Fay
Gemeente
:   Neuhausen auf den Fildern
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1778-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 2'

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19. Das umgebaute Fotogeschäft in der Esslinger Straße 6 läßt nur ahnen, daß es dort einmal so ausgesehen hat. Nur wenige werden sich noch erinnern, daß sich in dem vorderen Gebäude die älteste Herrenfrisörstube befand. Nur zweimal in der Woche waren die Fensterläden im Erdgeschoß geöffnet, denn das reichte aus, den wenigen, die es sich leisten konnten, ihren Kaiser-Wilhelm-Bart fachgerecht zu stutzen. (Aufnahme 1919.)

20. So hat es um das Rotenhansche Schloß (Schulhaus) ausgesehen: Rechts davon die alte Schloßscheuer sowie das inzwischen abgerissene Vogthaus. Im Hintergrund rechts erkennt man den 'Ochsen'. (Aufnahme 1912.)

21. Das noble Fortbewegungsmittel unserer Vorfahren war die Kutsche. Mit echter Pferdestärke gezogen, war es etwas Besonderes mit ihr reisen zu können. Nur Begüterte konnten sich so ein Luxusfahrzeug leisten; die anderen, die mitfahren durften, waren von der Bequemlichkeit begeistert. Hier sind der Vorstand des Sängerbundes und sein Chorleiter Josef Volk unterwegs zum Sängerfest nach Graz. (Aufnahme 1902.)

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22. Eine ganz andere Art von 'Ansicht' unseres Ortes verruittelt diese aufschlußreiche Zeitungsannonce aus dem Jahre 1897.

23. Nach dem württembergischen Schulgesetz (1836-1924) hat die Gemeinde Neuhausen ihre Volksschule aufgebaut, sodaß sie zu den besten des Landes zählte. Die Schulgeschichte ist daher eine erfreuliche Seite der Heimatgeschichte. So schrieb E. Efinger im Heirnatbuch, und daraus läßt sich ableiten, daß die Kinder auf dem Foto, die unsere Ahnen wurden, gescheite Leute waren. (Aufnahme 1903.)

24. Natürlich haben alle Schüler, auch die des Jahrgangs 1909/10, davon profitiert, daß die Gemeinde, wozu sie nicht verpflichtet war, schon 1870 für die Jungen eine gewerbliche Fortbildungsschule eingerichtet hatte, wo sie zusätzlich in Rechnen, Geometrie und Zeichnen unterrichtet wurden. 1876 hat man für die Mädchen die freiwillige Strickschule eingeführt, die von Schwestern aus dem Gmünder Kloster und danach von den Untermarchtaler Schwestern geleitet wurde, auch noch nachdem 1909 ein Gesetz das Fach Handarbeit für verbindlich erklärt hatte. (Aufnahme 1917.)

25. Bis 1896 war der Kindergarten im oberen Schloß, dem Schulhaus, untergebracht und danach im Gebäude Schloßplatz 11, das inzwischen abgebrochen wurde. Spater ließ die Vincentiusstiftung die Scheuer neben der Apotheke zu dem auf dem Bild dargestellten 'Schüle' urnbauen, das dann am 21. Juli 1913 bezogen werden konnte, Den vielen 'Schülesbesuchern' ist es sicher noch in bester Erinnerung, An seiner Stelle steht heute der Kindergarten 'Sankt Elisabeth", (Aufnahme um 1930.)

26. Und das waren die ersten Insassen der neuerbauten 'Kinderschüle'. Auch damals war es schon so wie heute; die einen gingen mit Begeisterung, die anderen weniger gern. Dem Kleinsten auf dem Bild (mittlere Reihe, 2. von links) mußte man besonders nachhelfen, daß er parierte, Das gestand er nun heute als Vater. (Aufnahme 1914.)

27. Wenn hier die 13jährigen Erstkommunikanten des Jahrgangs 1890 vor allem wegen der Kleidung herausgestellt werden, so soll dies die eigentliche Bedeutung des Ereignisses, was zumindest im religiösen Leben einen wichtigen Abschnitt bedeutet, nicht schmälern. (Aufnahme 1903.)

28. Wer dachte schon vor 1914 an Krieg? Man lebte doch in einer friedlichen guten Zeit. Man konnte unbekümrnert Rekrut sein. Anders zumute war es schon dem Jahrgang 1899; man kann es in ihren Gesichtern lesen, Ahnungslos wurden diese hoffnungsfrohen jungen Männer mit der Wirklichkeit konfrontiert. Der Krieg ist ausgebrochen, sie und all die anderen wurden in seinen Strudel gerissen. Mancher von ihnen kam nicht mehr zurück. (Aufnahme: Phot. Kunstanstalt W. Mayer, Esslingen.)

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