Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 2

Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Willi Fay
Gemeente
:   Neuhausen auf den Fildern
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1778-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 2'

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39. Es singt und kltngt in allen deutschen Landen, aber es singt und klingt nicht überall so hell wie in Neuhausen auf den Fildem, So steht es in einer alten Festschrift. Oberlehrer J osef Volk, Chorleiter des Sängerbundes (ab 1886), hat viel zu diesent Selbstbewußtsein beigetragen, und über ihn wird in der gleichen Schrift vermerkt: Er besaß eine gute musikalische Anlage, war ein kluger Kopfund geschickter Menschenfiihrer und stellte seinem Verein Aufgaben, denen er auch gewachsen war. (Aufnahme 1907.)

40. Genauso verehrt und geachtet war Oberlehrer Wilhelm Göppel, seit 1909 Chorleiter der 'Eintracht'. Über ihn wurde geschrieben: Die Musik war Göppel mehr als eine Unterhaltungskunst und Zugabe zum Leben, sie war ihm vielmehr der Weg zu einem erfûllten und reichen Leben. Die Sänger zu dieser Haltung gegenüber der Kunst zu erziehen, war eine schwere Aufgabe, aber sie ist dem unermüälichen Chorleiter gelungen.

41. Neuhausen war einst Pflegestätte des Laienspiels. Seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts ist bekannt, daß hier mit großem Eifer und Können Theater gespielt wurde. Nicht nur die Einheimischen fanden in großer Zahl ihre Unterhaltung, sondern auch viele auswärtige Besucher konnten die Darsteller begeistern. Ab den achtziger Jahren war es selbstverständlich, bei Vereinsgründungen, das waren in der Folgezeit einige, eine Theatergruppe zu fördern. Schade, die Zeit hat es mit sich gebracht, daß wir in der Gemeinde um eine solche kulturelle Bereicherung gekommen sind, wie zum Beispiel die Laienspielschar des Jünglingsvereins vor dem einstigen Musikpavillion im Ochsengarten. (Aufnahme 1925.)

42. 'Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen.' Den Wahrheitsgehalt dieses Sprichwortes beweist dieses Bild, aufgenommen nach einer Märchenaufführung. Für Nachwuchs war gesorgt. Auch die Lehrer waren damals der Ansicht, daß die Neuhäuser Kinder besonders für die Theaterdarstellung begabt seien und darum gefördert werden sollten, was ja auch zur Bildung beitrage. (Aufnahme 1925.)

43. Auf diesern Bild sind die Senioren und Aktiven des 1898 gegründeten Turn- und Sportvereins Neuhausen beim 25jährigen Jubiläum zu sehen. Ihr erster Vorstand war der Bockwirt Hugo Mayer. Der Verein entwickelte sich zu einem geachteten gesellschaftlichen Faktor in unserer Gemeinde. Auf Zucht und Ordnung wurde großen Wert gelegt. Besonders der rührige und energische Vorstand Beron achtete sehr darauf. Aufschlußreich ist seine Aussage bei der Versammlung am 17. Juni 1916 zum Spielbetrieb, worin er bedauert, daß es immer wieder vorkommt, daß während des Nachrnittagsgottesdienstes geturnt wird, Dies dürfe unter allen Umständen nicht mehr vorkommen. Er bittet, daß die Bestimmungen des Vereins hochgehalten werden, andernfalls hat die Vereinsleitung keinen Wert. Aus, basta; das waren halt noch Sitten. (Photogr. Anstalt G. Scheerer, Esslingen, 1923.)

44. Das Wirken des Turn- und Sportvereins erschöpfte sich nicht nur in sportbegeisterten jungen Männern, die bei vielen Turnwettkämpfen beachtliche Erfolge erzielen konnten, sondern es gab auch die Theaterspielgruppe, die viele Jahrzehnte mit ihren begabten Talenten ebenso geschätzt wurde und zum kulturellen Leben der Gemeinde viel beitrug. Aus einem Bericht sei folgendes zitiert: Am Sonntag den 11. Januar 1914 hielt der Verein seine jährliche weihnachtsteier ab. Bei vollbesetztetn Saale wurde neben turnerischen Leisrungen auch theatralische Auffûhrungen geboten. Das Volksstück 'Der Glockenguss zu Breslau' hatte einen Riesenerfolg, sodaß sich der Verein genätigt sah, am Sonntag den 18. Januar die Aufführung zu wiederholen. (Aufnahme 1928.)

45. Das erst kürzlich entdeckte und noch so gut erhaltene Bild des Bürgermilitärs, soll dem Betrachter dieser alten Ansichten nicht vorenthalten werden. Es ist anzunehmen, daß diese Männer annähernd vollständig die alten Familien Neuhausens repräsentieren. (Aufnahme 1895.)

46. Die elfköpfige Familie des Geflügelhändlers Johann Alexander Schmid und seiner Ehefrau Walburga geborene Altenburger aus der Karlstraße 31, beide 1850 geboren, war zu jener Zeit nichts außergewöhnliches. Stellvertretend für viele solcher großen Neuhäuser Familien, die unseren Ort in der Vergangenheit gestaltet haben, sei dieses Bild gezeigt. (Aufnahme 1896.)

47. Von einem 'heiteren, schönen, ansehnlichen Marktflecken' war um die Jahrhundertwende in einem Brief über Neuhausen zu lesen. Diese Aussage bezog sich damals auf den alten Bestand des Ortskerns, den wir noch ungefähr auf diesem Bild erkennen können. Beim genauen Hinschauen finden wir noch manches alte Bauwerk. (Aufnahme: Luftbild 1928.)

48. Hier sehen wir die Urngebung des Rathauses mit dem angebauten Schuppen, der als Feuerwehrmagazin diente und die umliegenden Gärten. Links der Kirchberg, heute Marktstraße, unter anderem mit dem Gasthaus und der Metzgerei 'Zum Kreuz'. Rechts unten im Bild die alte Schule, das spatere Postgebäude, oberhalb der Kirche die alte Zehntscheuer und das Jugendheirn, weiter oben die Karlstraße und ganz rechts die Kirchgasse. (Aufnahme 1930.)

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