Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 2

Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Willi Fay
Gemeente
:   Neuhausen auf den Fildern
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1778-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuhausen auf den Fildern in alten Ansichten Band 2'

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69. Jahrhundertelang war der Feuereimer die einzige Hauptangriffswaffe gegen Feuer. Erst nach 1806 baute die Gemeinde eine schlagkräftige Feuerwehr auf, indem sie junge Männer verpflichtete. Obwohl manche schon 1862 aufs Rathaus kamen und bereit waren, eine freiwillige Feuerwehr zu grimden, ging der Gemeinderat auf das Angebot vorerst nicht ein und gab erst 1878 seine Zustimmung. 1885 wurden freiwillige Wehren durch eine Landesverfassung verboten. 1906 wurde diese außer Kraft gesetzt, und Neuhausen hat seitdem wieder seine freiwillige Feuerwehr, die immer von Männern mit großer Einsatzbereitschaft getragen wurde. (Aufnahme 1931.)

70. Vom Innern des Mühlbetriebs, dem Mahlboden der Koppenmühle, ist dieses Bild erhalten geblieben. Das früher vertraute Klappern des Mühlrads und die Romantik der drei Jahrhunderte alten 'Mühle am rauschenden Bach', wurden von der fortschrittlichen Technisierung verdrängt. (Aufnahme Konstantin Josef Mayer,1927.)

71. Die Hangweide. das heutige Waldgebiet oberhalb der Kläranlage, war der letzte Steinbruch in Neuhausen. Bis Anfang der dreißiger Jahre wurden dort Bausteine sowie das Material für den Straßenbau gebrochen. Zuvor aber war schon ein solcher beim Spitzbaurn, was in einer noch vcrhandenen Notiz von 1863 bestätigt wird. Darin heißt es: Die Gemeinde hat im Sommer eine große Strecke von Candel zu errichten und bedarf hundert Ruthen Steine aus dem Steinbruch beim Spitzbaum. Die gewölbten Keller und Untergeschosse der wenigen noch erhaltenen alten Gebäude wurden ebenfalls aus diesen Steinen gebaut. (Aufnahme um 1929.)

72. Die neuen Omnibusse der END, die nun seit 1978 den Nahverkehr zur Kreisstadt Esslingen über Ostfildern und Denkendorf bewältigen, haben sich trotz vorheriger Skepsis ohne Zweifel bewährt. Sie sind bequemer und in vieler Hinsicht vorteilhafter. Trotzdem sei die gute alte Straßenbahn nicht vergessen, denn sie hat doch seit 1929 als erstes öffentliches Verkehrsmittel uns Neuhäuser näher an die Stadt gebracht und damit für die arbeitenden Pendler sowie alle anderen große Erleichterung geschatfen. (Aufnahme 1930.)

73. Wie man deutlich auf dem Luftbild erkennen kann, hat sich die Landschaft im Südwesten durch die Bebauung landwirtschaftlicher Nutzfläche stark verändert. Die Besiedlung reicht nahe an die prächtigen Buohen- und Tannenwälder 'Horb und Hasenwald' heran. Ihre Erholungsfunktion wird uns hoffentlich erhalten bleiben. (Aufnahme: Luftbild 1928.)

74. Die Harthäuserstraße in der Mitte dieses Luftbildes sei zur Orientierung erwähnt. Rechts davon das Brühlgebiet und links die Gewanne Taläcker und Gückle, die inzwischen ebenfalls bebaut sind. (Aufnahme 1930.)

75. Auch der Bliek in den Bereich der Wilhelmstraße, des Fleinsbaches, der Weiherwiesen und der Bahnhofstraße vernuttelt uns das Bild einer anmutigen Planung mit Baumgärten, Wiesen und großen Freiflächen. (Aufnahme: Luftbild 1928.)

76. Die Gewanne Mühlwiesen, Benzach, Bettlesäcker, Nadelbäumle, Hungerberg und Plieninger Weg zählten, wie die Filder überhaupt, zu den fruchtbarsten Anbaugebieten des Landes. Mit Recht schrieb anfangs des Jahrhunderts ein Chronist: Die Einwohner sind im allgemeinen wohlgestaltet. Bei gesunder, reiner Luft, bei vielen Sonnentagen. Die Bauern haben nur ein ebenes Land zu bebauen. Herrlich ist es hier auf dem Lande insbesondere im Sommer. (Luftbild 1930.)

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